Zwei Chöre, zwei Orchester und zwei Solistinnen stehen beim 7. Sinfoniekonzert am 10. und 11. April auf der Bühne des Staatstheater Mainz. Unter der Leitung von Gabriel Venzago erklingt dann Gustav Mahlers imposante 2. Sinfonie, die Auferstehungssinfonie.
Mahlers Zweite sollte jedes bekannte Format sprengen und sich mit den großen Sinnfragen auseinandersetzen: „Warum hast du gelebt? Warum hast du gelitten? Ist das alles nur ein großer, furchtbarer Spaß? Wir müssen diese Fragen in irgendeiner Weise lösen, wenn wir weiterleben sollen“, schrieb der Komponist dazu.
Neben den Sängerinnnen Nadja Stefanoff und Verena Tönjes, stehen zusätzlich zum Philharmonischen Staatsorchester das LandesJugendOrchester Rheinland-Pfalz, der LandesJugendChor Rheinland-Pfalz sowie der Opernchor des Staatstheaters auf der Bühne.
Vor dieser rund 90-minütigen fulminanten Sinfonie erklingen Fritz Kreislers Drei Alt-Wiener Tanzweisen: Liebesfreud, Liebesleid und Schön Rosmarin sind drei charmante Miniaturen, beschwingt und eingängig, die zweite auch ein wenig elegisch angehaucht – doch alle drei mit melodischem Esprit und Eleganz.
Am 10.4. findet der Konzerteinblick Reingehört statt. Wer eine außergewöhnliche Mittagspause genießen will, kann um 13 Uhr einen Abstecher ins Staatstheater machen. Für 5 € gibt es 30 Minuten moderierte Ausschnitte des Abendprogramms – eine kleine Pause mit großen Orchesterklängen.
Karten für das Sinfoniekonzert und Reingehört gibt es an der Theaterkasse (Fuststr. 4) oder unter staatstheater-mainz.com.
