Oper Frankfurt
(© Rui Camilo)

Die Liederabende in der Spielzeit 2025/2026 an der Oper Frankfurt:

Die Liederabend-Reihe vereint erneut Namen etablierter Sänger*innen mit denen vielversprechender Nachwuchskünstler*innen:


Liederabend Slávka Zámečníková (Sopran), Matthias Samuil (Klavier)

Dienstag, 28. Oktober 25

Mit ihrer »glasklaren und edlen Stimme« eroberte Slávka Zámečníková in den letzten Jahren das Publikum und die Fachpresse: Die slowakische Sopranistin zählt seit ihren Debüts an den Staatsopern in Wien und Berlin, an der Opéra national de Paris und an der San Francisco Opera, sowie als Preisträgerin mehrerer renommierten Gesangswettbewerbe (u.a. Neue Stimmen in Gütersloh) zu den Shooting-Stars in den Opernmetropolen.

Ihre Karriere ist besonders eng mit der Wiener Staatsoper verbunden, wo sie als hinreißende Norina (Don Pasquale), Donna Anna (Don Giovanni), Micaëla (Carmen), Sophie (Der Rosenkavalier) und Susanna (Le nozze di Figaro) zu erleben war. In Wien wurde Slávka Zámečníková für ihre Darstellung der Titelpartie in Monteverdis L’incoronazione di Poppea für den Österreichischen Theaterpreis nominiert.

Auf dem Konzertpodium war sie u.a. in der Elbphilharmonie Hamburg, der Philharmonie de Paris, beim Rheingau Musik Festival und im Konzerthaus Berlin zu Gast. Die junge Sängerin gilt als leidenschaftliche Liedinterpretin und bereitet sich mit großer Freude auf ihr Debüt an der Oper Frankfurt vor.


Liederabend Franz-Josef Selig (Bass), Gerold Huber (Klavier)

Dienstag, 16. Dezember 25

Mit seinem sonoren Bass zählt Franz-Josef Selig zu den international renommiertesten Vertretern seines Faches. Als Gurnemanz, König Marke, Sarastro, Rocco, Osmin und Fiesco gestaltet er regelmäßig Rollenporträts, die ebenso einfühlsam wie eindrücklich sind. Kein Wunder also, dass Franz-Josef Selig nicht nur bei den Festivals in Salzburg, Bayreuth und Aix-en-Provence, sondern auch an Häusern wie der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala und der Metropolitan Opera in New York ein gern gesehener Gast ist!

Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Sir Simon Rattle und Zubin Mehta runden sein musikalisches Profil ab. An der Oper Frankfurt war Franz-Josef Selig zuletzt 2019 als Marchese / Padre Guardiano in Verdis La forza del destino zu erleben, nachdem er bereits 2014 gemeinsam mit Gerold Huber einen Liederabend gestaltet hatte. Und da Wiedersehen bekanntlich Freude macht, wird der Rückkehr dieser beiden Ausnahmekünstler umso ungeduldiger entgegengefiebert!


Liederabend Nikola Hillebrand (Sopran), Simon Lepper (Klavier)

Dienstag, 13. Januar 26

Der dritte Liederabend der Spielzeit 2025/26 an der Oper Frankfurt wird anstatt von Corinne Winters bestritten von der deutschen Sopranistin Nikola Hillebrand am Dienstag, dem 13. Januar 2026, um 19.30 Uhr im Opernhaus. Aufgrund von Terminüberschneidungen ist es Corinne Winters leider nicht möglich, den Abend wahrzunehmen.

Nikola Hillebrand wuchs bei München auf. Schon früh wurde ihr musikalisches und künstlerisches Talent sicht- und spürbar. Ballett, Querflöte, Chorgesang und Musizieren im Schulorchester prägten ihre musikalische Kindheit. Heute hat sie sich als eine der begehrtesten und vielseitigsten SängerInnen ihrer Generation etabliert und ist sowohl im Koloratur- als auch lyrischen Fach und gleichermaßen in der Oper, im Konzert sowie als Liedinterpretin international gefragt.

Ihr Repertoire reicht von Adele (Strauß‘ Die Fledermaus) bis zu Cunegonde (Bernsteins Candide). Konstanze (Mozarts Die Entführung aus dem Serail) und Musette in Puccinis La Bohème führte sie an die Dresdner Semperoper und Gretel (Humperdincks Hänsel und Gretel) an die Münchner Staatsoper. Regelmäßig singt sie Susanna (Mozarts Le nozze di Figaro) und Zdenka (Strauss‘ Arabella). Zu ihren Plänen gehören Sophie (Strauss‘ Der Rosenkavalier) in Berlin und Wien.

Sie ist auf der Opernbühne ebenso zuhause wie auf dem Konzertpodium; so sang sie kürzlich in der Londoner Wigmore Hall ein Schubert-Programm mit Malcolm Martineau am Flügel. Für ihre leuchtende Stimme, ihr schauspielerisches Können und ihre außergewöhnliche Bühnenpräsenz wird sie regelmäßig von der Fachpresse gefeiert.

Über ihre Darstellung der Susanna bei einer Aufführung in der Elbphilharmonie im März 25 schreibt das Hamburger Abendblatt: „Nikola Hillebrand singt eine Susanna zum Verlieben, mit unwiderstehlich ausdrucksstarkem Sopran.“

Begleitet von Simon Lepper am Klavier präsentiert Nikola Hillebrand anlässlich ihres ersten Frankfurter Liederabends Werke von Franz Schubert.


Liederabend Patrick Grahl (Tenor), Klara Hornig (Klavier)

Dienstag, 24. Februar 26

Patrick Grahl hat sich mit einer vorzüglichen Diktion und einer eleganten Stimmführung als international gefragter Oratorien- und Konzertsänger einen Namen gemacht. Regelmäßig arbeitet der Tenor mit Klangkörpern wie dem Leipziger Gewandhausorchester, der NDR Radiophilharmonie, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia sowie dem London Symphony Orchestra zusammen und musiziert dabei mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Sir Simon Rattle oder Philippe Herreweghe.

In Leipzig geboren, war Patrick Grahl zunächst Mitglied des dortigen Thomanerchors, ehe er an der Musikhochschule »Felix Mendelssohn Bartholdy« sein Studium mit dem Meisterklassenexamen abschloss. Neben einem regen Opernschaffen, das ihn u.a. nach Venedig, Helsinki, Budapest und Lyon führte, widmet sich der Künstler immer wieder auch dem Liedgesang.

Gemeinsam mit der Pianistin Klara Hornig präsentiert er in Frankfurt Werke von Komponisten wie Wilhelm Weismann, Rudolf Wagner-Regény, Hanns Eisler und Johannes Weyrauch. Echte Raritäten also, denen das Duo bereits auf seiner vielgelobten Aufnahme Das ferne Lied neues Leben eingehaucht hat!


Liederabend Alice Coote ( Mezzosopranistin), Julius Drake (Klavier)

Dienstag, 10. März 26

Eine führende Mezzosopranistin unserer Zeit kehrt an die Oper Frankfurt zurück: Alice Coote gab hier ihr vielbeachtetes Rollendebüt als Sesto (La clemenza di Tito), sang Charlotte (Werther), Marguerite (La damnation de Faust) sowie Sara in der konzertanten Aufführung von Donizettis Roberto Devereux. Begleitet von ihrem langjährigen Klavierpartner Julius Drake begeisterte sie auch mit zwei unvergesslichen Liederabenden das Frankfurter Publikum. Die Britin tritt regelmäßig auf bedeutenden Bühnen in Europa und in den USA auf.

Zu ihrem breitgefächerten Opernrepertoire zählen Partien wie Carmen, Dorabella (Così fan tutte), Lucretia (The Rape of Lucretia), Ariodante, Xerxes, Agrippina, Ruggiero (Alcina), Dejanira (Hercules), Madame de Croissy und Mère Marie (Dialogues des Carmélites) sowie Cassandra (Les Troyens).

Als vielseitige Liedsängerin ist sie regelmäßig in der Carnegie Hall, der Wigmore Hall, dem Wiener Konzerthaus und dem Concertgebouw Amsterdam zu erleben. Ihre tiefgründigen Interpretationen sind auf zahlreichen, preisgekrönten Einspielungen dokumentiert. 2018 wurde Alice Coote für ihre Verdienste der Order of the British Empire verliehen.


Liederabend Joseph Calleja (Tenor), Sarah Tysman (Klavier)

Dienstag, 7. April 26

Joseph Calleja zählt zu den ganz großen Namen seines Fachs. Seine geschmeidige Stimme, die ihm regelmäßig Vergleiche mit legendären Tenören wie Gigli, Pavarotti oder Caruso einbringt, führt ihn an die wichtigen Opernhäuser der Welt. 2024/25 sang er u.a. an der Metropolitan Opera New York mit Rodolfo (La bohème) erneut eine seiner Paraderollen, an der Semperoper Dresden Mario Cavaradossi (Tosca), konzertierte an der Lithuanian National Philharmonic Society, gab im Shanghai Performing Arts Center sein China-Debüt und trat im Musiikkitalo in Helsinki auf. An der Oper Frankfurt begeisterte der maltesische Tenor bereits u.a. als Gounods Roméo, in der Titelpartie von L’amico Fritz (konzertant), Rodolfo, Edgardo (Lucia di Lammermoor), Don José (Carmen), in konzertanten Aufführungen von Les pêcheurs des perles und La rondine sowie bei einem Liederabend an der Seite von Tatiana Lisnic. 2012 wurde er von der maltesischen Regierung zum ersten Kulturbotschafter des Landes ernannt. 2024 erhielt er den französischen Ordre des Arts et des Lettres. Willkommen zurück, Joseph Calleja!

Liederabend Simon Bailey (Bassbariton), Anne Larlee (Klavier)

Dienstag, 5. Mai 26

Über viele Jahre zählte Simon Bailey als Ensemblemitglied zu den Frankfurter Publikumslieblingen. Sein hiesiges Repertoire umfasst Partien wie Peter (Hänsel und Gretel), Mr. Redburn (Billy Budd), Gunther (Götterdämmerung), Klingsor (Parsifal), Gelone (L’Orontea), Don Magnifico (La Cenerentola), Orest (Elektra), Křeneks Adam Ochsenschwanz (Schwergewicht) und die Titelpartie von Herzog Blaubarts Burg.

Gastengagements brachten den britischen Bassbariton etwa als Achilla (Giulio Cesare in Egitto), Don Bartolo (Il barbiere di Siviglia), Mozarts Figaro, Leporello (DonGiovanni), Kutusow (Krieg und Frieden), Méphistophélès (La damnation de Faust), die vier Bösewichter (Les contes d’Hoffmann), Jochanaan (Salome), Balstrode (Peter Grimes) und Der Totenrichter (Die Verurteilung des Lukullus) u.a. an die Opernhäuser in Wiesbaden, Stuttgart, Basel, Straßburg, Brüssel, London und Mailand. Seit seinem Debüt bei den Tiroler Festspielen Erl zählt auch Wotan / Wanderer (Der Ring des Nibelungen) zu den Paraderollen des Gewinners des Wales Theatre Awards 2018. Große Vorfreude auf das Wiedersehen mit einem großartigen Künstler und guten Freund!


Liederabend Dagmar Manzel (Gesang)

Dienstag, 2. Juni 26

Sie ist eine der profiliertesten Schauspielerinnen unserer Zeit, auf der Bühne wie in Film und Fernsehen; und seit zwanzig Jahren ist sie auch im Musiktheater eine Größe: An Barrie Koskys Komischer Oper wurde sie zum Operetten- und Musicalstar. 2017 hat sie zuletzt einen Liederabend an der Oper Frankfurt bestritten. Für die Neuinszenierung der Fortner-Vertonung von Lorcas Bluthochzeit kehrt sie zurück – und ist erneut mit einem Recital zu erleben. Sehnsucht ist der Abend überschrieben und beleuchtet das Thema von verschiedenen Seiten. Es geht um die Sehnsucht nach dem persönlichen großen und kleinen Glück und auch die Sehnsucht nach besseren Zeiten. Für unerfüllte Sehnsüchte hat Émile Cioran folgenden Trost parat: »In einer Welt ohne Melancholie würden die Nachtigallen anfangen zu rülpsen …« Mit der Unterstützung einer kleinen Kombo exquisiter Musiker*innen kombiniert Dagmar Manzel Texte und Lieder von den Zwanziger Jahren bis heute, nach dem von Friedrich Hollaender besungenen Motto: »Wenn ich mir was wünschen dürfte.«


Weitere Liederabende bietet die Reihe Lieder im Holzfoyer. Ein Gedenkkonzert mit Bezug zur Frankfurter Geschichte wird am 5. und 6. September 2025 geboten: Mezzosopranistin Zanda Švēde, Mitglieder des Opern- und Museumsorchester und weitere Mitwirkende erinnern an die Frankfurter Opernsängerin Magda Spiegel. Die als eine der größten Opernstimmen ihrer Zeit gerühmte Künstlerin wurde als Jüdin im Nationalsozialismus diffamiert und 1944 in Auschwitz ermordet.



Weitere Liederabende bietet die Reihe Lieder im Holzfoyer (Termine 2025/26 wurden noch nicht bekanntgegeben).

Die nächste Soiree des Opernstudios: Dienstag, 11. November 25 (Vorverkauf ab 15. September 25)

Ein Gedenkkonzert mit Bezug zur Frankfurter Geschichte wird am 5. und 6. September 2025 geboten: Mezzosopranistin Zanda Švēde, Mitglieder des Opern- und Museumsorchester und weitere Mitwirkende erinnern an die Frankfurter Opernsängerin Magda Spiegel. Die als eine der größten Opernstimmen ihrer Zeit gerühmte Künstlerin wurde als Jüdin im Nationalsozialismus diffamiert und 1944 in Auschwitz ermordet.

oper-frankfurt.de