arte und 3sat übertragen in ihren umfangreichen Programmen regelmäßig Dokumentationen über Künstler und Kulturereignisse, dazu Konzerte (von Klassik über Pop & Rock bis Heavy Metal), Musicalfilme, Opern-, Tanz- und Theatervorstellungen.
Diese Seite informiert über bevorstehende interessante Ausstrahlungstermine auf 3sat aus dem Kulturbereich.


Montag, 09.02. / 02:00 Uhr / Best of SWR3 New Pop Festival 2025
Mit Kraftklub, Bosse, Joris, Purple Disco Machine, Michael Schulte, Abor & Tynna u. a.
Im Streaming: 9. Februar 2026, 06.00 Uhr bis 10. März 2026
(Erstsendung: 11.10.2025)

2025 feierte das „SWR3 New Pop Festival“ 30-jähriges Jubiläum. Vom 18. bis zum 21. September brachte SWR3 wieder die vielversprechendsten Newcomer auf drei Bühnen nach Baden-Baden.

DJ-Superstar Purple Disco Machine & Friends eröffneten das Festival. Dabei waren auch die ESC-Teilnehmer für Deutschland, Abor & Tynna, die Newcomer Vella, Alessi Rose, Thunder Jackson und Fast Boy sowie der deutsche Durchstarter Zartmann.

Auch die Singer-Songwriter Bosse und Michael Schulte kamen für einen Auftritt nach Baden-Baden, Felix Jaehn legte bei der „SWR3 New Pop CUPRA DJ Night“ auf. Ein besonderes Wiedersehen gab es mit den früheren Festival-Acts Kraftklub, Joris und Calum Scott, die bei den „Homecoming-Konzerten“ auftraten – Calum Scott mit der SWR Big Band in Deutschlands größtem Opernhaus, dem Baden-Badener Festspielhaus.

Montag, 09.02. / 03:00 Uhr / Best of SWR3 New Pop Festival 2024
Mit The Last Dinner Party, Sophie and the Giants, Mark Ambor u. a.
Im Streaming: 9. Februar 2026, 06.00 Uhr bis 10. März 2026
(Erstsendung: 12.10.2024)

Newcomer und Weltstars von morgen zeigen beim „SWR3 New Pop Festival“, was sie draufhaben. Das Spektrum reicht von Indie-Pop und Indie-Rock über Singer-Songwriter- bis zu Dance-Musik.

„Best of SWR3 New Pop Festival“ zeigt das Beste aller zehn Konzerte von The Last Dinner Party, Sophie and the Giants, Mark Ambor, Sea Girls, Tom Walker, Ásdís, Dylan, Ennio, Benjamin Ingrosso und Alle Farben.

The Last Dinner Party existieren in einer eigenen Welt, die man sich ein bisschen wie Musiktheater vorstellen kann. Ihre Musik ist eine künstlerische Mischung aus Rock und Indie-Pop. Die Texte sind poetisch. Ihr Stil erinnert an das Barockzeitalter, ihre Bühnenoutfits sind pompöse Ballkleider. Der Song, der sie bekannt macht, heißt „Nothing Matters“ und ist das erste Lied, das sie rausbringen. Anfang 2024 ist ihr Debütalbum „Prelude to Ecstasy“ erschienen, mit dem sie es bis auf Platz 1 der Charts in Großbritannien geschafft haben.

Knallrote Bobfrisur, roter Lippenstift und am liebsten blau gekleidet: Sophie Scott ist unverkennbar – und besser bekannt als Sophie and the Giants. Mit „The Giants“ hat sie anfangs ihre ehemaligen Bandmitglieder beschrieben, die immer größer waren als sie. Mittlerweile bezeichnet Sophie auch ihre Fans als ihre „Riesen“. Ihr Durchbruch kam 2020 mit „Hypnotized“. Diesen Song schickte Sophie ihr mittlerweile guter Freund DJ Purple Disco Machine als Instrumental zu. Nach nur zwei Stunden schickte Sophie ein paar Melodien und Texte zurück – und ahnte nicht, welch einen Erfolg sie damit kreierte.

Seit 1994 unterstützt das Festival nationale und internationale Talente und hat Künstler wie Ed Sheeran, Dua Lipa und Bruno Mars zu Beginn ihrer jeweiligen Laufbahn gefördert. Auch deutsche Acts wie Mark Forster, ClockClock und Giant Rooks haben auf den Bühnen von Baden-Baden ihre Karrieren gestartet. Mehr als 40.000 Musikbegeisterte kamen zwischen dem 12. und 14. September 2024, um angesagte Musik, Newcomer, Durchstarter und Superstars zu erleben.

Montag, 09.02. / 04:00 Uhr / Best of SWR3 New Pop Festival 2023
Mit Kamrad, Raye, Dermot Kennedy, Only The Poets, Mayvberg u. a.
Im Streaming: 9. Februar 2026, 06.00 Uhr bis 10. März 2026
(Erstsendung: 21.10.2023)

Auch 2023 brachte SWR3 wieder vielversprechende neuen Acts für das „New Pop Festival“ nach Baden-Baden. Zwischen 14. und 16. September kamen über 50.000 Besucherinnen und Besucher.

Während des dreitägigen Festivals spielten Künstlerinnen und Künstler wie Raye, Mimi Webb, James Arthur oder Mayberg. Kamrad erhielt am ersten Festivaltag als einer der spannendsten neuen Künstler Deutschlands den „SWR3 New Pop Award“.

Er gab im Rahmen des Festivals sein bisher größtes Solokonzert.

Alle zwölf Einzelkonzerte des Festivals waren ausverkauft. Die Musikfans konnten auch in diesem Jahr wieder besondere Momente erleben, wie etwa beim Konzert mit Mayberg. Der Künstler spielte eine bewegende Show mit Gänsehautmomenten, als er das Publikum aus den oberen Rängen des Theaters zu seinem Song „Spiegelbild“ begleitete. Die Fanbase von Only the Poets sang im Kurhaus beinahe lauter als Sänger Tommy Longhurst, der mit seinen Bandkollegen ein energetisches Konzert gab. Ein Highlight war das Acoustic-Set inmitten des Publikums mit dem Song „Every God I Pray To“. Superstar Dermot Kennedy begeisterte das ausverkaufte Festspielhaus mit einem epochalen Auftritt.

Mit dabei waren außerdem Durchstarter der Popszene wie Loi, Cian Ducrot, Olivia Dean und Moss Kena. Krönender Abschluss des Festivals war die „SWR3 New Pop CUPRA DJ Night“ mit DJ Lari Luke und Twocolors.

Mit dem Festival unterstützt SWR3 seit 1994 nationale und internationale Newcomer. Bereits heutige Weltstars wie Ed Sheeran, Dua Lipa und Bruno Mars traten zu Anfang ihrer Karriere beim „SWR3 New Pop Festival“ auf.

„Best of New Pop Festival 2023“ zeigt die Highlights der Konzerte aus diesem Jahr.

Donnerstag, 12.02. / 20:15 Uhr / Wiener Opernball 2026: Alles tanzt – Ankunft der Gäste
Live aus der Wiener Staatsoper
In der Wiener Staatsoper heißt es wieder „Alles Walzer“ beim 68. Wiener Opernball. 3sat ist auch in diesem Jahr wieder mit umfangreicher Berichterstattung am Ball der Bälle mit dabei.

Die Wiener Staatsoper, der wohl schönste Ballsaal der Welt, rollt wieder den roten Teppich für viele prominente Gäste aus dem In- und Ausland aus. Eröffnet wird der Ballabend im Haus am Ring mit der Ankunft der Gäste.

Der Abend steht ganz im Zeichen des Höhepunkts der Ballsaison. Die Moderatorinnen und – Moderatoren führen durch die große Wiener Ballnacht und rücken die ankommenden Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, aus Kunst und Kultur ins Scheinwerferlicht.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer erwarten Bilder und Interviews vom Red Carpet, der Feststiege, von festlich geschmückten Locations im Opernhaus und vieles mehr.

Donnerstag, 12.02. / 21:40 Uhr / Wiener Opernball 2026: Die Eröffnung
Live aus der Wiener Staatsoper
Die offizielle Eröffnung der Ballnacht mit den Stars der Staatsoper wird kommentiert von Christoph Wagner-Trenkwitz und Karl Hohenlohe.

Donnerstag, 12.02. / 23:10 Uhr / Wiener Opernball 2026: Das Fest
Live aus der Wiener Staatsoper

Donnerstag, 12.02. / 00:10 Uhr / Berlinale 2026: Die Eröffnung
Im Streaming: 12. Februar 2026, 10.00 Uhr bis 11. Mai 2026
Erstausstrahlung

Die festliche Eröffnungsgala der Berlinale mit viel nationaler und internationaler Kinoprominenz findet wie jedes Jahr im Berlinale Palast am Potsdamer Platz statt.

Am Ende der Gala wird die 76. Berlinale von Intendantin Tricia Tuttle eröffnet.

Redaktionshinweis: Vom 12. bis zum 22. Februar ist die Welt des Films wieder zu Gast in Berlin – bei den „76. Internationalen Filmfestspielen“. 3sat ist dabei, wenn Berlin zur Filmmetropole wird.

Nach der Eröffnung der Berlinale begrüßt um 1.25 Uhr Knut Elstermann die Zuschauer live aus dem Berlinale Palast am Potsdamer Platz. Zwei weitere Ausgaben vom „Berlinale-Studio“ zeigt 3sat am Samstag, 14., sowie am Samstag, 21. Februar, im Nachtprogramm.

Ab Freitag, 13. Februar, setzt 3sat seine Berlinale-Berichterstattung in „Kulturzeit“ fort: Werktäglich um 19.20 Uhr meldet sich das 3sat-Kulturmagazin mit Berichten zur Berlinale.

Donnerstag, 12.02. / 01:10 Uhr / Berlinale-Studio (1/3)
Im Streaming: 12. Februar 2026, 06.00 Uhr bis 18. Februar 2026
(Erstsendung: 12.02.2026)

Im „Berlinale-Studio“ begrüßt in diesem Jahr wieder Knut Elstermann die Zuschauer aus dem Berlinale Palast am Potsdamer Platz.

Zu Gast beim „Kino King“ sind die interessantesten Schauspielerinnen und Schauspieler und die Kreativen des Festivals. Dazu gibt es das Wichtigste über die Filme und Menschen der Berlinale.

Redaktionshinweis: Die weiteren beiden Ausgaben des „Berlinale-Studios“ zeigt 3sat am Samstag, 14. Februar, um 1.05 Uhr, sowie am Samstag, 21. Februar, um 0.50 Uhr.

Freitag, 13.02. / 22:25 Uhr / Der Pate
(The Godfather)
Spielfilm, USA 1972
Im Streaming: 13. Februar 2026, 22.30 Uhr bis 19. Februar 2026
Regie: Francis Ford Coppola
Länge: 167 Minuten

New York, 1945: Don Vito Corleone ist einer der mächtigsten Mafiabosse New Yorks. Doch seine Tage sind gezählt, als er sich weigert, ins aufkeimende Drogengeschäft einzusteigen.

Während Don Vito die pompöse Hochzeit seiner Tochter Connie feiert, beginnt es hinter den Kulissen zu brodeln. Ein blutiger Machtkampf um die Vorherrschaft in der Unterwelt bahnt sich an. Erster Film der klassischen Mafia-Trilogie Francis Ford Coppolas.

Im Namen einer konkurrierenden Mafiafamilie schlägt der Gangster Sollozzo dem aus Sizilien stammenden Don Vito Corleone alias „Der Pate“ eine Partnerschaft im Rauschgifthandel vor, die Don Vito trotz Zuraten seines ältesten Sohnes Sonny zurückweist. Sollozzo beschließt daraufhin, Don Vito ermorden zu lassen und direkt mit Sonny ins Geschäft zu kommen. Der Pate überlebt den Anschlag jedoch schwer verletzt. Michael, Vitos jüngster Sohn, erschießt den Drogenhändler Sollozzo und den korrupten Polizeibeamten McCluskey und muss daraufhin nach Sizilien fliehen. Doch als auch Sonny im Drogenkrieg sein Leben lassen muss, kehrt Michael nach Amerika zurück und übernimmt dort die Familiengeschäfte.

Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen erhielt „Der Pate“ 1973 Oscars für den Besten Film, den Besten Hauptdarsteller (Marlon Brando) und das Beste adaptierte Drehbuch. Neben dem Kassenschlager „Der Pate“, dem ersten Teil einer Spielfilm-Trilogie, ist Regisseur Francis Ford Coppola unter anderem für das Vietnamkriegsepos „Apocalypse Now“ (1979) bekannt.

Darsteller:
Don Vito Corleone: Marlon Brando
Michael Corleone: Al Pacino
Santino Sonny Corleone: James Caan
Tom Hagen: Robert Duvall
Kay Adams: Diane Keaton
Captain Mark McCluskey: Sterling Hayden
Peter Clemenza: Richard S. Castellano
Fredo Corleone: John Cazale
Virgil Sollozzo: Al Lettieri
Salvadore: Abe Vigoda


Samstag, 14.02. / 19:20 Uhr / Das Geheimnis der Meister: Sophie Taeuber-Arp
Film von Nicole Zepter
Im Streaming: 14. Februar 2026, 10.00 Uhr bis 14. Februar 2028
(Erstsendung: 15.07.2025)

Ein Hauptwerk der Konkreten Kunst: „Équilibre“ der Schweizerin Sophie Taeuber-Arp von 1934. Doch handelt es sich wirklich um ein Original? Eine spätere Übermalung wirft Fragen auf.

Das „Geheimnis der Meister“-Team um Kunsthistorikerin Bianca Berding begibt sich auf eine detektivische Spurensuche. Mithilfe modernster Technik recherchieren sie die Entstehungshintergründe des Werks und versuchen sich an der perfekten Kopie.

Sophie Taeuber-Arp zählt zu den Mitbegründerinnen des Dadaismus und entwickelt sich später zu einer Pionierin der Konkreten Kunst. Ihre Textilarbeiten gehören zu den frühesten abstrakten Werken der Kunstgeschichte. Sie war Tänzerin, Bildhauerin und auch Architektin. Von 1926 bis 1928 war sie mitverantwortlich für die Innenausstattung des Veranstaltungszentrums Aubette in Straßburg, wo sie damals mit ihrem Mann lebte und französische Staatsbürgerin wurde. Ihr Hauptwerk „Équilibre“ entstand in den 1930er-Jahren, während ihrer Zeit in Paris, die zu den produktivsten ihrer Karriere zählt.

In jeder Folge von „Geheimnis der Meister“ wird ein Meisterwerk der Malerei ganz genau unter die Lupe genommen: Welche Farben wurden verwendet, welche Charakteristiken hat der Pinselstrich, wie sind Lichtstimmung und Farbgebung? Was wurde übermalt oder retuschiert? Verbirgt sich gar ein Bild unter dem Bild?

Durch die Rekonstruktion werden nicht nur die Entstehungshintergründe der Werke, sondern auch die Lebensumstände der Künstlerinnen und Künstler durchleuchtet. Welche tragischen Ereignisse oder Glücksmomente haben die Werke beeinflusst, welche Strömungen in Kunst, Kultur und Politik der Entstehungszeit spiegeln sie wider?

Nach fünf Wochen Recherche und Malprozess hängen am Ende Original und Rekonstruktion nebeneinander im Museum, und das Publikum kann selbst entscheiden, ob die Kunstdetektivinnen und -detektive einen guten Job gemacht haben. Konnten sie dem Meisterwerk seine Geheimnisse entlocken? Ist eine überzeugende Kopie gelungen?

Samstag, 14.02. / 20:15 Uhr / Klammerblues, Kuschelrock und Herzschmerz – Rockballaden
und ihre Geschichten
Film von Heiko Schäfer
(Erstsendung: 08.03.2025)

Wer erinnert sich nicht an die Partys der Jugend? Anfangs wurde wild getanzt, doch der Abend erreichte seinen Höhepunkt, wenn der Klammerblues aufgelegt wurde – ob als Schallplatte oder CD.

Eng umschlungen schwebten die frisch Verknallten zur melancholischen Stimmung von Rockballaden über die Tanzfläche. Die Songs treffen noch heute ins Herz. – 24 unvergessliche Rockballaden und die Geschichten dahinter: emotional, nostalgisch und mit Herzschmerz.

Denn wenn die harten Jungs und Mädels der Rockszene ihre verletzliche Seite zeigen, entstehen Hymnen, die Generationen verbinden. Klassiker wie „A Whiter Shade of Pale“ von Procol Harum, „Hallelujah“ von Leonard Cohen und „Nothing Else Matters“ von Metallica prägen ebenso wie jüngere Hits, etwa „Ich lass für dich das Licht an“ von Revolverheld.

Doch Rockballaden sind mehr als nur Kuschel-Soundtracks. Sie begleiten durch die Höhen und Tiefen des Lebens – und manchmal verstärken sie den Schmerz, um ihn voll auszukosten. Bei Songs wie „Nothing Compares 2 U“ von Sinéad O’Connor oder „Wicked Game“ von Chris Isaak bleibt kein Auge trocken. Der prominente Gast Marco Schreyl bringt es auf den Punkt: „Rockballaden sind wie gemacht fürs Heulen in den eigenen vier Wänden.“

In einer emotionalen Zeitreise präsentieren und kommentieren prominente Gäste ihre ganz persönlichen Lieblingsrockballaden. Mit dabei sind Moderator Marco Schreyl, Schauspielerin Janine Kunze mit Ehemann Dirk Budach, die Schauspielerinnen Ann-Kathrin Kramer und Sonya Kraus, WDR „Frau TV“-Moderatorin Lisa Ortgies, RTL-Moderatorin Frauke Ludowig sowie die Kölschrocker Peter und Stephan Brings. Auch das Schauspielerpaar Christine Sommer und Martin Brambach ist zu Gast – letzterer überraschte einst singend in „Nord Nord Mord“ mit seiner Version von „Angie“ der Rolling Stones, allerdings eher mit mäßigem Gesangstalent.

Samstag, 14.02. / 21:55 Uhr / Alaaf! – 200 Jahre Kölner Karneval
Film von Lutz (junior) Heineking, Wilm Huygen und Dirk Kämper
(Erstsendung: 10.02.2023)

200 Jahre Kölner Karneval: Das bunteste und lauteste Fest in Köln feiert einen großen Geburtstag. Im Februar 1823 gründeten einige Männer aus der Kölner Oberschicht das „Festordnende Komitee“.

Das war der Vorläufer des heutigen „Festkomitee Kölner Karneval“. Dieser „Urknall“ war eine Reaktion auf das Ausufern des alten Festes in Orgien und Gewalt. Der Karneval war in Gefahr. Ein Verbot durch die preußischen Herrscher drohte.

Das neue Komitee wollte nun das wilde Treiben in Bahnen lenken, Regeln aufstellen und das Feiern organisieren. Auf den Tag genau 200 Jahre nach dem ersten Kölner Rosenmontagszug, der am 10. Februar 1823 unter dem Motto „Thronbesteigung des Helden Carnevals“ um den zentralen Neumarkt zog, erzählt die Dokumentation „Alaaf! – 200 Jahre Kölner Karneval“ eine Geschichte, die so nur in Köln stattfinden konnte.

Dabei illustriert Archivmaterial aus fast 100 Jahren Karneval, wie in den vergangenen Jahrzehnten gefeiert wurde. In historischen Spielszenen werden die Zeit rund um das Jahr 1823 und die „Erfindung“ des organsierten Karnevals lebendig. Die Schauspieler Moritz Heidelbach und Piet Fuchs verkörpern die Protagonisten der Gründungszeit Heinrich von Wittgenstein und Matthias de Nöel. Der Film erzählt auch davon, wie sich der Karneval in 200 Jahren gewandelt hat.

Samstag, 14.02. / 01:05 Uhr / Berlinale-Studio (2/3)
Im Streaming: 14. Februar 2026, 06.00 Uhr bis 20. Februar 2026
(Erstsendung: 14.02.2026)

Im „Berlinale-Studio“ begrüßt in diesem Jahr wieder Knut Elstermann die Zuschauer aus dem Berlinale Palast am Potsdamer Platz.

Zu Gast beim „Kino King“ sind die interessantesten Schauspielerinnen und Schauspieler und die Kreativen des Festivals. Dazu gibt es das Wichtigste über die Filme und Menschen der Berlinale.

Sonntag, 15.02. / 3satThementag: Im Herz der Wüste

Freitag, 20.02. / 22:25 Uhr / Der Pate II
(The Godfather – Part II)
Spielfilm, USA 1974

Im Streaming: 20. Februar 2026, 22.25 Uhr bis 26. Februar 2026
Regie: Francis Ford Coppola
Länge: 190 Minuten

Aufgewachsen in den 1920er-Jahren in einem sizilianischen Dorf, wandert der junge Vito Corleone nach New York aus, wo er nach seinem ersten Auftragsmord eine eigene Mafiafamilie aufbaut.

Sein Sohn Michael tritt nach Vitos Tod in den 1950er-Jahren die Nachfolge des Paten an. Als neues Oberhaupt des Corleone-Clans will er ganz eigene Ambitionen verwirklichen. – Der zweite, sechsfach oscarprämierte Teil des Mafia-Klassikers Francis Ford Coppolas.

Vitos Sohn Michael, der neue „Pate“, wird bald zu einem der meist gefürchteten Mafiabosse. Als er jedoch versucht, seinen Einflussbereich auf das Gebiet der Spielkasinos auszudehnen, stößt er auf erbitterten Widerstand. Sein New Yorker Partner Frankie Pentangeli nimmt es ihm besonders übel, dass er sich mit dem Gangster und Spielhöllenbesitzer Hyman Roth verbündet, um seine Macht zu vergrößern. Nur knapp kann Michael einem Mordanschlag entkommen, für den er zunächst den Falschen verantwortlich macht – bis er erkennt, dass sich der Verräter in seiner unmittelbaren Umgebung befindet.

Parallel zur Gangsterkarriere Michael Corleones erzählt der Film in Rückblenden die Anfänge des Clangründers Vito Corleone, seine Kindheit auf Sizilien, seine Flucht nach Amerika und seinen Aufstieg vom einfachen Arbeiter zum mächtigsten Mafiapaten New Yorks.

Der zweite Teil der opulenten Mafiasaga wurde mit sechs Oscars ausgezeichnet. Unter anderem erhielt Francis Ford Coppola die begehrte Trophäe für die beste Regie, den besten Film (wie Teil 1) und zusammen mit Mario Puzo für das beste adaptierte Drehbuch. Als bester Nebendarsteller wurde Robert De Niro geehrt, der den jungen Corleone spielt.

Darsteller:
Michael Corleone: Al Pacino
Tom Hagen: Robert Duvall
Kay: Diane Keaton
Hyman Roth: Lee Strasberg
Vito Corleone: Robert De Niro
Fredo Corleone: John Cazale


Samstag, 21.02. / 19:20 Uhr / Das Geheimnis der Meister: Maria Sibylla Merian
Film von Nicole Zepter
Im Streaming: 21. Februar 2026, 10.00 Uhr bis 21. Februar 2028
(Erstsendung: 17.07.2025)

Maria Sibylla Merians „Blumenstillleben in einer chinesischen Vase“ ist das Werk einer Pionierin, die Kunst und Naturforschung früh miteinander verknüpfte.

Das „Geheimnis der Meister“-Team um Kunsthistorikerin Bianca Berding begibt sich auf eine detektivische Spurensuche. Mithilfe modernster Technik recherchiert es die Entstehungshintergründe des Werks und versucht sich an der perfekten Kopie.

Maria Sibylla Merian war eine Ausnahmekünstlerin: Als Malerin, Entomologin und Naturforscherin verknüpfte sie Kunst mit Wissenschaft, zu einer Zeit, in der Frauen in diesen Bereichen weitgehend ausgeschlossen waren. Ihr „Blumenstillleben in einer chinesischen Vase“ ist mehr als ein dekoratives Arrangement – es erzählt vom internationalen Austausch, botanischem Interesse und einem tiefen Blick in die Natur. Merians Werke sind geprägt von ihrer Unabhängigkeit als alleinerziehende Mutter, ihren Reisen nach Surinam und ihrer Arbeit im Dienste der Wissenschaft und erzählen die Geschichte einer Frau, die sich gegen jede Konvention auflehnte.

In jeder Folge von „Geheimnis der Meister“ wird ein Meisterwerk der Malerei ganz genau unter die Lupe genommen: Welche Farben wurden verwendet, welche Charakteristiken hat der Pinselstrich, wie sind Lichtstimmung und Farbgebung? Was wurde übermalt oder retuschiert? Verbirgt sich gar ein Bild unter dem Bild?

Durch die Rekonstruktion werden nicht nur die Entstehungshintergründe der Werke, sondern auch die Lebensumstände der Künstlerinnen und Künstler durchleuchtet. Welche tragischen Ereignisse oder Glücksmomente haben die Werke beeinflusst, welche Strömungen in Kunst, Kultur und Politik der Entstehungszeit spiegeln sie wider?

Nach fünf Wochen Recherche und Malprozess hängen am Ende Original und Rekonstruktion nebeneinander im Museum, und das Publikum kann selbst entscheiden, ob die Kunstdetektivinnen und -detektive einen guten Job gemacht haben. Konnten sie dem Meisterwerk seine Geheimnisse entlocken? Ist eine überzeugende Kopie gelungen?

Samstag, 21.02. / 20:15 Uhr / Frontmen – Die größten Rockstars aller Zeiten: Bruce Dickinson – Iron Maiden
Film von Steve Tappin und Dee Hendry
Im Streaming: 21. Februar 2026, 06.00 Uhr bis 21. Mai 2026
(Erstsendung: 01.06.2023)

Pilot, Historiker, Fechter, Autor: Bruce Dickinson, der vielseitige Frontmann von Iron Maiden, ist eine Heavy-Metal-Ikone. Seine markante, hohe Stimme, „Die Luftschutzsirene“, ist legendär.

Samstag, 21.02. / 21:40 Uhr / Meister der Apokalypse – Roland Emmerich
Film von Jo Müller
Im Streaming: 21. Februar 2026, 06.00 Uhr bis 20. Februar 2028
(Erstsendung: 10.11.2025)

Von Stuttgart nach Los Angeles: Roland Emmerich gilt als der erfolgreichste deutsche Hollywood-Regisseur – dabei hatte er keinen leichten Start.

Für seine ersten Science-Fiction-Werke erntete er von deutschen Kritikern Hohn und Spott. Er verließ seine Heimat und ging nach L.A. Seine Homosexualität verbarg er, um nicht als Regisseur für schwules Kino abgetan zu werden, denn er wollte Actionfilme drehen.

Sein erstes großes Projekt sollte ein Film mit Superstar Sylvester Stallone werden, doch das kam nie zustande, weil sich Emmerich mit dem damaligen Erfolgsproduzenten Joel Silver („Stirb Langsam“) zerstritt. Silver drohte ihm, dass er in Hollywood niemals wieder Arbeit finden würde. Doch der gebürtige Stuttgarter ließ sich nicht beirren. Mit „Independence Day“ inszenierte er die Invasion außerirdischer Monster mit Charme, Witz und atemberaubenden Trickeffekten. Für die Effekte arbeitete Emmerich mit Talenten der Filmakademie Baden-Württemberg zusammen.

Samstag, 21.02. / 22:45 Uhr / Kaminer Inside: Filmstadt Babelsberg
Film von Nadja Kölling
Im Streaming: 21. Februar 2026, 10.00 Uhr bis 21. Februar 2028
(Erstsendung: 04.11.2023)

Wladimir Kaminer geht auf Erkundungstour in den Filmstudios Babelsberg, wo seit 1912 Filmgeschichte geschrieben wird.

Ob in der Außenkulisse, im Requisitenfundus oder im volumetrischen Studio – er stößt auf eine Schatzkammer des großen Kinos.

Das älteste Großatelier-Filmstudio der Welt steht nicht in Hollywood, sondern in Potsdam Babelsberg. Es ist bis heute das größte Filmstudio Europas. Seit 1912 wurden dort mehr als 4000 Filme produziert. Namhafte Regisseurinnen und Regisseure, Schauspielerinnen und Schauspieler haben dort gewirkt und nationale wie internationale Filmklassiker geschaffen, darunter Kultfilme wie „Metropolis“ (1927) und „Der Blaue Engel“ (1930).

Ob in den Filmstudios Babelsberg oder ihren historischen Vorläufern Decla-Bioskop, UFA und DEFA: Die Filmgeschichte Babelsberg spiegelt immer auch deutsche Geschichte wider. Ein mystischer Ort voller Geschichten. „Babelsberg, die deutsche Traumfabrik“, staunt Wladimir Kaminer und nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende Reise in die Geschichte des deutschen Films.

Vor über 100 Jahren begann in Babelsberg die Filmgeschichte mit der Gründung des heute ältesten Filmstudios. Asta Nielsen, der damals größte internationale Star, drehte dort 1912 ihren ersten Film „Der Totentanz“ – ein überwältigender Publikumserfolg. Schnell fanden technische Innovationen Einzug in die Filmproduktion. Anfang der 1920er-Jahre ermöglichte die „entfesselte Kamera“ den Perspektivwechsel, 1929 feierte der Tonfilm mit „Melodie des Herzens“ sein Debüt.

Babelsberg ist bis heute ein magischer Ort und ein Spiegel seiner Zeit: Auf die kriegspropagandistischen Stummfilme im Ersten Weltkrieg folgte Fritz Langs monumentales Science-Fiction-Epos „Metropolis“, das heute zum Weltdokumentenerbe der UNESCO gehört. Die UFA-Ära der 1930er/1940er-Jahre hat Glanz und Glamour nach Babelsberg gebracht und Stars wie Zarah Leander, Heinz Rühmann, Marlene Dietrich und Hans Albers in die Welt. Genauso steht diese Ära aber auch für zahlreiche menschenverachtende Werke, die unter der Ägide des nationalsozialistischen Reichspropagandaministeriums entstanden sind.

Unter sowjetischer Verwaltung wurde in den Nachkriegsjahren die Produktion am Standort schnell wieder aufgenommen. Zu wichtig war das Medium Film für die Propaganda. Bereits im Mai 1946 erfolgte die offizielle Gründung der Deutschen Film AG (DEFA). Der erste Nachkriegsfilm erschien noch im selben Jahr: „Die Mörder sind unter uns“ von Wolfgang Staudte. Dem folgten bis 1990 1240 Spiel- und Fernsehfilme verschiedener künstlerischer und politischer Ausrichtungen, die auf dem Babelsberger Areal produziert wurden, darunter Meisterwerke wie „Die Legende von Paul und Paula“ (1973) und „Jakob der Lügner“ (1976), aber auch legendäre Märchenfilme wie „Der Kleine Muck“ (1953) und „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ (1973).

Die Wende und Wiedervereinigung Anfang der 1990er-Jahre hat für den Filmstandort eine neue Epoche eingeläutet. Die Medienstadt Potsdam-Babelsberg wurde geboren. Spiel-, Trick- und Dokumentarfilme, TV-Serien und auch digitale Formate „Made in Babelsberg“: Dort entstehen nicht nur nationale Dauerbrenner wie „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ (seit 1992), sondern auch internationale Blockbuster wie „Die Tribute von Panem – Mockingjay“ (2014/2015), „Monuments Men – Ungewöhnliche Helden“ (2014), „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ (2015), „Men in Black“ (1997), „Anonymus“ (2011) und der mit vier Oscars ausgezeichnete Film „Grand Budapest Hotel“ (2014). Ob Steven Spielberg oder Roman Polanski, George Clooney oder Cate Blanchett – unzählige namhafte internationale Stars gaben und geben sich in Babelsberg die Klinke in die Hand.

Wladimir Kaminer trifft Schauspielerin Anna Loos zum Walzer tanzen in der Marlene-Dietrich-Halle und schwelgt mit ihr in Erinnerungen. „Hier wird einfach permanent gezaubert, es ist unglaublich, welche großartigen Filme hier schon entstanden sind“, so Anna Loos.

Mit Szenenbildner Uli Hanisch erkundet Kaminer die Außenkulisse der Studios, die Neue Berliner Straße, die Hanisch entworfen hat. Im Möbelfundus zeigt Filmausstatter Bernhard Henrich Kaminer seine Lieblingsstücke, von Tom Cruises Stuhl aus „Operation Walküre“ bis hin zum Schreibtisch aus „Bridge of Spies“ und den Kunstwerken aus „Monuments Men“. Mit Christine Handke vom Filmmuseum Potsdam spricht Kaminer darüber, wie der Mythos Babelsberg überhaupt entstanden ist.

Sven Bliedung von der Heide weiht ihn ein in die Geheimnisse des volumetrischen Studios und die Zukunft des Films. Und Kunstmaler Robert Krüger zeigt Kaminer, wie er aus 25 verschiedenen Rosatönen den perfekten für „Grand Budapest Hotel“ gefunden hat, und erzählt ihm, wie die Zusammenarbeit mit den berühmtesten Regisseuren unserer Zeit funktioniert.

Samstag, 21.02. / 00:50 Uhr /Berlinale-Studio (3/3)
Im Streaming: 21. Februar 2026, 06.00 Uhr bis 27. Februar 2026
(Erstsendung: 21.02.2026)

Im „Berlinale-Studio“ begrüßt in diesem Jahr wieder Knut Elstermann die Zuschauer aus dem Berlinale Palast am Potsdamer Platz.

Zu Gast beim „Kino King“ sind die interessantesten Schauspielerinnen und Schauspieler und die Kreativen des Festivals. Dazu gibt es das Wichtigste über die Filme und Menschen der Berlinale.

Sonntag, 22.02. / 10:05 Uhr / erLesen
Moderation: Heinz Sichrovsky
(Erstsendung: 27.01.2026)

Einmal im Monat begrüßt Heinz Sichrovsky Stars aus der heimischen und internationalen Buchszene. Dieses Mal ist der gefeierte Wiener Autor Elias Hirschl zu Gast.

In seinem neuen Roman „Schleifen“ hinterfragt er mit viel Sprachkunst die Macht der Sprache. Ebenfalls zu Gast ist Julya Rabinowich, ständiger Gast auf den Bestsellerlisten. Ihr neuer Roman „Mo & Moritz“ und soll vor allem junge Lesende ansprechen.

Im Buch werden die komplexen Begegnungen von junger, queerer Liebe mit Gesellschaft und Religion erforscht.

Sonntag, 22.02. / 10:40 Uhr / Zum 90. Geburtstag von Rolf Lyssy: Die Schweizermacher
Spielfilm, Schweiz 1978
Regie: Rolf Lyssy
Länge: 103 Minuten

Max Bodmer und Moritz Fischer gehören zu jenen Beamten der Kantonspolizei, die einbürgerungswillige Ausländer unter die Lupe nehmen müssen. Nicht jeder eignet sich zum Schweizer.

Obwohl die Handlung frei erfunden ist, sind Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Verhältnissen des Einbürgerungsverfahrens nicht ganz ausgeschlossen. Eine ironisch-satirischen Komödie ums Schweizer-Sein und Schweizer-Werden.

„Fleißig, ordentlich, ruhig, anständig, sauber, wehrhaft, integer, neutral und vaterlandsliebend“ sollen sie sein, die Aspirantinnen und Aspiranten auf lebenslangen Wohnsitz plus Stimmrecht in eidgenössischen Gefilden. Da ist kein Abfallsack zu klein, keine Fahnenstange zu hoch und kein Fondue zu heiß, um nicht exakt inspiziert und bewertet zu werden.

Könnte der italienische Konditor Grimolli samt Gattin allenfalls an einer Demonstration teilnehmen? Ist die Gesinnung von Doktor Stark und seiner Gattin, die sie mit Fondue und Schweizer Fahne offenkundig machen, tatsächlich echt? Und wie steht es mit der Moral der jugoslawischen Tänzerin Milena Vakulic? Bodmer bleibt dem Ernst seines Amtes bis zum unerbittlichen Ende treu und liebt das Inspizieren, Taxieren und Nörgeln. Fischer dagegen entdeckt, dass das Leben auch unbeschwertere Seiten bereithält. Er schlägt sich auf die Seite der hübschen Balletteuse und verlässt mit ihr die Schweiz.

Darsteller:
Moritz Fischer: Emil Steinberger
Max Bodmer: Walo Lüönd
Milena Vaculic: Beatrice Kessler
Dr. Helmut Starke: Wolfgang Stendar
Gertrud Starke: Hilde Ziegler

Sonntag, 22.02. / 12:30 Uhr / Druckfrisch ~ Neue Bücher mit Denis Scheck
Im Streaming: 22. Februar 2026, 06.00 Uhr bis 21. Februar 2027
(Erstsendung: 15.02.2026)

Sonntag, 22.02. / 18:30 Uhr / Museums-Check mit Markus Brock: Staatliches Museum Schwerin
Im Streaming: 22. Februar 2026, 06.00 Uhr bis 21. Februar 2031
Gast: Andreas Dresen
Erstausstrahlung

Barocke Meisterwerke treffen auf Kunst der Gegenwart – das Staatliche Museum Schwerin hat sich neu erfunden. Umfangreich modernisiert ist es seit Oktober 2025 wieder geöffnet.

Die Neupräsentation der Dauerausstellung mit Ikonen von Rubens, Max Liebermann und Wolfgang Mattheuer überrascht, auch durch interaktive und immersive Stationen. Zu Gast im „Museums-Check“ ist Regisseur Andreas Dresen.

In authentischem Gewand, wie zur Zeit seiner Eröffnung 1882, erstrahlt nun das Staatliche Museum Schwerin. Es zählt neben dem Schweriner Schloss als Teil des Ensembles „Residenzstadt Schwerin“ seit 2024 zum UNESCO-Welterbe. Das Museumsgebäude wurde aufwendig restauriert, historische Böden, Decken und Wände wurden wiederhergestellt und rund 400 Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche geschaffen.

Irritation und Neugier soll die Neukonzeption wecken. „Wir haben als fürstliche Sammlung begonnen und wollen in der neuen Dauerausstellung die Hofmaler mit der Gegenwartskunst konfrontieren“, sagt Direktorin Pirko Zinnow.

Durch thematisch gestaltete Räume treten die Epochen miteinander in einen ungewöhnlichen Dialog. In der herausragenden Sammlung des Museums finden sich Meisterwerke von Frans Hals und dem französischen Tiermaler Jean-Baptiste Oudry neben Arbeiten von Marcel Duchamp und Werken der DDR-Kunst der Leipziger Schule. Eine immersive Rauminstallation und interaktive Bereiche machen den Museumsbesuch zusätzlich sinnlich erlebbar.

Bis Oktober 2029 ist der Eintritt zum Staatlichen Museum Schwerin frei, ermöglicht durch das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Dorit & Alexander Otto Stiftung, die auch die Sanierung großzügig mitfinanzierte.

Aufgewachsen in Schwerin, ist der Regisseur Andreas Dresen heute Ehrenbürger der Stadt. Seit Jahrzehnten prägt er das deutsche Kino. Seine preisgekrönten Filme „Halbe Treppe“ und „Gundermann“ setzten Maßstäbe. Mit dem Film „In Liebe, Eure Hilde“ (2024) über die Widerstandskämpferin Hilde Coppi beweist er erneut sein Gespür für authentische Geschichten.

Andreas Dresen kennt das Museum seit Schultagen und geht mit Markus Brock auf Entdeckungsreise quer durch die Jahrhunderte.

Montag, 23.02. / 20:15 Uhr / Österreichs Erbe für die Welt – Meisterwerke, Urwälder und Prachtbauten (1/2)
Film von George Riha
(aus der ORF-Reihe „Universum“)
(Erstsendung: 18.10.2022)

Vor über 50 Jahren haben sich die Staaten der Erde dazu entschlossen, die wertvollsten und unersetzlichen Güter der Menschheit zu erfassen und für alle Zeiten zu schützen.

Es sind Zeugnisse vergangener Kulturen, künstlerische Meisterwerke und einzigartige Naturlandschaften. Österreich hat mit zwölf Artefakten Anteil daran.

Die Reise in die Geschichte der Menschheit führt in 700 Jahre alte Dachstühle, zum niedrigsten Kletterberg, zu den steilsten Weinterrassen, in senkrechte Felswände, zu einer Heiligen Messe an einem der entlegensten Plätze des Landes, in die Unterwasserwelt der Alpenseen, zu Schneehühnern und Fledermäusen. In den Tiefen der Alpenseen sind bis zu 5000 Jahre alte Siedlungsreste konserviert, letzte Zeugen jener Epochen, als Europa allmählich kultiviert wurde. Der Donau-Limes als steinerne Grenze zwischen der römischen Hochkultur und den germanischen Stämmen. Dazu kommen das historische Zentrum Wiens mit Bienenzucht und Reihern, Schloss Schönbrunn mit seiner einzigartigen Flora und Fauna und die wahrlich uralten Kulturlandschaften des Neusiedlersees, des Salzkammerguts mit seiner Dachsteinregion und den Rieseneishöhlen und dem Welterbegebiet der Wachau.

Montag, 23.02. / 21:00 Uhr / Österreichs Erbe für die Welt – Meisterwerke, Urwälder und Prachtbauten (2/2)
Film von George Riha (aus der ORF-Reihe „Universum“)
(Erstsendung: 25.10.2022)

Die Reise führt weiter in das Schloss Eggenberg bei Graz, das die einmalige Gelegenheit bietet, in eine Zeit einzutauchen, in der die Nächte noch dunkel waren, der Himmel voller Sterne.

In der Bauwerke nach Sonnenuntergang durch das Licht Hunderter Kerzen geprägt wurden und ein optimales Zuhause für Tausende Fledermäuse war. In der Grazer Altstadt und am Schlossberg trifft man außerdem auf nachtaktive Wildtiere wie den Dachs.

Im Nationalpark Kalkalpen, als Teil der europäischen Buchenurwälder, kann man beobachten, wie sich in einem praktisch unbesiedelten Waldgebiet die vom Menschen unberührte Natur in eine einzigartige Landschaft konservieren hat lassen. Zu Österreichs Welterbe-Vermächtnis zählen auch die Trasse der Semmeringbahn, die vor 150 Jahren eine technische Pionierleistung ohne Gleichen war, Salzburg in seiner architektonischen Pracht sowie Baden, als Teil von insgesamt sieben europäischen Ländern, welche sich zu den „Great Spa Towns of Europe“ zusammengeschlossen haben, die einzigartige Zeugnisse für die reiche Kur- und Bäderkultur des 18. und 19. Jahrhunderts darstellen. Zurück in Wien findet die Reise im Schloss Belvedere ihr Ende, wo die Zuseher einen kleinen Blick in das zurückgezogene Leben der Salesianerinnen werfen dürfen.

Vor über 50 Jahren haben sich die Staaten der Erde dazu entschlossen, die wertvollsten und unersetzlichen Güter der Menschheit zu erfassen und für alle Zeiten zu schützen. Es sind Zeugnisse vergangener Kulturen, künstlerische Meisterwerke und einzigartige Naturlandschaften. Österreich hat mit zwölf Artefakten Anteil daran.

Dienstag, 24.02. / 14:15 Uhr / Schönbrunn – Quelle der Schönheit
Film von Georg Riha (aus der ORF-Reihe „Universum“)
(Erstsendung: 19.12.2002)

Schloss Schönbrunn mit seinen Nebengebäuden und dem weitläufigen Park mit Tiergarten zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Österreichs. Ein Spaziergang mit Sir Peter Ustinov.

Kein anderes Bauwerk repräsentiert so trefflich die wechselhafte Geschichte Österreichs: ein Spiegelbild seiner einstigen Bewohner, ein Zaubergarten mit botanischen Schätzen und zugleich gezähmter Wildnis, die dem Herrschaftsanspruch der Habsburger entsprach.

Die kühne Vision der Architekten geriet zum glanzvollen Zeugnis des glanzlosen Niedergangs vom habsburgischen Weltreich.

Mittwoch, 25.02. / 14:05 Uhr / Welten-Saga: Die Schätze Afrikas
Film mit Christopher Clark
(aus der ZDF-Reihe „Terra X“)
Im Streaming: 25. Februar 2026, 10.00 Uhr bis 25. Februar 2028
(Erstsendung: 03.05.2020)

Afrika ist ein Kontinent der Superlative. Dort ist die Wiege der Menschheit, steht das einzig erhaltene Weltwunder und befindet sich eines der spektakulärsten Weltnaturerben: die Serengeti.

Christopher Clarks Reise führt von den Pyramiden und Tempeln Ägyptens zu den Kirchen und Festungen Äthiopiens bis zur Swahili-Stadt Lamu in Kenia. Seine kulturelle Vielfalt und einzigartige Tierwelt machen den Kontinent so universell bedeutsam.

Wer kennt sie nicht, die Pyramiden von Gizeh? Schon in der Antike zählten sie zu den Weltwundern, denn bis ins Mittelalter gab es kein höheres Bauwerk als die Cheopspyramide. Unzählige Legenden und Mythen ranken sich um den Bau der gigantischen Grabmäler – noch immer sind nicht alle Rätsel gelöst.

Ägypten hat eine reiche und vielfältige Geschichte. Eine davon erzählt das Hilali-Epos, eine mündlich überlieferte Heldensaga aus dem 10. Jahrhundert, die noch heute mit musikalischer Begleitung vorgetragen wird. Die UNESCO hat es zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt – in der Hoffnung, dass sich diese einzigartige Tradition erhält.

Für weltweites Aufsehen sorgte die UNESCO in den 1960er-Jahren. In einer groß angelegten Rettungsaktion schaffte sie es, die Tempel von Abu Simbel und Philae zu verlegen, die sonst durch den Bau des Assuanstaudamms geflutet worden wären. Die Tempel wurden nach einer weltweiten Kampagne auf sicheres Gebiet umgesetzt – ein Riesenerfolg für die Organisation. Die Tempel sind Meisterwerke der Felsbaukunst. Berühmt ist das „Sonnenwunder“ von Abu Simbel, wenn zwei Mal im Jahr Sonnenlicht in das Heiligtum fällt und drei der vier Götterstatuen beleuchtet. Heute sind die Tempel wieder in Gefahr: Salafistische Terroristen drohen, sie in die Luft zu sprengen.

Christopher Clark zeigt in Äthiopien, wie vielsagend das Welterbe sein kann. Da sind die christlichen Klöster und Kirchen von Lalibela, in den Fels gehauene Wunderwerke. Da ist der Palastbezirk der alten Königsstadt Gondar, die nicht nur den Einfluss des gesamten Orients zeigt, sondern auch den Stil des europäischen Barocks aufnimmt. So kann man dort die kulturelle Vielfalt Äthiopiens wie durch ein Brennglas sehen. Kein Wunder, dass sich die Wiege der Menschheit unweit davon im Awash-Tal befindet: Dort wurde das dreieinhalb Millionen Jahre alte Skelett eines weiblichen Urzeitmenschen gefunden: „Lucy“, die Urmutter der Menschheit.

Auf seiner Reise in den Süden macht Clark in Lamu in Kenia halt, der Hauptstadt der gleichnamigen Insel vor der Küste Kenias und UNESCO-Weltkulturerbe. Mit seinen farbenfrohen Häuserfronten und langen Promenaden steht Lamu für 2000 Jahre Geschichte, vom geschäftigen Goldhandel der Swahili bis zum massenhaften Verkauf von Sklaven in den Orient. Clarks Reise findet ihren Abschluss im Serengeti-Nationalpark, ein Weltnaturerbe. Dort beobachtet er eines der eindrucksvollsten Naturschauspiele der Welt: die größte Wanderung von Landtieren.

Mittwoch, 25.02. / 14:50 Uhr / Welten-Saga: Die Schätze Indiens
Film mit Christopher Clark
(aus der ZDF-Reihe „Terra X“)
Im Streaming: 25. Februar 2026, 10.00 Uhr bis 25. Februar 2028
(Erstsendung: 10.05.2020)

Indien ist das Land der Länder, voller Wunder und Mythen. Der Film zeigt die Highlights des UNESCO-Weltkulturerbes zwischen Mumbai und dem Himalaja, vom Tadsch Mahal zu den Burgen Rajasthans.

Eine Vielfalt von Sprachen, Völkern und Religionen: Moderator Sir Christopher Clark geht anhand der legendären Bauten, Landschaften, Sitten und Gebräuche der Frage nach, was die 1,4 Milliarden Menschen Indiens zusammenhält.

In Varanasi, der legendären Pilgerstadt am Ganges, beginnt diese „Welten-Saga“ mit einem Einblick in die spirituelle Welt der Hindus: Seit rund 2500 Jahren kommen gläubige Hindus hierher, um im Fluss zwischen Lotosblüten und schwimmenden Kerzen zu baden, am liebsten wollen sie dort sterben und verbrannt werden. Weiter reist Christopher Clark zur Insel Elephanta vor der Megacity Mumbai. In den Höhlen von Elephanta wird noch heute Shiva verehrt, sie sind ein spirituelles Zentrum des Hinduismus.

Rund 1000 Kilometer weiter nördlich trifft man auf eine ganz andere, heute noch lebendige Märchenwelt: Rajasthan, das Land der prachtverwöhnten Ritter und sagenhaft reichen Maharadschas. Das Weltkulturerbe Fort Amber ist ihr perfektes Machtsymbol: monumentale Burg und prunkvoller Palast in einem. In der nahen Hauptstadt Jaipur besucht Christopher Clark anschließend den märchenhaften Palast der Winde, ein goldener Käfig für die zahlreichen Damen des Hofes.

Vor 1000 Jahren eroberten islamische Heerführer aus Afghanistan Indien und beherrschten es jahrhundertelang als Moguln. Ihnen verdankt die Nation einzigartige Bauwerke: Das Grabmal des Großmoguls Humayun in Delhi symbolisiert die Harmonie des Paradieses, und der Tadsch Mahal in Agra ist gar eines der berühmtesten Bauwerke der Welt. Unweit des Tadsch Mahal erkundet Christopher Clark einen weiteren weltberühmten indischen Schatz: das Yoga. Ein Experte und Lehrer dieser uralten indischen Errungenschaft erklärt ihm, warum der Mensch ein Reisender ist.

Als sich die Engländer vor 300 Jahren in Indien festsetzten, brachten sie die europäische Kultur mit. Und später Handel, Industrie, Bahnhöfe und Züge. Der Victoria-Terminus, ein im viktorianisch-gotischen Stil erbauter riesiger Bahnhof in Mumbai, ist ein lebendiges Beispiel für diese Epoche. Clark fährt von dort aus in den Nordosten des Landes, an den Fuß des Himalaja. In der Kalka-Shimla-Bahn, einer von den Engländern gebauten Schmalspurbahn in die Berge, erlebt er spektakuläre Aussichten auf Schluchten und Wasserfälle und das Vorgebirge des Himalaja.

Mittwoch, 25.02. / 15:35 Uhr / Welten-Saga: Die Schätze des Orients
Film mit Christopher Clark (aus der ZDF-Reihe „Terra X“)
Im Streaming: 25. Februar 2026, 10.00 Uhr bis 25. Februar 2028
(Erstsendung: 17.05.2020)

„Welten-Saga“ besucht die UNESCO-Weltkulturerbestätten im Iran und in Jordanien. Denn die Alte Welt und der Orient sind die Wiege der Zivilisation und der Ursprung der Religionen.

Moderator Sir Christopher Clark bereist Jordanien und begibt sich dann entlang der Handelswege bis nach Persepolis im Iran. Er erforscht die Schätze der Kulturen auf den Spuren der Nabatäer, Römer, Griechen und Perser bis zur großen Kolonisierung durch den Islam.

Der Orient ist reich bestückt mit den Schätzen, die die UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt hat – nur noch das alte Europa verfügt über eine solche Dichte an großartigen Bauwerken, Plätzen, Landschaften und Gotteshäusern. In Jordanien trifft Christopher Clark in der Wüste nomadische Berber. Auch ihre einmalige, seit Jahrtausenden gepflegte Lebensweise wurde von der UNESCO zum Kulturerbe erklärt. Im Wadi Rum, unweit der Grenze zu Saudi-Arabien, lässt sich Clark eine der ältesten Stätten der Menschheit zeigen. Seit 12.000 Jahren entstanden dort im Fels unendlich viele Inschriften und Zeichnungen – und ein erstes Alphabet.

Einen Eindruck von der wirtschaftlichen Macht der Nabatäer gibt die alte Handelsstadt Petra, einst Zentrum der hellenistischen Welt und unvergesslich mit ihrer in den Fels geschlagenen Tempelstadt.

Weiter reist Clark ins alte Persepolis, vor 2500 Jahren die Hauptstadt des ersten Weltreichs. Das Perserreich erstreckte sich von Ägypten im Westen bis zum heutigen Pakistan im Osten. Noch heute kann man nachempfinden, wie zum persischen Neujahrsfest die Delegationen der unterworfenen 28 Länder die Freitreppe zum Palast betraten, um Kyros dem Großen zu huldigen.

Auch Isfahan stammt aus dieser Zeit – und erlebte 2000 Jahre später eine Renaissance: Shah Abbas I. machte die Stadt im 17. Jahrhundert zu einer der ersten modernen Großstädte. Sie war ein Knotenpunkt für den asiatischen Handel und für den Reisenden ein Zauberort voller Luxus und Überfluss. Dass die Moscheen, Regierungsgebäude und der Basar zu den schönsten der Welt gehören, ist der Tatsache zu verdanken, dass Abbas Handwerker aus aller Welt engagierte, um die schönsten Farben und Mosaike herzustellen. Von ganz anderem Charme als Isfahan ist die Wüstenstadt Yazd im iranischen Hochland. Ihre herrlichen, uralten Bauwerke und Stadtanlagen symbolisieren die zoroastrische Religion: die älteste bekannte Religion der Welt. Sie ist der Ursprung des Monotheismus, des Glaubens an den einen Gott.

Mittwoch, 25.02. / 16:15 Uhr / Welten-Saga: Die Schätze Lateinamerikas
Film mit Christopher Clark (aus der ZDF-Reihe „Terra X“)
Im Streaming: 25. Februar 2026, 10.00 Uhr bis 25. Februar 2028
(Erstsendung: 24.05.2020)

Lateinamerika ist geprägt von der Begegnung der Alten mit der Neuen Welt. Dort finden sich das Vermächtnis präkolumbischer Hochkulturen, koloniale Architektur und herrliche Naturschätze.

Christopher Clark besucht spanische Kolonialbauten in Havanna und Quito, begibt sich in Palenque und Teotihuacán auf die Spuren früher Hochkulturen, erkundet das Viñales-Tal auf Kuba und den Nationalpark der Galapagosinseln.

Höhepunkt eines Besuchs in der kubanischen Hauptstadt Havanna ist eine Fahrt mit einem amerikanischen Straßenkreuzer aus den 1950er-Jahren. Auch Clark nutzt einen dieser Oldtimer, um die Stadt zu besichtigen. Seit die Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, wird sie nach und nach aufwendig restauriert.

Kuba ist längst weltweit für seine Musik bekannt. Auf die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit hat es die Rumba geschafft, entstanden in den Armenvierteln Havannas. Was ist ihr Geheimnis? Rumba wurzelt in der afrikanischen Kultur, enthält aber Elemente des spanischen Flamenco und der Kultur der Antillen. Im Viñales-Tal im Westen findet Clark ein weiteres typisches Beispiel kubanischer Lebensart: Tabak, aus dem die berühmten kubanischen Zigarren gedreht werden.

Im heutigen Mexiko gibt es ein Dutzend Welterbestätten, dort findet man großartige Zeugnisse präkolumbischer Kulturen. Die riesige Stadtanlage Teotihuacán, etwa 50 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt gelegen, war in ihrer Blütezeit um 350 mit rund 150.000 Einwohnern die größte Stadt Amerikas und ein bedeutendes kulturelles Zentrum. Die Ruinen von Palenque lagen lange im Dschungel versteckt und wurden dadurch vor Plünderungen bewahrt: Ein Glücksfall für Archäologen, denn dort finden sich kunstvoll verzierte Gebäude der Maya. Auch die mexikanische Küche steht für die Kultur des Landes. Als besonders schützenswert galten der UNESCO die traditionelle gemeinschaftliche Zubereitung der Speisen und die uralten kulinarischen Bräuche.

Weiter geht es nach Süden. Quito, die Hauptstadt Ecuadors, erhielt als erste Stadt überhaupt 1978 den Titel Weltkulturerbe. Die Altstadt auf den Fundamenten einer alten Inka-Siedlung beeindruckt heute mit ihren kolonialen Kunstschätzen. Der Galápagos-Nationalpark 1000 Kilometer vor der südamerikanischen Küste ist ein berühmter Schauplatz der Natur- und Wissenschaftsgeschichte. Dort entwickelte sich eine ganz eigene Tierwelt – deren Beobachtung Charles Darwin zu seiner bahnbrechenden Evolutionstheorie inspirierte.

Mittwoch, 25.02. / 17:00 Uhr / Welten-Saga: Die Schätze Europas
Film mit Christopher Clark (aus der ZDF-Reihe „Terra X“)
Im Streaming: 25. Februar 2026, 10.00 Uhr bis 25. Februar 2028
(Erstsendung: 31.05.2020)

Die wichtigsten Epochen des Kontinents, gezeigt in herausragenden Monumenten und Zeugnissen des UNESCO-Weltkulturerbes: ein „Best of Europa“ mit seinen Städten, Burgen und Kathedralen.

Die Sendung beginnt in Venedig. Tausend Jahre lang eine mächtige Handelsstadt, Ziel der Seidenstraße und immer schon Europas Verbindung in den Orient. Dort komponierten die einflussreichsten Musiker des Kontinents, dorthin pilgerten Maler, Bildhauer und Architekten.

Venedig ist jedoch auch ein Beispiel für bedrohtes Kulturerbe. Der Massentourismus vertreibt die Einwohner von ihrer einmaligen Inselwelt, Abgase zerstören Fassaden und Fundamente, Kreuzfahrtschiffe vor dem Canal Grande verursachen gefährliche Bodenerosion. Auch der Vatikan in Rom ist ein singuläres Welterbe, das fortwährend Touristenströme anlockt. Er steht nicht nur für das Christentum, sondern auch für einmalige Kunstwerke.

Der Jakobsweg wurde in den 1990er-Jahren ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Aus ganz Europa münden Teilstrecken in den von Klöstern und Herbergen gesäumten Pilgerweg in Nordspanien. Christopher Clark wandert ein Stück des Weges nach Santiago de Compostela und nimmt dort an einem Pilgergottesdienst teil.

Anschließend geht es zur Seine in Paris, dem meistfotografierten Flussufer der Welt. Entlang der romantischen Seine-Brücken erkundet Clark dieses Weltkulturerbe mit seinen einmaligen Bauten zwischen Notre-Dame und Eiffelturm, zwischen Louvre und Madeleine. Clark entdeckt ein bedeutendes „immaterielles Kulturerbe“: den Orgelbau. Er schaut einem Orgelbaumeister bei dessen Handwerk über die Schulter und spielt sogar selbst auf dem Instrument.

Auch die Ritterburgen gehören zur Geschichte Europas. Die UNESCO hat die Burgenlandschaft Oberes Mittelrheintal als „Zeugnis kulturellen Austauschs“ zum Weltkulturerbe erklärt. Da ist es nur logisch, dass mit der Völklinger Hütte ein weiteres, typisch europäisches Ereignis mit weltweiten Folgen geehrt wurde: die Industrialisierung.

Mittwoch, 25.02. / 17:45 Uhr / Welten-Saga: Die Schätze Südostasiens
Film mit Christopher Clark (aus der ZDF-Reihe „Terra X“)
Im Streaming: 25. Februar 2026, 10.00 Uhr bis 25. Februar 2028
(Erstsendung: 07.06.2020)

In dieser Folge der „Welten-Saga“ erkundet Christopher Clark den kulturellen Reichtum Südostasiens: Angkor in Kambodscha, die alten Königsstädte Hue in Vietnam und Luang Prabang in Laos.

Die Halong-Bucht, die größte Höhle der Welt in Vietnam und die Reisterrassen auf Bali beweisen: Natur und Kultur sind oft eins. Ob Völker, Gebräuche, Religionen oder Landschaften: Südostasien zeichnet sich durch eine große Vielfalt aus.

Angkor war einst die größte Stadt der Welt, ihre Ausdehnung entsprach etwa der des heutigen Berlin. Heute sind die Ruinen der Tempelstadt das größte Kulturdenkmal Südostasiens.

Vietnam kann mit mehreren spektakulären UNESCO-Welterbestätten aufwarten. Die Halong-Bucht, eine bizarre Insellandschaft im Golf von Tonkin, wurde weltweit zum Inbegriff des Aussteigerparadieses und leidet mittlerweile enorm unter den Auswirkungen des Massentourismus. Die Fischer der „Floating Villages“, der schwimmenden Dörfer in der Bucht, scheint das nicht zu stören. Sie erklären Christopher Clark, dass sie ihr traditionelles Leben weiterführen werden, wie bisher.

Der Nationalpark „Phong Nha-Kẻ Bàng“ im Zentrum des Landes ist durchzogen von mehr als 300 Tropfsteinhöhlen, manche so groß wie Kathedralen, und unterirdischen Flüssen. Die erst 2009 entdeckte Son-Doong-Höhle soll die größte der Welt sein.

Wie stark der Einfluss Chinas in Vietnam war, zeigt die einstige Kaiserstadt Hue. In ihrem Zentrum befindet sich die Purpur-Stadt, die nach dem Vorbild der Verbotenen Stadt in Peking entworfen wurde. Hue wurde im Vietnamkrieg fast zerstört. Erst seit der Ort 1993 zum Weltkulturerbe ernannt wurde, konnten viele Gebäude wiederhergestellt werden.

Der Buddhismus prägt den Lebensrhythmus in diesem Teil der Welt, und in Luang Prabang spürt das Moderator Christopher Clark ganz besonders. Einen Tag lang lernt er die Paläste, Klöster und Tempel der Stadt kennen, die über Jahrhunderte die Königsstadt von Laos war, dem „Reich der Millionen Elefanten“.

Reis ist das wichtigste Nahrungsmittel Asiens und wird seit Jahrtausenden kultiviert. Beeindruckend sind die Reisterrassen im bergigen Land von Jatiluwih auf der indonesischen Insel Bali. Ihr ausgeklügeltes Bewässerungssystem ist UNESCO-Welterbe.

Donnerstag, 26.02. / 11:50 Uhr / Rebellion und Respekt – Tirols Straßenkunst
Film von Viktoria Gstir
(aus der ORF-Reihe „Österreich-Bild“)
(Erstsendung: 09.03.2025)

Die Streetart-Szene in Tirol ist klein, aber aktiv. Künstlerinnen und Künstler wie Lilee Imperator und HNRX bringen Kunst auf die Straße – zwischen Illegalität und offizieller Anerkennung.

Streetart ist eine kulturelle Ausdrucksform, die sich von der Protestkunst zur gefeierten Urban Art entwickelt hat. Welches Potenzial steckt in der Szene – und braucht es sie überhaupt?

Die Street-Dance-Bewegung, die Wurzeln in den 1970er-Jahren hat, verkörpert urbane Tanzkultur. Trotz fehlender finanzieller Mittel entwickelten Tänzerinnen und Tänzer eine lebendige Kunstform, die Freiheit und Kreativität feiert. Das Street Noise Orchestra ergänzt diese Szene mit musikalischem Aktivismus: Seit 2014 bringen sie Musik auf die Straßen Innsbrucks und Europas. Ihre Botschaft: Jeder soll auf der Straße Musik machen dürfen.

Die Dokumentation „Rebellion und Respekt – Tirols Straßenkunst“ zeigt diese vielfältigen Ausdrucksformen der Straßenkunst, was sie voneinander unterscheidet und was sie gemeinsam haben.

Freitag, 27.02. / 13:50 Uhr / Welten-Saga II: Die Schätze Südeuropas
Film von Gero von Boehm (aus der ZDF-Reihe „Terra X“)
Im Streaming: 27. Februar 2026, 10.00 Uhr bis 27. Februar 2028
(Erstsendung: 03.09.2023)

Auf den Spuren des Welterbes im Süden Europas besucht Christopher Clark legendäre Schauplätze der Geschichte sowie unberechenbare Vulkane und erfährt, warum die Pizza zum Kulturerbe zählt.

Die Reiseroute führt von Neapel aus zu einer Goldmine des Römischen Reiches im spanischen Kastilien, weiter zum Erbe der Mauren in Córdoba, zu den Flamencotänzerinnen Andalusiens und schließlich zu den Meisterwerken des Architekten Antoni Gaudí in Barcelona.

Ausgangspunkt der Reise ist Neapel, ein Schmelztiegel vieler Kulturen, die einst in Europa und am Mittelmeer entstanden. Nach den Römern kamen die Byzantiner, die Normannen, die Staufer, die Araber und später die Bourbonen, die Habsburger und Napoleon. Ein Mosaik aus Spuren einer bewegten Vergangenheit, zu der auch ein Erbe der besonderen Art gehört: die Pizza Margherita, die dort geboren wurde und seit einigen Jahren einen Platz auf der Liste des „Immateriellen Welterbes“ einnimmt.

Nicht weit von Neapel entfernt liegt das antike Pompeji, eine der berühmtesten archäologischen Stätten der Welt und seit 1997 auf der Liste des UNESCO-Welterbes vertreten. Der katastrophale Ausbruch des Vesuv 79 nach Christus begrub die reiche Stadt und viele Bewohner unter einer meterdicken Ascheschicht. Die Tragödie löschte das Leben in Straßen und Häusern innerhalb eines Augenblickes aus. Die Archäologen können heute diesen Moment im Detail rekonstruieren, wie sich Christopher Clark vor Ort erläutern lässt.

Weiter geht die Reise in den Nordwesten Spaniens, nach Kastilien-León, zu den ehemaligen Goldminen von Las Médulas. Ein außergewöhnliches Kulturerbe. Denn die Römer, die das Edelmetall abbauten, leiteten über Aquädukte riesige Mengen Wasser in künstliche Stollen, die sie in die Berge getrieben hatten, und brachten sie dadurch zum Einsturz. Der schieren Dimension des antiken Bergbaus, der die gesamte Landschaft veränderte, verdankt die antike Mine heute ihren Platz auf der UNESCO-Liste.

Rund 500 Kilometer weiter südlich besucht Christopher Clark das legendäre Córdoba, in dessen Gebäuden bis heute die jahrhundertelange muslimische Herrschaft über Andalusien sichtbar ist. Nach der Eroberung im Jahr 711 schufen die Mauren das Reich Al-Andalus, in dem es während seiner 800-jährigen Geschichte nicht nur Konflikte gab, sondern auch kreatives Miteinander von Christen, Juden und Muslimen. Die Kulturen mischten sich, lernten voneinander, auch musikalisch. Der Flamenco zeugt bis heute davon und gehört inzwischen zum „immateriellen Weltkulturerbe“.

Zum Schluss besucht Christopher Clark Barcelona. Die Hauptstadt Kataloniens ist durch einen der außergewöhnlichsten Architekten geprägt: Antoni Gaudí. Seine Häuser, die nicht gebaut, sondern gewachsen zu sein scheinen, machten ihn schon Lebzeiten zu einer Weltberühmtheit. Legendär ist seine 1882 begonnene, riesige Basilika „Sagrada Familia“. Bis heute ist sie nicht vollendet, aber doch weit fortgeschritten, sodass sie längst zum Wahrzeichen Barcelonas geworden ist. Ein einmaliges Gesamtkunstwerk und eindrucksvolles Kulturerbe der Menschheit.

Freitag, 27.02. / 14:35 Uhr / Welten-Saga II: Welten-Saga II: Die Schätze Japans
Film von Gero von Boehm (aus der ZDF-Reihe „Terra X“)
Im Streaming: 27. Februar 2026, 10.00 Uhr bis 27. Februar 2028
(Erstsendung: 10.09.2023)

Auf seiner Reise zum UNESCO-Welterbe Japans begegnet Christopher Clark einem faszinierenden Land zwischen uralten Traditionen und schriller Hypermoderne.

Vom heiligen Berg Fuji und der Megacity Tokio führt die Reiseroute zur alten Kaiserstadt Kyoto mit ihren Schreinen und der rätselhaften Tradition der Geishas, weiter nach Himeji, wo die Geschichte der Samurai lebendig ist, und nach Sakai mit seinen Kaisergräbern.

Der Vulkan Fuji gehört seit 2013 zum UNESCO-Welterbe. Das liegt nicht zuletzt an seiner Bedeutung innerhalb des Shinto-Glaubens, der Urreligion Japans, wie unzählige Schreine in der Nähe des Berges dokumentieren, in denen den Göttinnen und Göttern des Berges gehuldigt wird.

Weiter geht die Reise in die bunte Fantasiewelt von Tokios Stadtteil Akihabara, der Geburtsstätte von Tamagochi und Gameboy bis zu Nintendo und Emojis. Mangas und Animes gehen zurück auf uralte japanische Zeichentraditionen. Viele Kinder und Jugendliche identifizieren sich sogar mit den Figuren aus den Geschichten, wie sich Christopher Clark vor Ort erklären lässt.

In Kyoto, der Residenzstadt des japanischen Kaiserreiches, begegnet der Moderator einer japanischen Tradition, die bis heute gepflegt wird: den Geishas. Die Kultur der Geisha geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Für arme Mädchen war die Ausbildung zur Geisha oft die einzige Chance auf Bildung. Dann stand ihnen ein relativ selbstbestimmtes Leben offen. Auch heute noch durchlaufen sie eine strenge fünfjährige Ausbildung, zu der Tanz, Gesang, Kalligraphie und japanische Geschichte gehören.

Im Zen-Tempel Ryoanji lässt sich Christopher Clark in die Grundbegriffe einer Weltanschauung einweihen, die auch in Europa immer mehr Anhänger findet. Im Gegensatz zu dem, was im Westen seit den alten Griechen hochgehalten wird – die Perfektion – feiert die Philosophie des Zen den Augenblick, die Vergänglichkeit und die Bescheidenheit.

In der imposanten Burg von Himeji aus dem 17. Jahrhundert macht sich Christopher Clark mit der Tradition der berühmten Samurai-Kaste und ihrer Kunst des Schwertkampfes bekannt. Dazu gehört auch die Meisterschaft bei der Herstellung dieser Waffen – ein Handwerk, das seit Jahrhunderten tradiert wird.

Am Ende seiner Reise taucht der Moderator in eine historische Epoche Japans ein, die Kofun-Zeit genannt wird. Der Name rührt von riesigen Erdhügelgräbern her, den Kofun, die während des 3. bis 7. Jahrhunderts entstanden. Einige der vielen Tausend Gräber bergen die Überreste von Kaisern, weshalb sie bis heute als Privatgräber der kaiserlichen Familie angesehen und deshalb von Wissenschaftlern nicht angetastet werden.

Und so sind auch diese Gräber ein Symbol für das, was an Japan

Freitag, 27.02. / 15:20 Uhr / Welten-Saga II: Die Schätze Nordafrikas
Film von Gero von Boehm (aus der ZDF-Reihe „Terra X“)
Im Streaming: 27. Februar 2026, 10.00 Uhr bis 27. Februar 2028
(Erstsendung: 17.09.2023)

In dieser Folge begibt sich Christopher Clark in den Norden Afrikas auf der Suche nach dem Zauber des Maghreb mit seiner einmaligen Mischung aus afrikanischen und arabischen Traditionen.

Durch das Atlas-Gebirge mit seinen pittoresken Berbersiedlungen führt die Reise über die Altstadt von Fes zu den Ruinen von Karthago, weiter zu den Frauen von Sejnane, die eine 3000 Jahre alte Töpferkunst pflegen, bis ins märchenhafte UNESCO-Welterbe Marrakesch.

Am Fuß des Hohen Atlas besucht Christopher Clark Aït-Ben-Haddou, ein architektonisches Juwel. Nicht zufällig wurde die Stadt immer wieder für große Hollywoodfilme als Kulisse gewählt. Die Adobe-Bauweise mit an der Sonne getrocknetem Lehm ist perfekt an das Klima angepasst. Die Bauweise, die die einheimischen Berber schon vor über 1000 Jahren ersonnen haben, vereint auf einmalige Weise Zweckmäßigkeit mit pittoresker Schönheit.

Christopher Clarks Reise geht weiter nach Fes, einer Millionenstadt mit langer Geschichte. Bis heute werden dort uralte Handwerkstraditionen gepflegt, wie Messingschmieden und Gerbereien. Berühmt ist Fes auch für seine Riads, Stadthäuser, deren prächtige begrünten Innenhöfe sich hinter hohen Mauern verstecken. Denn Riad bedeutet eigentlich „Garten“.

Nächste Station auf der Reise ist eine der berühmtesten Städte der Antike: Karthago. Die einst von Phöniziern gegründete Stadt wuchs schnell zu einer mächtigen und reichen Seemacht heran. Neben seiner Handelsflotte verfügte Karthago über wendige Kriegsschiffe, die in einem genial geplanten kreisrunden Marinehafen stationiert waren, dessen Umrisse noch heute erkennbar sind. Doch Karthago beging den Fehler, Rom herauszufordern. Das wurde der Metropole im heutigen Tunis zum Verhängnis. Der Eroberung folgte die Eingliederung der Heimat des legendären Feldherrn Hannibal ins römische Imperium.

Eine interessante Facette sogenannten Immateriellen Kulturerbes begegnet Christopher Clark im tunesischen Hinterland. Seit vielen Jahrhunderten pflegen in der Region von Sejnane Frauen eine traditionelle Form der Töpferkunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die UNESCO unterstützt die Frauen in dem Bestreben, das uralte Handwerk am Leben zu erhalten. Mittlerweile haben die Töpferinnen eine Kooperative gegründet.

Letzte Station der filmischen Riese ist Marrakesch. Die pittoreske Stadt mit ihrer verwinkelten Architektur, ihrem Gewirr von Gassen, dem Souk mit seinen üppigen Marktständen ist nicht nur UNESCO-Welterbe, sondern auch ein Touristenmagnet. Eine der Attraktionen der Metropole ist der Djema el Fnaa, ein riesiger Platz, auf dem täglich Straßenhändler, Essensverkäufer, Wahrsager, Gaukler und Schlangenbeschwörer um Kundschaft buhlen. Dort ist Christopher Clark mit der Vertreterin einer uralten Zunft verabredet: einer professionellen Geschichtenerzählerin. Sie hat die Kunst von ihrem Vater erlernt und tritt den Beweis an, dass diese jahrtausendealte Form der Unterhaltung nichts von ihrem Zauber eingebüßt hat.

Freitag, 27.02. / 16:00 Uhr / Welten-Saga II: Welten-Saga II: Die Schätze Südamerikas
Film von Gero von Boehm (aus der ZDF-Reihe „Terra X“)
Im Streaming: 27. Februar 2026, 10.00 Uhr bis 27. Februar 2028
(Erstsendung: 24.09.2023)

In der Südamerika-Folge begegnet Christopher Clark spektakulären Naturwundern, den beeindruckenden Spuren präkolumbianischer Hochkulturen und den Zeugnissen langer Kolonisation.

Die filmische Reise führt von den Wasserfällen von Iguazú zu den alten Missionsstationen der Jesuiten, geht weiter nach Sucre in Bolivien mit seinem kolonialen Erbe, nach Tiwanaku, Cusco und Machu Picchu und endet in Buenos Aires mit dem UNESCO-Welterbe Tango.

Christopher Clark beginnt seine Reise an den Iguazú-Wasserfällen im Grenzgebiet zwischen Brasilien und Argentinien. Die gewaltigen Kaskaden, die in ein Tal stürzen, sind so einzigartig, dass die UNESCO sie im Jahr 1984 auf die Welterbeliste setzte.

Im argentinischen San Ignacio Miní ist Clark auf den Spuren eines heiligen Experiments unterwegs. Im 17. Jahrhundert hatten spanische Jesuiten dort eine Schutzzone für die einheimischen Guarani vor der Versklavung durch die Kolonialherren geschaffen und damit eine Vision eines humaneren Kolonialismus und einer vorsichtigeren Missionierung entworfen. Das lässt sich auch in der ehemaligen Jesuitenreduktion im bolivianischen Concepción beobachten. Dort war es den Jesuiten gelungen, die musikalische Ader ihrer Schützlinge zu wecken und sie für europäische Kirchenmusik zu begeistern. Und daran hat sich auch nach 300 Jahren nichts geändert, wie Christopher Clark sich überzeugen kann.

Die bolivianische Stadt Sucre gilt als ein perfektes Beispiel einer Kolonialstadt in Südamerika. Die weiß getünchten Kolonialbauten, Kirchen und Klöster der Altstadt gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Früher hieß die Stadt La Plata, also Silber, denn ihr einstiger Reichtum stammte aus den nahe gelegenen Silberminen.

In Tiwanaku am Titicacasee trifft Christopher Clark auf eines der berühmtesten Monumente präkolumbianischer Hochkulturen. Dort im Altiplano, dem zentralen Hochland in über 3000 Metern Höhe, blühte vor 3500 Jahren eine Hochkultur. In der Mitte der Anlage erhebt sich das spektakuläre Sonnentor. Es wurde aus einem einzigen Monolith gehauen. Tiwanaku war die erste größere Stadt im Andenraum. 750 nach Christus erreichte sie ihre Blütezeit und hatte bis zu 50.000 Bewohner. Man hat herausgefunden, dass die Menschen damals eine großartige Technik erfanden, wie man in dieser Höhe pflanzen und ernten kann. Die Gegend wird als Heimat der Kartoffel angesehen. Ein Gemüse, das aus unserem Nahrungsangebot nicht mehr wegzudenken ist.

Tiwanaku wurde zum Vorbild für das Inka-Reich. Die Inka errichteten ihre Hauptstadt im 3400 Meter hoch gelegenen Cuzco im heutigen Peru. Cuzco bedeutet in der Sprache der Inka „Nabel der Welt“. Oberhalb der Stadt finden sich die Reste der gewaltigen Festung Sacsayhuamán mit ihren Zickzackmauern. Wie Cuzcos Altstadt gehört sie zum UNESCO-Welterbe. Von Cuzco aus regierten die Inka bis zu 13 Millionen Untertanen.

Auch Machu Picchu gehörte dazu. Die imposante und am besten erhaltene Ruine einer Inka-Stadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und seit 2007 zu den neuen sieben Weltwundern. Machu Picchu ist eine einzigartige Symbiose aus Architektur und Natur. Warum entstand dieser Ort ausgerechnet dort, was war seine Funktion? Machu Picchu gibt noch immer Rätsel auf.

Christopher Clarks Weg zurück nach Europa führt über Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires. Die 15-Millionen-Metropole hat der Welt ein ganz besonderes Kulturerbe vermacht: den Tango. In den Stadtparks mit ihren Pavillons kann man ihm noch heute allabendlich begegnen. An manchen Häuserwänden in Buenos Aires erinnern Bilder und Reliefs an die Matrosen und Einwanderer, die den Tanz einst nach Argentinien brachten. Aus einer Mischung ganz verschiedener europäischer und afrikanischer Einflüsse ist etwas Unverwechselbares entstanden, das inzwischen die ganze Welt erobert hat.

Freitag, 27.02. / 16:45 Uhr / Welten-Saga II: Welten-Saga II: Die Schätze des Nahen Ostens
Film von Gero von Boehm (aus der ZDF-Reihe „Terra X“)
Im Streaming: 27. Februar 2026, 10.00 Uhr bis 27. Februar 2028
(Erstsendung: 01.10.2023)

In der Folge über den Nahen Osten sucht Christopher Clark die Geburtsstätten uralter Mythen und Religionen auf, die der Weltgeschichte bis zum heutigen Tag ihren Stempel aufgedrückt haben.

Die filmische Reise führt den Moderator vom ägyptischen Pharaonenreich am Nil über das christliche Katharinenkloster auf dem Sinai zu den heiligen Stätten Jerusalems, weiter zur modernen Metropole Tel Aviv und schließlich zum Toten Meer und der antiken Festung Masada.

Zunächst schaut sich Christopher Clark in den gewaltigen Ruinen von Karnak in Ägypten um, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das stellvertretend steht für die Wiege der Zivilisation, für die Entwicklung von Schrift, Verwaltung, einer komplexen Gesellschaft und für kulturelle Höchstleistungen, die auf Europa ausgestrahlt haben.

Weiter geht es Richtung Sinai. Eingekeilt zwischen hohen Bergen liegt eines der ältesten Klöster der Christenheit, das Katharinenkloster – der Überlieferung nach genau an der Stelle errichtet, an der Moses Gott in der Erscheinung eines brennenden Dornbusches begegnete. Seit Jahrhunderten ein Ort christlicher Einkehr und Askese.

Ganz anders die pulsierende Großstadt Tel Aviv. In den 1930er-Jahren begannen vor allem jüdische Architekten, die am Bauhaus im sächsischen Dessau ausgebildet wurden, das Gesicht der neuen Stadt zu prägen. Nach 1933 ließen sich viele im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina nieder. So kam es dazu, dass Tel Aviv heute mehr Gebäude im Bauhausstil besitzt als jede andere Stadt der Welt. Daher zählt das architektonische Ensemble, auch „Weiße Stadt“ genannt, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Von der jungen Metropole führt die Reise nach Jerusalem, ins uralte Zentrum dreier Religionen. Im Namen Jerusalem steckt das Wort Friede, aber vor allem der Tempelberg, die große Esplanade oberhalb der Klagemauer mit Felsendom und al-Aqsa-Moschee, ist immer wieder Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Juden und Muslimen. Auch die christlichen Konfessionen, die sich die heiligste Stätte der Christenheit, die Grabeskirche, teilen, gerieten und geraten bis heute immer wieder in Streit. Deshalb bestellten sie schon vor vielen Jahrhunderten muslimische Familien zu Schlüsselverwaltern des Jesus-Grabes. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie Christopher Clark vor Ort feststellen kann.

Ein ganz anderer Krisenherd liegt 100 Kilometer südöstlich von Jerusalem. Das Tote Meer ist in akuter Gefahr. Denn der Binnensee, dessen Ufer den tiefsten zugänglichen Punkt auf der Erdoberfläche markiert und einen zehnmal höheren Salzgehalt als die Ozeane besitzt, trocknet aus. Das UNESCO-Welterbe „Totes Meer“ ist auf dem besten Weg, zu verschwinden.

Oberhalb des Toten Meeres auf einem Hochplateau thront einer der eindrucksvollsten Orte Israels, die antike Festung Masada. Vom jüdischen König Herodes als luxuriöse Residenz errichtet, wurde sie im Krieg zwischen Rom und Judäa zum letzten Zufluchtsort von rund 1000 Männern, Frauen und Kindern, die sich dort verschanzten. Als während der Belagerung durch die Römer klar wurde, dass Masada bald fallen würde, entschlossen sich die Verteidiger zu einem Massenselbstmord, statt sich in Gefangenschaft zu begeben. Deshalb ist Masada bis heute ein symbolisch aufgeladener Ort für das Selbstverständnis des modernen Staates Israel.

Freitag, 27.02. / 17:30 Uhr / Welten-Saga II: Die Schätze Griechenlands und der Türkei
Film von Gero von Boehm (aus der ZDF-Reihe „Terra X“)
Im Streaming: 27. Februar 2026, 10.00 Uhr bis 27. Februar 2028
(Erstsendung: 08.10.2023)

Diesmal begibt sich Christopher Clark auf die Suche nach den Spuren vergangener Reiche und ihrer Metropolen – in Griechenland und der Türkei.

Von Istanbul aus geht es ins anatolische Kappadokien und zu den Naturwundern von Pamukkale, weiter zur Insel Rhodos und zu den Meteora-Klöstern und schließlich ins antike Olympia, der Geburtsstätte der Spiele, die noch heute die Welt bewegen.

Istanbul liegt auf zwei Kontinenten: Europa und Asien – getrennt durch den Bosporus. Griechische Händler kamen schon im 7. Jahrhundert mit ihren Schiffen dort vorbei. Griechen waren es auch, die dort eine Siedlung gründeten. Später befahlen die römischen Kaiser den prächtigen Ausbau der Stadt auf sieben Hügeln – wie Rom. Sie sollte ein Abbild des Universums werden.

Die Sultane regierten ihr Riesenreich vom Topkapi-Palast aus, einer Ministadt innerhalb der Stadt. Die Gärten sollten die Schöpfung widerspiegeln, und die Bauten sollten schlichtweg beeindrucken. Über 3000 Moscheen gibt es in Istanbul, große und kleine. Sie prägen das Stadtbild, und manche von ihnen bergen Überraschungen, die Christopher Clark entdeckt.

Dann macht er sich auf nach Kappadokien, mitten im Herzen der heutigen Türkei, im Südosten der zentralanatolischen Hochebene. Bizarre Bergkegel erheben sich aus dem sandigen Boden mit spärlichem Grün, als hätten Riesenkinder im Sandkasten Burgen und Türme gebaut. In den weichen Tuffstein gruben die Menschen Höhlen, die im Sommer kühl und im Winter warm waren. Sie nutzten sie als Wohnstätten, Stallungen und Vorratskammern. Und je höher sie lagen, desto besser waren sie geschützt gegen Feinde. 1985 wurde die komplette Gegend von der UNESCO unter Schutz gestellt.

In der hügeligen Landschaft der Provinz Denizli im Südwesten der Türkei entdeckt Christopher Clark ein Welt-Naturerbe: die schneeweißen Kalkterrassen von Pamukkale, wo sich natürliche Badebecken mit Thermalwasser gebildet haben. Schon in der Antike war Pamukkale ein beliebtes Spa.

Auf der Suche nach dem UNESCO-Welterbe in Griechenland führt Christopher Clark der Weg auf die Insel Rhodos. In der Zeit der Kreuzfahrer wurde Rhodos zu einem wichtigen christlichen Stützpunkt. Die Ritter des Heiligen Johannes von Jerusalem, die Johanniter, verwandelten die Inselhauptstadt in eine wahre Festung, die Belagerungen standhalten konnte – und der Zeit. Die teilweise zehn Meter dicken Mauern sind heute noch zu sehen. Seit 400 Jahren hat sich dort nichts verändert.

Noch länger zurück in die Vergangenheit geht das UNESCO-Welterbe der Meteora-Klöster, die auf hohen, kaum zu erklimmenden Felsen erbaut wurden – perfekte Orte der Askese und Meditation. Die Klöster aus dem 12. bis 16. Jahrhundert werden zum Teil heute noch von Mönchen und Nonnen bewohnt und bewirtschaftet.

Zum Welterbe Griechenlands gehört nicht zuletzt auch das antike Olympia, die Wiege der Olympischen Spiele. Ein magischer Ort, an dem Christopher Clark noch den Torbogen findet, durch den die Athleten in das Stadion eintraten und – kaum anders als heute – auf den Sieg hofften. Die Spiele waren dem Gott Zeus geweiht, dessen Tempel, so wie er einmal war, in einer großen Computeranimation wiederaufersteht.

Zum Schluss erinnert Christopher Clark daran, dass das UNESCO-Weltkulturerbe all diese Dinge für die Zukunft bewahrt: „Und das ist wichtig. Denn wir werden erst dann geistig in der Lage sein, unsere planetaren Krisen zu bewältigen, wenn wir fähig sind, unsere gemeinsame Vergangenheit wahrzunehmen.“


Samstag, 28.02. / 19:20 Uhr / Die großen Frauen der Kunst (1/2): Von der Renaissance bis zur Abstraktion
Film von Nicole Zepter
Im Streaming: 28. Februar 2026, 10.00 Uhr bis 28. Februar 2028
(Erstsendung: 15.03.2025)

Zu Lebzeiten berühmt und gefeiert, wurden sie später aus der Geschichte getilgt und sind heute weitgehend vergessen: die großen Frauen der Kunst. Eine Spurensuche durch Europa.

Die Künstlerin Oskar Rink und der Künstler Alexander Höller begeben sich auf Entdeckungsreise. Ihr Ziel: die Lücken in der Kunstgeschichte füllen. In dieser Folge spüren sie die großen Meisterinnen von der Renaissance bis zur abstrakten Malerei auf.

Mehr und mehr widmen die großen Museen in Europa ihre Aufmerksamkeit erfolgreichen Malerinnen, die im Lauf der Zeit in Vergessenheit gerieten oder bewusst aus der Geschichte entfernt wurden. Obwohl sie zu ihrer Zeit geschätzt, anerkannt und teils gefeiert wurden wie Popstars, sind ihre Leistungen und Beiträge zur Kunstgeschichte später in der Forschung verschwiegen oder marginalisiert worden.

Diese Folge blickt auf den Zeitraum vom 16. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert. Während Alexander Höller im Kunstmuseum Basel mehr über die italienischen Meisterinnen der Renaissance erfährt, trifft Oskar Rink unter anderen in London auf die Kunsthistorikerin Katy Hessel, Autorin des Buchs „The Story of Art without Men“, und besucht in der Royal Academy die Ausstellung einer Künstlerin des Klassizismus, die als die „Beyoncé ihrer Zeit“ galt: Angelika Kauffmann.

Die Kunstgeschichte ist männlich geprägt, die großen Meisterinnen sind kaum bekannt. Der Zweiteiler „Die großen Frauen der Kunst“ erkundet die vergessenen Geschichten der Frauen, die die Kunstwelt von der Renaissance bis zur Gegenwart geprägt haben – von Artemisia Gentileschi über Rosa Bonheur, Hannah Höch, Frida Kahlo, Marina Abramović bis Hito Steyerl. Von Bedeutung ist nur, wer am Ende auch in den Geschichtsbüchern steht. Doch wer hat diese Bücher verfasst? Wer entscheidet, wer zum Kanon gehört? Bisher ausschließlich Männer. Doch es gibt zahlreiche Frauen, die Geschichte schrieben und dennoch in der Geschichte nicht vorkommen. Bis jetzt.

Redaktionshinweis: Den zweiten Teil der Dokumentation „Die großen Frauen der Kunst“ zeigt 3sat am Samstag, 7. März, um 19.20 Uhr.

Samstag, 28.02. / 20:15 Uhr / Marek Janowski dirigiert Beethoven ~ Frank Peter Zimmermann zu Gast beim WDR Sinfonieorchester
Aufzeichnung, Oktober 2025
Im Streaming: 28. Februar 2026, 06.00 Uhr bis 26. August 2026
mit Frank Peter Zimmermann (Violine)
Programm:
– Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester
D-Dur op. 61
– Johann Sebastian Bach: Adagio aus Violinsonate Nr. 3 C-Dur
– Ludwig van Beethoven: 1. Sinfonie C-Dur op. 21
Orchester: WDR Sinfonierochester
Musikalische Leitung: Marek Janowski
Erstausstrahlung

Seelenvoll, überbordend und weltumarmend klingt Ludwig van Beethovens Violinkonzert. Nur wenige zelebrieren es so wie der Ausnahmemusiker Frank Peter Zimmermann.

Er schrieb vor einiger Zeit sogar einen Brief an den verstorbenen Komponisten. Darin heißt es: „Lieber Ludwig, ohne Deine Musik wäre das Leben ärmer.“ Diese Liebeserklärung bringt Zimmermann in diesem Konzert einmal mehr zur Geltung.

Samstag, 28.02. / 21:25 Uhr / Kraft der Utopie – Leben mit Le Corbusier in Chandigarh
Film von Thomas Karrer und Karin Bucher
(Erstsendung: 24.08.2025)

Mit Chandigarh in Indien verwirklichte der Architekt Le Corbusier eine seiner kühnsten Visionen: eine moderne Stadt, gebaut für eine neue Gesellschaft.

Die Dokumentation begleitet Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt und zeigt, wie sie heute mit dem architektonischen Erbe leben. Was ist von der großen Utopie geblieben?

Der Film von Thomas Karrer und Karin Bucher führt mitten hinein in das Herz von Chandigarh – zwischen monumentalen Betonbauten, gelebtem Alltag und der Frage, was von der großen Utopie geblieben ist. Interviews, Archivmaterial und Bilder zeichnen ein vielschichtiges Porträt einer Stadt, die bis heute polarisiert.

Anlässlich des 60. Todestags von Le Corbusier im Jahr 2025 wirft der Film auch einen kritischen Blick auf das Vermächtnis des Architekten: Wie aktuell sind seine Ideen heute noch? Und was können wir aus Chandigarh für die Städte der Zukunft lernen?

Samstag, 28.02. / 22:20 Uhr / Das M+ Museum und die Kunst in Hongkong
Dokumentarfilm von Michael Schindhelm, Schweiz 2021
Länge: 53 Minuten

Das Museum M+ in Hongkong gehört zu den bedeutendsten Museumsbauten des 21. Jahrhunderts und ist die Heimat der weltweit bedeutendsten Sammlung chinesischer Gegenwartskunst.

Der Dokumentarfilmer Michael Schindhelm zeigt nicht nur den Bau von Herzog & de Meuron sowie die Sammlung des Schweizer Kunstsammlers und Mäzens Uli Sigg, sondern porträtiert auch die junge Kunstszene, die rund um das Museum entstanden ist.

„Wir sind dabei, das unmittelbare Trauma zu überwinden, wir schauen jetzt nach vorn“, sagt die unerschrockene Kulturjournalistin Enid Tsui über die aktuelle Lage in Hongkong. In Gesprächen und Begegnungen mit Journalistinnen, Kuratoren, Galeristinnen und Künstlern zeigt der Filmemacher Michael Schindhelm die Debatte über die Zukunft und die Identität Hongkongs auf.

Er porträtiert eine sehr junge Generation von Hongkonger Künstlerinnen, die sich von Sicherheitsgesetz und Bürokratie nicht unterkriegen lassen und im subkulturellen Untergrund eine unabhängige Stimme für sich reklamieren.

Obwohl viele Künstler und Kuratorinnen die Stadt verlassen haben, liegt eine Aufbruchstimmung in der Luft. Das ist vor allem dem 2021 eröffneten Museum für visuelle Kunst M+ zu verdanken, das Hongkong zu einem Magnet für die internationale Kunstszene macht. Auch dank Schweizer Beteiligung: Der Bau der Basler Architekten Herzog & de Meuron ist wegweisend für Museumsarchitektur. Die weltweit bedeutendste Sammlung chinesischer Gegenwartskunst wurde zusammengetragen von Uli Sigg, der dem Museum einen wesentlichen Teil davon gespendet hat.

Sonntag, 01.03. / 10:10 Uhr / Literaturclub
(Erstsendung: 24.02.2026)

„Literaturclub“ diskutiert die neuesten literarischen Entdeckungen und gibt Orientierungshilfe im Buchmarkt.

In der Gesprächssendung werden jeweils vier bis fünf Neuerscheinungen besprochen.

Sonntag, 01.03. / 12:15 Uhr / Die Fremde(n) – Ingeborg Bachmann zum 50. Todestag
Film von Barbara Frank
(aus der ORF-Reihe „Österreich-Bild“)
(Erstsendung: 08.06.2023)

Sie war das Gegenbild der deutschen Hausfrau, erste Medienautorin überhaupt und wurde durch ihren frühen Tod zum Mythos: Ingeborg Bachmann. Sie starb am 17. Oktober 1973 mit nur 47 Jahren.

Todesursache waren Entzugserscheinungen nach einem Brandunfall in ihrer römischen Wohnung. Rund 50 Jahre später stellt sich die Frage, wie (sehr) sich die Bedingungen des Schreibens für Frauen verändert haben.

Und ob die Literatur Ingeborg Bachmanns noch heute Einfluss auf Autorinnen wie Anna Baar oder Tara Meister nimmt. Außerdem entsteht an der Ingeborg-Bachmann-Forschungsstelle des Literaturarchivs Salzburg die erste Gesamtausgabe der Werke und Briefe der Autorin. Sichtbar wird dabei die Verbindung von Leben und Schreiben einer großen Autorin, die auch eine große Philosophin war.


Samstag, 07.03. / 19:20 Uhr / Die großen Frauen der Kunst (2/2): Von Dada bis zur Gegenwart
Film von Nicole Zepter
Im Streaming: 7. März 2026, 10.00 Uhr bis 6. März 2028
(Erstsendung: 22.03.2025)

Zu Lebzeiten berühmt und gefeiert, wurden sie später aus der Geschichte getilgt und sind heute weitgehend vergessen: die großen Frauen der Kunst. Eine Spurensuche durch Europa.

Die Künstlerin Oskar Rink und der Künstler Alexander Höller begeben sich auf eine Entdeckungsreise. Ihr Ziel: Die Lücken in der Kunstgeschichte füllen. In dieser Folge spüren sie die großen Meisterinnen der Kunst vom Dadaismus bis in die Gegenwart auf.

Mehr und mehr widmen die großen Museen in Europa ihre Aufmerksamkeit erfolgreichen Malerinnen, die im Lauf der Zeit in Vergessenheit gerieten oder bewusst aus der Geschichte entfernt wurden. Obwohl sie zu ihrer Zeit geschätzt, anerkannt und teils gefeiert wurden wie Popstars, sind ihre Leistungen und Beiträge zur Kunstgeschichte später in der Forschung verschwiegen oder marginalisiert worden.

Diese Folge befasst sich mit der europäischen Kunst vom Beginn des 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Während Oskar Rink sich in der Berlinischen Galerie mit den Werken einer Hauptvertreterin des Dadaismus, Hannah Höch, beschäftigt, reist Alexander Höller nach Kopenhagen und bestaunt im berühmten Louisiana Museum Hauptwerke der Minimal- und Pop-Art. Im 20. Jahrhundert haben Künstlerinnen kreative Grenzen überschritten und neue Medien für sich erobert. Um Teil der Kunstgeschichte zu werden, spielt die Wechselwirkung von Kunst, Medien und Öffentlichkeit gerade in Zeiten von Social Media eine immer größere Rolle.

Die Kunstgeschichte ist männlich geprägt, die großen Meisterinnen sind kaum bekannt. Der Zweiteiler „Die großen Frauen der Kunst“ erkundet die vergessenen Geschichten der Frauen, die die Kunstwelt von der Renaissance bis zur Gegenwart geprägt haben – von Artemisia Gentileschi über Rosa Bonheur, Hannah Höch, Frida Kahlo, Marina Abramović bis Hito Steyerl. Von Bedeutung ist nur, wer am Ende auch in den Geschichtsbüchern steht. Doch wer hat diese Bücher verfasst? Wer entscheidet, wer zum Kanon gehört? Bisher ausschließlich Männer. Doch es gibt zahlreiche Frauen, die Geschichte schrieben und dennoch in der Geschichte nicht vorkommen. Bis jetzt.

Samstag, 07.03. / 20:15 Uhr / Die lustigen Weiber von Windsor
Aus der Volksoper Wien, Juni 2023
Ballett: Wiener Staatsballett
Komparserie der Volksoper Wien
Chor: Chor der Volksoper Wien, Jugendchor der Volksoper Wien
Orchester: Orchester der Volksoper Wien
Musikalische Leitung: Ben Glassberg
Inszenierung: Nina Spijkers
Bildregie: Volker Grohskopf

Frau Fluth und Frau Reich, zwei verheiratete Frauen, erhalten zur gleichen Zeit Liebesbriefe von dem verarmten Edelmann Falstaff. Sie beschließen, ihm eine Lektion zu erteilen.

Drei Kavaliere wollen Anna, die Tochter von Frau Reich, heiraten: Dr. Cajus, ein französischer Schönling, ist der Favorit ihrer Mutter, ihr Vater jedoch bevorzugt den schüchternen Junker Spärlich. Anna selbst ist in den mittellosen Fenton verliebt.

Stoff genug für unzählige Komplikationen und Verwicklungen: Erstmals inszeniert die niederländische Regisseurin Nina Spijkers Otto Nicolais komisch-fantastische Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“ an der Volksoper Wien. Für das Bühnenbild konnte Tony-Award-Gewinnerin Rae Smith gewonnen werden.

Darsteller:
Frau Reich : Stephanie Maitland
Frau Fluth: Anett Fritsch
Sir John Falstaff: Martin Winkler
Herr Reich: Aaron Pendleton
Herr Fluth: Daniel Schmutzhard
Anna Reich: Lauren Urquhart
Fenton: JunHo You
Dr. Cajus: Alexander Fritze
Junker Spärlich: CarstenSüss
Der Wirt: Georg Wacks

Samstag, 07.03. / 22:35 Uhr / Barbara Sukowa – Spielen wie ein Kind
Film von Anke Sterneborg und Irene Höfer
Im Streaming: 7. März 2026, 06.00 Uhr bis 4. Juni 2026
(Erstsendung: 18.12.2024)

Eine der renommiertesten Charakterdarstellerinnen des deutschen und internationalen Kinos wurde Barbara Sukowa fast zufällig, eher auf Drängen anderer als auf eigene Initiative.

Die ersten großen Rollen bekam Barbara Sukowa von Rainer Werner Fassbinder, der sie von der Theaterbühne holte, in der Rolle als Mieze in „Berlin Alexanderplatz“ und als „Hure und Heilige“ in „Lola“. Dann gab ihr Margarethe von Trotta große historische Rollen.

Barbara Sukowa spielte beispielsweise die RAF-Terroristin Gudrun Ensslin in „Die bleierne Zeit“, die Revolutionärin Rosa Luxemburg, die Benediktiner-Äbtissin Hildegard von Bingen und die Polit-Philosophin Hannah Arendt.

Immer wieder hat Barbara Sukowa widerständige und risikofreudige Frauen gespielt und damit das Bild der Frau im Kino verändert und geprägt. Von Deutschland ausgehend auch international, bis heute spielte sie in Filmen wie „Wir beide“ von Filippo Meneghetti und Serien wie „12 Monkeys“.

In ihrer Rollenwahl ist Barbara Sukowa sehr bedacht, denn nur, wenn sie der Regisseurin, dem Regisseur völlig vertraut, kann sie viel wagen und alles geben. „Schauspielen, das kann jeder. Das ist ganz intuitiv und kreatürlich“, sagt sie. Doch so wie sie das macht, ist es ganz große Kunst, sagen die, die mit ihr gearbeitet haben. Barbara Sukowa ist Filmikone und Vorbild für selbstbestimmtes Leben, gerade auch im Alter. Die 1950 Geborene wirkt immer noch mädchenhaft, aber keineswegs jugendbesessen, sondern vor allem neugierig, wachsam und risikofreudig.

Samstag, 07.03. / 03:25 Uhr / Isle of Wight Festival 2023
Seaclose Park, Newport, Großbritannien, 2023
Im Streaming: 7. März 2026, 10.00 Uhr bis 21. April 2026
Regie: Ed Coleman, Edie Amos

Vom 15. bis zum 18. Juni 2023 feiert Großbritannien sein berühmtes Inselfestival: In Newport präsentieren sich Topstars der englischen Musikszene im Rahmen des „Isle of Wight Festival“.

2023 rocken unter anderen auf der Insel: Pulp, George Ezra, The Chemical Brothers, Robbie Williams, die Sugababes, James Bay, Blondie und viele andere mehr. 90.000 Fans werden erwartet.

Die englische Presse ist sich einig: Das „Isle of Wight Festival“ ist das beste Festival der Welt! Es findet auf einer vorgelagerten Insel vor der Südküste Englands statt und gehört zu den zehn beliebtesten Festivals in Europa mit freiem Eintritt für Kinder unter 13 Jahren.

Auf die Insel kommen die Fans zum „Europäischen Woodstock“ nur mit der Fähre von Portsmouth, Southampton, Lymington und Southsea. Ihr Ziel ist Newport. 1968 startet das Festival auf einer Farm vor 10.000 Fans und kann 1969 bereits Bob Dylan als Gast begrüßen. Geschätzte 250.000 Fans kommen und freuen sich auf den amerikanischen Songpoeten, der das kurz zuvor stattfindende „Woodstock Music and Art Festival“ links liegen lässt und lieber auf die Insel kommt. 1970 sind bereits geschätzte 600.000 Fans auf der Insel und übertreffen damit das Woodstock-Festival. Das ist dem britischen Parlament dann doch zu groß, und das Festival wird erst einmal gestoppt.

Erst 2002 kommt das „Isle of Wight Festival“ zurück – bis COVID-19 die 2020er-Ausgabe stoppt. 2021 geht es dann schon wieder weiter, England verfährt nach dem britischen Motto „Keep Calm and Carry On.“

Samstag, 07.03. / 04:25 Uhr / Isle of Wight Festival 2024
Seaclose Park, Newport, Großbritannien 2024
Im Streaming: 7. März 2026, 10.00 Uhr bis 21. April 2026

Vom 20. bis zum 23. Juni 2024 feiert Großbritannien sein berühmtes Inselfestival: In Newport präsentieren sich die Topstars der internationalen Musikszene beim „Isle of Wight“-Festival.

Vor über 70.000 Fans begeistern die Pet Shop Boys, Green Day, The Prodigy, Zara Larsson, Beverley Knight und weitere Acts auf „Europas Woodstock-Festival“ vor der Südküste Englands. Publikum und Presse sind sich einig: Es war ein Five-Star-Festival bei bestem Wetter.

Samstag, 07.03. / 05:25 Uhr / Isle of Wight Festival 2025
Seaclose Park, Newport, Großbritannien, 2025
Im Streaming: 8. März 2026, 10.00 Uhr bis 31. Juli 2026 Regie: Matthew Amos, Ed Coleman

Vom 19. bis 22. Juni 2025 feiert England sein berühmtes Inselfestival: Drei Stunden von London entfernt, spielen die Topstars der internationalen Musikszene beim „Isle of Wight Festival“.

Vor 70.000 Fans begeistern Sting, Clean Bandit, Faithless, The Script, Supergrass, Texas, Jess Glynne und die Stereophonics auf „Europas Woodstock-Festival“ vor der Südküste Englands. „Rolling Stone-Online“ titelt: Beste Unterhaltung für Fans jeden Alters.

Sonntag, 08.03. / 3satThementag: Märchenhaft

Montag, 09.03. / 02:10 Uhr / Soundcheck Österreich
Starke Stimmen, Starke Frauen – Die Show zum Weltfrauentag
Aus dem Globe Wien, März 2023
Moderation: Silvia Schneider, Markus Freistätter

Eine fulminante Show zum Weltfrauentag am 8. März aus dem „Globe Wien“: Unter dem Motto „#WEARE – STARKE STIMMEN, STARKE FRAUEN“ treffen prominente Künstlerinnen und Künstler zusammen.

Von Kabarett bis Popmusik – die Kernölamazonen, Michael Niavarani und das Simpl Ensemble, Stella Jones, die Schick Sisters und viele mehr sorgen an diesem Abend garantiert für beste Unterhaltung. Es moderieren Silvia Schneider und Markus Freistätter.

Die Singer-Songwriterin Virginia Ernst veranstaltet die Konzertreihe #WEARE seit 2018.

Montag, 09.03. / 03:50 Uhr / No Angels
Donauinselfest 2025
(Erstsendung: 21.06.2025)

Mit „Daylight in Your Eyes“ stürmten die No Angels 2001 mit an die Spitze der deutschsprachigen Charts. Die Girl-Group ging auf Tournee und wurde mit zahlreichen Musikpreisen ausgezeichnet.

Seit 2021, ihrem 20-jährigen Jubiläum, sind die No Angels mit „Still in Love With You“ wieder unterwegs – und sorgen bei ihrem Zwischenstopp auf der „Radio Wien Festbühne“ am „Donauinselfest 2025“ für wunderbare Flashbacks in die frühen 2000er-Jahre.

Montag, 09.03. / 04:45 Uhr / Kim Wilde
Donauinselfest 2025
(Erstsendung: 21.06.2025)

„You Keep Me Hangin On“, „Kids in America“, „You Came“, „Cambodia“ – und das ist nur ein Auszug der größten Hits der britischen Popikone: Kim Wilde.

Mit Songs wie diesen feierte sie in den 1980er-Jahren einen rasanten Aufstieg in die internationale Musikwelt und prägte die Musikgeschichte. Von ihrer Energie hat die 1960 geborene Sängerin bis heute nichts verloren.

Sie begeistert ihr Publikum nach wie vor mit einer unbändigen Selbstverständlichkeit und Kraft. Auf der „Radio Wien Festbühne“ beim „Donauinselfest 2025“ präsentiert sie ihre besten Songs.

Montag, 09.03. / 05:40 Uhr / Amy Winehouse
Videomusik – Musikvideos
(aus der ORF/3sat-Reihe „clip“)
Gestaltung: Anita Dollmanits
(Erstsendung: 27.07.2011)

Die am 23. Juli 2011 im Alter von 27 Jahren gestorbene britische Singer-Songwriterin Amy Winehouse schaffte es schon früh an die Spitze der europäischen und internationalen Charts.

Der Film aus der Reihe „clip“ zeigt unter anderem ein Interview mit Amy Winehouse aus dem Jahr 2006 und bekannte Songs wie „Tears Dry on Their Own“, „You Know I’m No Good“, „Stronger Than Me“ und „Monkey Man“.

Mit zwölf Jahren besuchte Amy Winehouse eine Schule für britische Nachwuchskünstler und war Mitglied einer Jazzband. Mit 18 Jahren erhielt sie ihren ersten Plattenvertrag von Island Records. Ihr Debütalbum „Frank“, das 2003 erschienen ist, erhielt zwei Nominierungen für den Brit-Award sowie eine für den Ivor Novello Award, einem Preis für Songwriter und Komponisten. Drei Jahre später erschien ihr zweites Album „Back to Black“ mit den mehrfach prämierten Hitsingles „Love Is a Losing Game“ und „Rehab“. Insgesamt erhielt das Album fünf Grammys in fünf Kategorien. Bei einigen Stücken auf diesem Album wurde Amy Winehouse von der amerikanischen Soul- und Funk-Band Dap-Kings begleitet. Die 1960er-Jahre waren sowohl musikalisch als auch für das äußere Erscheinungsbild der Musikerin stilprägend. Winehouse sah sich selbst im Soul-Genre und nannte unter anderem Diana Washington, Sarah Vaughan, Minnie Riperton, Billy Holiday und Ella Fitzgerald als ihre musikalischen Vorbilder. Ihr Repertoire reichte aber weit über den Soul hinaus – bis hin zu R’n’B, Jazz, Pop und Ska.


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