Der Herbst in der Komödie am Kurfürstendamm wird mit Peter Jordans „Dracula“ und Steven Moffats „Eine Mords-Freundin“ bissig schräg und mörderisch lustig.
„Dracula“
Theaterchef Martin Woelffer hat die Uraufführung des „Dracula“-Stoffs für Berlin gesichert. „Nach ‚Marie Antoinette – oder Kuchen für alle!‘ folgt jetzt Peter Jordans zweiter Streich bei uns“, freut sich Woelffer. Multitalent Jordan, der als Schauspieler gerade in der Netflix-Produktion „Achtsam morden“ als feinfühliger Therapeut Furore macht, wird gemeinsam mit seinem Kollegen Leonhard Koppelmann die Regie übernehmen. Auf der Bühne stehen unter anderem Tonio Arango als Blutsauger und Boris Aljinović als dessen veganer Diener. Premiere ist am 11. Oktober 2026.
„Eine Mords-Freundin“
Der Brite Steven Moffat, der jahrelang als Showrunner für die BBC-Serie „Doctor Who“ tätig war und das Konzept zu der mit Preisen überhäuften Serie „Sherlock“ entwarf, hat mit „Eine Mords-Freundin“ sein erstes – sehr schwarzhumoriges – Theaterstück verfasst. Marion Kracht spielt darin eine exzentrische Serienkillerin, Jessica Ginkel eine Bilderbuch-Mutter, die von deren Temperament geradezu überrollt wird. Die Berliner Premiere findet am 22. November statt.
Der Vorverkauf für beide Produktionen läuft.
Rückzug an den Kurfürstendamm voraussichtlich Anfang 2027
Spielort für die Komödie bleibt vorerst weiterhin der Ernst-Reuter-Saal in Reinickendorf. Woelffer und sein Team hoffen, dass sie Anfang 2027 zurück an den Kurfürstendamm ziehen können. Ein genauer Termin steht jedoch noch nicht fest. „Wir arbeiten daran und die Bauarbeiten gehen zügig voran“, bekräftigt der Theaterdirektor.
Karten für die Produktionen unter (030) 88 59 11-88 und unter komoedie-berlin.de
