Mit der Rheinland-Pfalz Triennale entsteht ein neues landesweites Ausstellungsformat für zeitgenössische Kunst. Die Premiere findet vom 24. April bis 31. Mai 2026 in Trier statt und versammelt künstlerische Positionen aus ganz Rheinland-Pfalz in einem stadtweiten Ausstellungsparcours.
Als kuratierte Landeskunstschau in der Tradition der bisherigen Landeskunstschauen wird die Triennale künftig im Drei-Jahres-Rhythmus durchgeführt. Sie versteht sich als Plattform für künstlerische Vielfalt, gesellschaftlichen Dialog und kulturelle Teilhabe und bringt Gegenwartskunst in einen direkten Austausch mit historischen Orten und öffentlichem Raum.
Zeitraum, Ort & Eröffnung:
- Ausstellungszeitraum: 24. April – 31. Mai 2026
- Ort: Trier, Rheinland-Pfalz
- Eröffnung: 24. April 2026, 14 Uhr, Kunsthalle Trier
Ausstellungsorte:
- Kunsthalle Trier
- TUFA Trier (Tuchfabrik Trier)
- Rheinisches Landesmuseum Trier
- Kaiserthermen
- Amphitheater Trier
- Museum am Dom Trier
- Dom St. Peter
- Pauluskirche Trier
- EGP-Bühne
Künstlerische Beteiligung
- 500 Bewerbungen im landesweiten Open Call
- 53 ausgewählte künstlerische Positionen
- insgesamt ca. 150 ausgestellte Werke
Teilnahmeberechtigt waren professionelle Bildende Künstler:innen aller Medien mit nachweisbarem Bezug zu Rheinland-Pfalz — etwa durch Herkunft, Wohnsitz, Studium oder prägende Arbeitsaufenthalte im Bundesland.Das künstlerische Spektrum umfasst u. a.:
- Installation
- Malerei und Skulptur
- Fotografie, Film und Video
- Performance
- ortsspezifische Interventionen
Neben bestehenden Arbeiten entstehen eigens für Trier entwickelte Neuproduktionen im Dialog mit Architektur, Geschichte und Stadtraum.
Thematische Ausrichtung
Die Ausstellung reagiert auf eine Gegenwart im Wandel und versammelt künstlerische Perspektiven auf gesellschaftliche, politische und technologische Transformationen.
Zentrale Themenfelder sind:
- Glauben und Kapital
- Zeitlichkeit und Erinnerung
- Körperbilder und Identität
- gesellschaftliche Veränderungsprozesse
Die Arbeiten wollen aktuelle Dynamiken nicht ordnen oder erklären, sondern sichtbar und erfahrbar machen und neue Denk- und Erfahrungsräume eröffnen.
Kuratorisches Konzept
Die Rheinland-Pfalz Triennale setzt auf den Dialog zwischen Gegenwartskunst und historischer Topografie. Zahlreiche Ausstellungsorte gehören zum UNESCO-Welterbe der römischen Baudenkmäler Triers — im Jahr des 40-jährigen Welterbe-Jubiläums 2026.
Im Zentrum stehen:
- Kunst als gesellschaftliches Dialogmedium
- neue Perspektiven auf öffentliche Räume
- barrierearme Zugänge
- interdisziplinäre Ausstellungspraxis
Kulturelle Bildung & Teilhabe
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf kultureller Bildung und Partizipation:
- Workshops und Mitmachangebote
- Aktionen im Stadtraum
- niedrigschwellige Vermittlungsformate
Die Triennale versteht sich als Ort der Begegnung und des gesellschaftlichen Austauschs durch Kunst.
Partizipatives Format
„DIE LOKALE“
- Beiträge regionaler Initiativen, Vereine und Kulturschaffender
- Einbindung lokaler Veranstaltungen unter dem Dach der RPT
- Aufbau nachhaltiger kultureller Netzwerke in Trier und der Region
Kuratorische Leitung & Jury
Kuratorinnenteam
- Carolin Heel
- Norina Quinte
- Stefanie Schmeink
Fachjury
- Ulla von Brandenburg
- Moira Zoitl
- kuratorische Leitung der Triennale
Veranstalter
Veranstalter ist der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Rheinland-Pfalz (BBK RLP) im Auftrag und mit Unterstützung des Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz.
Förderpartner und Sponsoren:
- Kulturstiftung der Sparkasse Trier
- Landewyck
- NATUS
- SWT
Rheinland-Pfalz Triennale
24.04.-31.05.2026 in ganz Trier
Eröffnung: 24.04.2026, 14 Uhr, EKA Kunsthalle Tier
Aachener Straße 63, 54294 Trier
