Falk Röbbelen hat die kaufmännische Geschäftsführung der Stäitsch Theaterbetriebs GmbH übernommen. Damit verantwortet er die wirtschaftliche Steuerung des Altonaer Theaters, der Hamburger Kammerspiele, des Harburger Theaters, des LichtwarkTheaters in Bergedorf und des Gastspielbetriebs.
Dietrich Wersich, der den Betrieb 1995 mit Axel Schneider gründete, war nach seinem anderweitigen Engagement in der Coronazeit ans Haus zurückgekehrt und hatte befristet für 5 Jahre die Geschäftsführer übernommen. Plangemäß gibt er den Staffelstab nun weiter. Zum Wechsel betont Wersich: „Ein Wechsel ist immer auch die Chance, frischen Wind in den Betrieb zu bringen und notwendige Modernisierungen anzustoßen. Ich wünsche Falk Röbbelen für diese große Aufgabe und Verantwortung viel Erfolg und Glück.“
Mit großer Dankbarkeit und Zuversicht blickt Intendant Axel Schneider auf die langjährige Zusammenarbeit und den anstehenden Wechsel:
„Dietrich Wersich und ich haben diese Theaterbetriebe über viele Jahre gemeinsam aufgebaut und durch bewegte Zeiten getragen. Für dieses verlässliche, kluge und engagierte Miteinander bin ich ihm sehr dankbar. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit Falk Röbbelen nun eine starke neue Unterstützung an unserer Seite haben. Er bringt ein echtes Verständnis für die Bedeutung unserer Häuser für diese Stadt mit. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam die Zukunft unserer vier Theater kraftvoll gestalten werden.“
Falk Röbbelen, Hamburger Unternehmer und tief in der Stadt verwurzelt, bringt nicht nur wirtschaftliche Expertise mit, sondern auch eine große Leidenschaft für Kultur und für die Menschen, die sie gestalten. Seine Verbindung zur Hamburger Wirtschaft und seine Energie sollen den Häusern neue Impulse geben – jenen Bühnen, die Familiengeschichten begleiten, künstlerische Karrieren prägen und das Stadtkulturleben bereichern.
Für Falk Röbbelen ist die neue Aufgabe weit mehr als eine berufliche Station:
„Für mich ist diese Aufgabe mehr als ein Job, denn Kreativität war für mich immer eine Triebfeder. Die Menschen, die hier arbeiten, tragen unsere Häuser. Ich möchte Bedingungen schaffen, in denen Kreativität aufblüht und neue Ideen selbstverständlich werden. Unsere vier Häuser gehören zu Hamburgs Seele – und ich werde alles daransetzen, ihre Zukunft zu sichern, weiterzuentwickeln und junge Menschen für das Theater zu begeistern, so wie ich es in meiner Jugend lieben gelernt habe.“
Die vier Theater – jedes mit eigener Tradition, eigener Stimme und eigenem Publikum – stehen für Nähe, Herz und lebendige Stadtkultur.
