Highlights im Spielplan der Oper Frankfurt im April

Fedora ~ Königliche Oper Stockholm ~ Fedora (auch in der Projektion) und Loris Ipanow sowie Ensemble im Hintergrund) ~ © Monika Rittershaus

Fedora

Ursprünglich war Fedora von Umberto Giordano (1867-1948) bereits 2020/21 als Frankfurter Erstaufführung im Rahmen einer Übernahme von der Königlichen Oper Stockholm geplant, wo sie 2016 in der Regie von Christof Loy Premiere gefeiert hat. Doch wie bei so vielen Projekten vereitelte Corona auch dieses Vorhaben, so dass die Aufführungen nun nachgeholt werden:

Die am 17. November 1898 im Teatro Lirico in Mailand uraufgeführte Fedora ist ein packender Verismo-Thriller, dessen Uraufführung auch deshalb ein überragender Erfolg war, weil daran zwei große Sängerstars ihrer Zeit mitwirkten: Gemma Bellincioni und Enrico Caruso, für den Giordano
die kurze Arie „Amor ti vieta“ komponierte. Doch auch die Titelpartie war und ist ein dankbares Vehikel namhafter Diven: Maria Callas (wenn auch undokumentiert), Renata Tebaldi, Magda Oliviero, Mirella Freni oder Angela Gheorghiu sind nur einige Sängerpersönlichkeiten, die das Werk zu „ihrem“ Stück gemacht haben.

Der Verlobte von Fürstin Fedora Romazow fällt in St. Petersburg einem vermeintlich politischen Attentat zum Opfer. Schnell wird Graf Loris Ipanow als Hauptverdächtiger ermittelt. Monate später trifft die Fürstin Loris auf einem Ball in ihrem Pariser Palais und sieht den Moment ihrer Rache gekommen. Der Graf hat sich unsterblich in sie verliebt und gesteht, ihren Verlobten tatsächlich getötet zu haben. Fedora bittet Loris, später wiederzukommen. Schnell schreibt sie einen Brief an den russischen Polizeichef, in dem sie ihn des Mordes an ihrem Geliebten anklagt. Nachdem Loris zurückgekehrt ist, muss Fedora hören, dass ihr Verlobter sie mit Loris’ Frau betrogen und dieser ihn daraufhin in Notwehr erschossen hat. Nun kann auch Fedora ihre Gefühle nicht mehr verbergen. Das Liebespaar flieht vor der Polizei ins Berner Oberland. Dort erfährt Loris durch einen Brief vom Tod seines Bruders und seiner Mutter, ausgelöst durch die Nachforschungen der Geheimpolizei in St. Petersburg. Er schwört, an der unbekannten Denunziantin Rache zu nehmen. Als er jedoch erkennen muss, dass es sich dabei um Fedora handelt, verflucht er sie. Voller Schuldgefühle vergiftet sie sich, und Loris verzeiht der Sterbenden.

Der junge italienische Dirigent Lorenzo Passerini zählt neben seinem Frankfurter Hausdebüt Puccinis La Bohème in Sydney und Toulouse, Bellinis La sonnambula in Neapel und Rossinis Il barbiere di Siviglia in Essen zu seinen aktuellen Aufgaben.

Die aus Chemnitz stammende Sopranistin Nadja Stefanoff (Fedora) ist seit 2014/15 Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz, wo sie zuletzt u.a. als Cileas Adriana Lecouvreur erfolgreich war.

Der in Chile geborene und in den USA aufgewachsene Tenor Jonathan Tetelman (Loris Ipanow) machte kürzlich als Cavaradossi in Puccinis Tosca am Theater an der Wien auf sich aufmerksam. Zu den Alternativbesetzungen gehören Asmik Grigorian (Fedora) und Giorgio Berrugi (Loris). Die übrigen Partien sind fast alle mit Mitgliedern des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt.

Fedora

Melodramma in drei Akten von Umberto Giordano

Premiere / Frankfurter Erstaufführung: 3. April 22

Musikalische Leitung: Lorenzo Passerini
Inszenierung: Christof Loy

Mitwirkende: Nadja Stefanoff / Asmik Grigorian (Fedora), Jonathan Tetelman / Giorgio Berrugi (Loris Ipanow), Nicholas Brownlee (De Siriex), Bianca Tognocchi (Olga Sukarew), Frederic Jost (Gretch), Bianca Andrew (Dimitri), Peter Marsh (Desiré), Michael McCown (Rouvel), Thomas Faulkner / Anthony Robin Schneider (Cirillo), Gabriel Rollinson (Borow), Pilgoo Kang (Lorek) u.a.

Weitere Vorstellungen: 8., 10. (18 Uhr), 16., 18. (18 Uhr), 21., 23. (18 Uhr), 28. April, 6., 14. Mai 2022

Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 182 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Übernahme einer Produktion der Königlichen Oper Stockholm, Premiere 10. Dezember 2016
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper


Lohengrin

Die Inszenierung des Lohengrin aus der Saison 2008/09 stammt von Jens-Daniel Herzog, der seit 2018 als Intendant das Nürnberger Staatstheater leitet. In seiner Sicht geht es in Wagners Werk um Sehnsuchtsprojektionen und -räume, in denen sich insbesondere die weibliche Hauptpartie der Oper, Elsa von Brabant, bewegt. Herzog hat dies mit der Welt des Kinos übersetzt, und er fand damit eine für Publikum und Presse stimmige Deutung der romantischen Oper.

Hier einige Auszüge aus den Presseveröffentlichungen nach der Premiere am 3. Mai 2009:

„So gelingt Jens-Daniel Herzog in Frankfurt ein beeindruckendes Opern-Debüt, das in vielerlei Hinsicht mit den Sehnsüchten der Menschen spielt – und das ganz ohne Schwan“.

(SWR2 /Journal am Mittag)

„Virtuos balanciert Herzog in seiner bisher vielleicht besten Opernarbeit zwischen Ernst und Scherz und unterläuft plausibel auch die parareligiös-patriotischen Züge, die zu den weniger bekömmlichen Ingredienzien des Werkes gehören“.

(Frankfurter Rundschau)

„Mächtiger Applaus für eine klug erdachte und hochspannende Inszenierung
und eine packende musikalische Umsetzung in einem großen Opernabend, der Bayreuth zur Ehre gereichen würde“.

(Darmstädter Echo)

Zum Inhalt: Eine heimtückische Intrige des machtgierigen Grafen von Telramund und seiner Gattin Ortrud gegen Elsa von Brabant – die Schwester des verschollenen, angeblich ermordeten Herzogs Gottfried – und ihre Rettung durch den ihr unbekannten Ritter Lohengrin sind die zentralen Handlungsstränge von Wagners Oper. Nach diversen Provokationen der Intriganten kulminiert das Geschehen im Brautgemach nach der Hochzeit von Elsa und Lohengrin: Elsa
bricht das Tabu, ihn niemals nach seinem Namen zu fragen, und wird am folgenden Tag von Lohengrin verlassen. Die Verschwörer scheinen gesiegt zu haben, doch da kehrt Gottfried auf wundersame Weise zurück …

Nachdem sich Generalmusikdirektor Sebastian Weigle dem Frankfurter Publikum in der aktuellen Spielzeit bisher mit so unterschiedlichen Werken wie Rimski-Korsakows Die Nacht vor Weihnachten und Lehárs Die lustige Witwe präsentierte, steht er nun tatsächlich erstmals bei dieser Produktion am Pult seines Frankfurter Opern- und Museumsorchesters.

Auch bei den besetzten Sänger*innen dieser dritten Wiederaufnahme-Serie handelt es sich durchgängig um neue Namen: Seit 2016/17 verstärkt AJ Glueckert (Lohengrin) das Ensemble der Oper Frankfurt, wo er jüngst Herodes in Strauss’ Salome und Don José in Bizets Carmen sang. Der Schwanenritter führte den amerikanischen Tenor 2021 auch zu den Tiroler Festspielen Erl.

Die gleichfalls aus den USA stammende Rachel Willis-Sørensen (Elsa von Brabant) gibt ihr Hausdebüt. Zu ihren jüngsten Gastspielen gehören u.a. Desdemona in Verdis Otello, Marguerite in Gounods Faust und Rosalinde in Strauß’ Die Fledermaus an der Wiener Staatsoper sowie Mimì in Puccinis La Bohème an der Dresdner Semperoper und Ellen Orford in Brittens Peter Grimes an der Bayerischen Staatsoper in München.

Der Bariton Wolfgang Koch (Friedrich Graf von Telramund) stammt aus Bayern und gastierte 2006 erstmals an der Oper Frankfurt als Hans Sachs in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg, gefolgt von den Titelpartien in Aribert Reimanns Lear und Wagners Der fliegende Holländer sowie von Borromeo in Pfitzners Palestrina. Aktuell verkörpert er hier Barak in Strauss’ Die Frau ohne Schatten.
Ihr Hausdebüt in Frankfurt gab Dshamilja Kaiser (Ortrud) 2019 als Adalgisa in Bellinis Norma, gefolgt von Flora in Menottis The Medium und ihrem Einspringen als Bizets Carmen. Seit 2017/18 ist die Mezzosopranistin Ensemblemitglied am Theater Bonn, wo sie u.a. auch als Ortrud auftrat – einer Partie, die sie auch 2019/20 bei den Tiroler Festspielen Erl sang.

Der österreichisch-neuseeländische Bass Anthony Robin Schneider (Heinrich der Vogler) und der slowenische Bariton Domen Križaj (Der Heerrufer) gehören beide zum Frankfurter Ensemble.

Lohengrin

Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner

Dritte Wiederaufnahme: 9. April 22

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Inszenierung: Jens-Daniel Herzog

Mitwirkende: AJ Glueckert (Lohengrin), Rachel Willis-Sørensen (Elsa von Brabant), Wolfgang Koch (Friedrich von Telramund), Dshamilja Kaiser (Ortrud, seine Gemahlin), Anthony Robin Schneider (Heinrich der Vogler), Domen Križaj (Der Heerrufer) u.a.

Weitere Vorstellungen: 15., 17. (15.30 Uhr), 24., 29. (18 Uhr) April 2022
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 17 Uhr
Preise: € 15 bis 149 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)


La gazza ladra

La gazza ladra (Die diebische Elster) von Gioacchino Rossini (1792-1868) feierte am 30. März 2014 in der Regie von David Alden Premiere an der Oper Frankfurt. Alden war es gelungen, nicht nur den heiteren Facetten des Werkes und damit dem typischen Stil von Rossinis Buffo-Opern gerecht zu werden, sondern auch die gleichermaßen im Werk vorhandenen gesellschaftspolitischen, geradezu revolutionären Untertöne herauszuarbeiten. So konnte man etwa in der nach der Premiere erschienen Kritik im Darmstädter Echo lesen: „Das Melodram über dreieinhalb Stunden zwischen Komik und Tragik in der Schwebe zu halten, den der Commedia dell’Arte entlehnten Elementen ebenso gerecht zu werden wie dem Pathos eines auf Verdi vorausweisenden Bühnendramas, erfordert von der Regie nicht nur langen Atem, sondern großes stilistisches Fingerspitzengefühl.“

Zur Handlung: Ninetta ist Dienstmädchen im Hause eines reichen Pächters und mit dessen Sohn Gianetto verlobt. Als der junge Mann aus dem Krieg heimkehrt, ist sie überglücklich, denn nun soll Hochzeit sein. Gleich darauf jedoch fällt ein schlimmer Verdacht auf das Mädchen: Die Frau des Pächters vermisst einen silbernen Löffel, und alle Umstände sprechen gegen Ninetta. Sie wird verhaftet und soll nach geltendem Kriegsrecht hingerichtet werden. Doch im letzten Moment wird die wahre Schuldige entdeckt, eine „diebische Elster“. Erleichtert schließen sich die Verliebten in die Arme.


Anlässlich der zweiten Wiederaufnahme der Produktion aus der Spielzeit 2013/14 weist der Besetzungszettel eine Reihe neuer Namen auf: Die musikalische Leitung liegt nun bei Karsten Januschke, welcher der Oper Frankfurt von 2008 bis 2015 – zuletzt als Kapellmeister – verbunden war. Hier gastierte er daraufhin u.a. 2018 mit Olga Neuwirths Lost Highway und ein Jahr später mit Händels Tamerlano im Bockenheimer Depot sowie 2020 mit dem Pergolesi-Doppel aus La serva padrona und Stabat mater im Opernhaus. Zu seinen aktuellen Dirigaten gehören Mozarts Don Giovanni und Così fan tutte am Nationaltheater Prag sowie Die Zauberflöte an der Staatsoper Stuttgart.

Als Gast steht Francisco Brito (Gianetto) auf dem Besetzungszettel. Der argentinische Tenor ist mit der Produktion bereits seit der Premiere vertraut, als er von 2011 bis 2013 Mitglied im Opernstudio der Oper Frankfurt war. Zu seinen aktuellen Auftritten gehört die Titelpartie in Rossinis Le comte Ory am Opernhaus Zürich. Auch die beiden Ensemblemitglieder Kihwan Sim (Gottardo) und Michael McCown (Antonio) sind mit der Produktion bereits vertraut. Alle weiteren Partien sind mit (ehemaligen) Ensemblemitgliedern der Oper Frankfurt neu besetzt.

La gazza ladra

Melodramma in zwei Akten von Gioacchino Rossini
Zweite Wiederaufnahme: 22. April 22

Musikalische Leitung: Karsten Januschke
Inszenierung: David Alden

Mitwirkende: Florina Ilie (Ninetta, Dienstmädchen), Božidar Smiljanić (Fernando Villabella, ihr Vater), Dietrich Volle (Fabrizio Vingradito), Marvic Monreal (Lucia, seine Frau), Francisco Brito (Gianetto, sein Sohn), Kihwan Sim (Gottardo, Bürgermeister), Carlos Andrés Cárdenas (Isacco, Händler), Karolina Makuła (Pippo, Bauernbursche), Michael McCown (Antonio, Kerkermeister) u.a.

Weitere Vorstellungen: 1., 7., 15., 20. (19 Uhr) Mai 2022
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 18 Uhr
Preise: € 15 bis 116 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)


Król Roger

Der polnische Komponist Karol Szymanowski (1882-1937) legte mit Król Roger (König Roger) seine zweite Oper vor, die am 19. Juni 1926 im Teatr Wielki in Warschau uraufgeführt wurde. Trotz seiner höchst individuellen Klangsprache verbreitete sich das Werk auch im Ausland relativ zügig. Es zeigt einen Helden im Zwiespalt zwischen der strengen christlichen Kirche und einer den Genüssen des Lebens zugewandten Lebensart. Letztere entspricht der Sicht auf die mediterrane Welt, der Szymanowskis stete Aufmerksamkeit galt. Das Interesse an dem Werk ist niemals völlig versiegt, was sich nach der Premiere am 2. Juni 2019 auch in einer Radiokritik auf BR-KLASSIK niederschlug:
„[Regisseur] Johannes Erath bringt König Roger an der Oper Frankfurt als Mysterium auf die Bühne, nicht als Erzähloper, sondern als musikalisches Psychogramm. Dass ihm das so fantastisch gelingt, liegt vor allem an der Bühne, die ihm Johannes Leiacker gebaut hat. Leiacker schafft einen strengen, durch klare Linien aufgeteilten schwarz-weißen Bühnenraum. Es ist ein zeitloser Ort, in dem Gut und Böse, Schwarz und Weiß streng getrennt sind, und sich die Wirklichkeit unmerklich in magische Realität verwandelt. Das kann nur Oper!“

Ein junger Hirte, Anhänger des Gottes Dionysos, sorgt für Verwirrung am Hofe König Rogers. Schon bald sieht sich der Herrscher in einen Konflikt zwischen dem Festhalten am christlichen Glauben und der Hingabe an die Lebenslust hineingezogen. Der Widerstand des Erzbischofs wird überwunden, und das Volk beginnt mitsamt seiner Königin Roxana, Rogers Ehefrau, dem Kult um den verführerischen Jüngling anzuhängen. Die Gefühle brechen sich in einem wilden Tanz Bahn. Schließlich will auch Roger selbst, bestätigt von seinem arabischen Berater Edrisi, dem Hirten folgen. Während aus der Ferne die Stimmen der Königin und des Volkes dem neuen Kult huldigen, begrüßt Roger mit einer Hymne die aufgehende Sonne.

Als musikalischer Leiter der ersten Wiederaufnahme dieser Produktion aus der Spielzeit 2018/19 kehrt der premierenbewährte Sylvain Cambreling zurück an die Oper Frankfurt, der er von 1993 bis 1997 als Generalmusikdirektor und Künstlerischer Intendant vorstand. Davor wirkte der Franzose von 1981 bis 1991 als Generalmusikdirektor des Théâtre Royal de La Monnaie in Brüssel und war nach seiner Zeit in Frankfurt von 1999 bis 2011 Chefdirigent des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg. Ab 2012 bekleidete er den Posten des Generalmusikdirektors der Staatsoper Stuttgart und übernahm ab der Spielzeit 2018/19 in Nachfolge des verstorbenen Jeffrey Tate den Posten des Chefdirigenten bei den Symphonikern Hamburg.

Der amerikanische Bassbariton Nicholas Brownlee (König Roger) wechselte 2020/21 aus dem Ensemble des Badischen Staatstheaters Karlsruhe an die Oper Frankfurt. Hier war bzw. ist er u.a. als Jochanaan (Salome), Geisterbote (Die Frau ohne Schatten) und Blaubart (Herzog Blaubarts Burg) zu erleben. Jüngste Engagements führten ihn als Colline (La Bohème) an die Metropolitan Opera und die Bayerische Staatsoper sowie einspringenderweise als Enrico VIII. In Donizettis Anna Bolena an die Wiener Staatsoper. Zudem kehrte er als Paolo Albiani in Verdis Simon Boccanegra ans Opernhaus Zürich zurück.

Jane Archibald (Roxana) sprang in Frankfurt 2007/08 als Königin der Nacht in Mozarts Die Zauberflöte ein und kehrte 2018/19 für die Wiederaufnahme von Strauss’ Daphne, in der sie die Titelpartie verkörperte, zurück an die Oper Frankfurt. Ihre Laufbahn führte die Sopranistin u.a. an die Metropolitan Opera in New York, die Mailänder Scala, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Opéra National de Paris und die Deutsche Oper Berlin. Zu ihren aktuellen Verpflichtungen gehören u.a. Händels Alcina beim Glyndebourne Festival 2022.

Die übrigen Partien sind fast alle mit Mitgliedern des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt, wobei Gerard Schneider (Der Hirte) bereits bei der Premiere mit von der Partie war.

Król Roger

Oper in drei Akten von Karol Szymanowski

Erste Wiederaufnahme: 30. April 22

Musikalische Leitung: Sylvain Cambreling
Inszenierung: Johannes Erath

Mitwirkende: Nicholas Brownlee (König Roger), Jane Archibald (Roxana), Gerard Schneider (Der Hirte), Samuel Levine (Edrisi), Alfred Reiter (Der Erzbischof), Marvic Monreal (Die Diakonissin)

Weitere Vorstellungen: 8. (18 Uhr), 13., 21., 28. Mai 2022
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 116 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)


Karten für die genannten Veranstaltungen sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, online unter
oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.