Im Februar feiert im Schmidtchen ein ganz besonderes Theaterstück Premiere: Corny Littmann inszeniert das preisgekrönte Werk „Meisterklasse“ von Terrence McNally mit Annic-Barbara Fenske in der Hauptrolle als Maria Callas. Diese bittersüße Komödie zeichnet das starke Porträt einer zutiefst zerrissenen Frau und einer Künstlerin, die Welten zum Einsturz brachte. Das gefeierte Stück über Kunst, Eitelkeit und Verletzlichkeit bereichert ab dem 12. Februar den Spielplan. Wundervoll böse und atemberaubend unterhaltsam!
Sie gilt bis heute als herausragendste Sopranistin aller Zeiten und hat die Opernwelt geprägt wie keine zweite: Wo Maria Callas sang, hielt die Welt den Atem an. Als ihre einzigartige Stimme den eigenen Ansprüchen nicht mehr genügte, zog sich die „Primadonna assoluta“ von der Bühne zurück – und begann Anfang der 70er an der legendären Juilliard School in New York zu unterrichten.
Diese Meisterklasse ist der Ausgangspunkt von Terrence McNallys preisgekrönter Komödie, die jetzt im Schmidtchen Premiere feiert.
Schmidt-Chef Corny Littmann inszeniert das gefeierte Stück mit Annic-Barbara Fenske als Maria Callas. Fenske, dem Schmidt-Publikum u. a. bekannt aus „Heiße Ecke“, „Der Räuber Hotzenplotz“ und „Die Weihnachtsbäckerei“, hat Littmann in dieser Rolle so begeistert, dass er die „Meisterklasse“ unbedingt selbst auf die Bühne bringen wollte – mit ihr in der Hauptrolle.
Die Callas ist brillant und bitter, verletzlich und gnadenlos, extrem eitel und despotisch – und vollkommen zu Recht als schwierig verschrien. Mit derselben Leidenschaft, mit der sie einst ihr Publikum verzauberte, demütigt die alternde Diva jetzt drei eingeschüchterte Gesangsstudierende.
Dabei erlebt sie in Rückblenden noch einmal die Triumphe und die Abgründe ihres Lebens – von der Kindheit in Armut über ihre legendären Erfolge an der Scala und der Met bis zur zerstörerischen Liebe zu Aristoteles Onassis.
Diese bittersüße Komödie zeichnet das starke Porträt einer zutiefst zerrissenen Frau und einer Künstlerin, die Welten zum Einsturz brachte. Wundervoll böse und atemberaubend unterhaltsam!
Meisterklasse
Von: Terrence McNally
Übersetzung: lnge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting
Premiere: Donnerstag, 12. Februar 26 im Schmidtchen Theater. Reeperbahn
Regie: Corny Littmann
Mit: Annic-Barbara Fenske, Freja Sandkamm und Ljuban Zivanovic
Am Piano: Markus Jan Weber
Weitere Spieltermine: 19. Februar bis 28. März 2026 (Mi-Sa 19 Uhr)
Karten: ab 21,70 €
Karten unter: 040 / 31 77 88 99 und tivoli.de
Zudem im Februar:
Im Schmidt Theater nimmt die Urlaubsrevue „Tschüssikowski!“ das Publikum weiterhin mit auf eine rasante musikalische Weltreise und sorgt auch im winterlichen Februar zuverlässig für Fernweh und Gute-Laune-Garantie.
Gleich zu Monatsbeginn geht es um alles oder nichts beim 23. Hamburger Comedy Pokal: In der legendären Show „Die 2. Chance“ (1.2.) kämpfen bis zu 15 Comedians um die letzten Plätze, bevor am 2. Februar im großen Finale im Schmidts Tivoli die besten Talente des Wettbewerbs um Sieg, Ruhm und Plüschpokale antreten.
Außerdem gibt es zahlreiche hochkarätige Gastspiele:
- Don Clarke feiert mit einer fulminanten Geburtstagsshow seinen 70. Geburtstag (8.2.) und
- Jannis Klemm zeigt die Hamburg-Premiere von „kopfkino“ (13./14.2.)
- Emmi & Willnowsky zelebrieren ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum mit einem grandiosen Best-of (22./23.2.)
- Dennis Grundt bringt erstmals sein neues Programm „Stress ohne Grundt“ auf die Bühne (24.2.)
Zudem zu Gast sein werden:
- FRONTM3N (3.2.)
- Ingo Oschmann (8.2.)
- Alicja Heldt (10.2.)
- Eule & Lerche (15.2.)
- Benni Stark und René Marik (beide 16.2.)
- Joe Di Nardo (22.2.)
- Teresa Reichl (23.2.)
- Maladée (24.2.).
Weiter auf dem Spielplan: „CAVEQUEEN“ und hidden shakespeare im Schmidt Theater, „Heiße Ecke“ und „CAVEMAN“ im Schmidts Tivoli und „Reeperbahn Royale“, das „Poetry Schlamassel“, der „Hamburger Comedy Slam – Mit ohne Slam“ und „Das Spezial“ im Schmidtchen.
Ausblick:
Am 1. März 2026 steht die Uraufführung von „Peter und der Wolf von St. Pauli“ im Schmidts Tivoli, wenn das Philharmonische Staatsorchester Hamburg und das Schmidt mit der Neuinszenierung von Prokofjews Klassiker einen der spektakulärsten Kriminalfälle der Geschichte der Hansestadt auf die Bühne bringen.
