Der Kölner Kulturdezernent Stefan Charles hat am Montag, 14. September, die künstlerische Arbeit „Glass Curtain“ der kanadischen Künstlerin Shannon Bool im sanierten Kölner Opernhaus eingeweiht. Diese wird im Rahmen der ersten Vorstellungen für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
Kulturdezernent Stefan Charles: „Bool hat einen neuen wirkkräftigen Ort im Kölner Opernhaus geschaffen, der weit über das Foyer in die Stadt hineinwirken wird. Ich bin mir sicher, dass das Kölner Opernpublikum die „Glass Curtains“ als wichtigen, künstlerischen Impuls für unser erneuertes, großes Opernhaus wertschätzen wird und freue mich, dass diese schon in wenigen Tagen von der gesamten Stadtgesellschaft besichtigt werden können.“

(© Jennifer Fey)
Im Zuge der Sanierung hat die Künstlerin die beiden jeweils rund 40 Quadratmeter großen Patios im zweiten Obergeschoss des Opernhauses gestaltet. Sie schließen unmittelbar an die Pausenbereiche an und bilden eine Schnittstelle zwischen dem Inneren des Opernhauses und dem Stadtraum.

(© Jennifer Fey)
Mit „Glass Curtain“ greift Bool die Verbindung von Modernität und Archaik in der Architektur Wilhelm Riphahns auf. Die bereits in der Antike verwendete Mosaiktechnik trifft auf eine Bildsprache, die an die Pixelästhetik digitaler Bilder erinnert. Zugleich evoziert die Gestaltung einen Bühnenvorhang an der Schwelle zwischen Oper und Stadt. Die Arbeit wurde 2022 im Rahmen eines Kunstwettbewerbs zur Umsetzung ausgewählt.
