»Creative Week Frankfurt«: Frankfurt wird zur Bühne der Kreativität

Von Montag, 21., bis Samstag, 26. September, verbindet die „Creative Week Frankfurt“ eine Konferenz für die Kreativwirtschaft mit einem Festival für die ganze Stadt. Die Konferenz bündelt die großen Themen der Branche in Talks, Panels und Workshops; das dezentrale Festival macht mit Konzerten, Ausstellungen, Führungen, Blicken hinter die Kulissen, Partys und mehr die kreative Vielfalt Frankfurts erlebbar. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Mike Josef sind rund 40 Veranstaltungen geplant. Sie zeigen das Potenzial, die Vielfalt und den Stellenwert der Kreativwirtschaft der Stadt Frankfurt.

Der Zeitpunkt könnte kaum passender sein: Als World Design Capital (WDC) 2026 steht Frankfurt/Rhein-Main international im Fokus. Die „Creative Week Frankfurt“ nutzt diesen besonderen Rahmen, um die Kreativwirtschaft sichtbarer, vernetzter und wirksamer zu machen – im fachlichen Austausch der Konferenz ebenso wie im öffentlichen Stadterlebnis des Festivals.

„Frankfurt lebt von den Ideen, Perspektiven und dem Mut seiner kreativen Köpfe. Unsere Kultur- und Kreativwirtschaft ist ein wichtiger Motor für Innovation, wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die ‚Creative Week Frankfurt‘ macht diese Vielfalt sichtbar und bringt Kreativschaffende, Wirtschaft, Politik und Stadtgesellschaft zusammen”, sagt Oberbürgermeister Josef.

Auch Carolina Romahn, Geschäftsführerin der WDC 2026 Frankfurt/Rhein-Main, betont das Potenzial der Kreativwirtschaft und die Bedeutung der „Creative Week Frankfurt“ als Plattform für die Branche: „World Design Capital Frankfurt/Rhein-Main 2026, hat in diesem Jahr in der gesamten Region neue Impulse gesetzt und Akteurinnen sowie Akteure aus Zivilgesellschaft, Kultur, Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft vernetzt.

Als international sichtbare Plattform schafft WDC 2026 Raum und Aufmerksamkeit für die Kreativszene – wie die Open Design Week Frankfurt/Rhein-Main im Juni erfolgreich gezeigt hat. Die ‚Creative Week Frankfurt‘ macht nun das große Potenzial der Kreativbranche in Frankfurt, im Herzen der Region sichtbar und bündelt die Kompetenzen und Netzwerke ihrer Verbände in einem gemeinsamen Programm.“

Elf Verbände aus elf Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft bringen ihre Perspektiven ein, schaffen Verbindungen über Branchengrenzen hinweg und öffnen ihre Themen für ein breites Publikum. Besonders in einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und neue Formen der Zusammenarbeit die Lebens- und Arbeitswelt verändern, wird die Fähigkeit, Gewohntes neu zu denken und innovative Lösungen zu entwickeln, immer wichtiger.

„Kreativität ist die wichtigste Ressource der Wirtschaft. Als Ideenmotor liefert sie, was man für neue Produkte, Dienstleistungen und Angebote braucht, um am Markt erfolgreich zu sein. Wir geben der Kreativität mit der ‚Creative Week Frankfurt‘ den Raum und die Aufmerksamkeit, um sich in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main zu entfalten. Die Kombination aus Konferenz und Festival ist dafür der ideale Nährboden“, sagt Wolfgang Weyand, Vorsitzender des Clusters der Kreativwirtschaft in Hessen (CLUK).

Sechs Tage, die inspirieren, verbinden und begeistern

Unter dem Dach der „Creative Week Frankfurt“ kommen zwei Formate zusammen: das Festival und die Konferenz, die als dezentrales Rahmenprogramm die kreative Vielfalt in die gesamte Stadt trägt.

Das Festival: Kreativität in der ganzen Stadt erleben

Das begleitende „Creative Week Frankfurt Festival“ macht Frankfurt selbst zur Bühne. Ateliers, Museen, Clubs und Off-Spaces öffnen ihre Türen und zeigen, wie vielfältig und lebendig die Kreativszene der Stadt ist.


Festival-Programmauszug

ART –  Kostenloser Besuch der Ausstellungen:

  • „Frankfurt. City of Wow!“: Eine immersive Reise zum Puls der Stadt. 800 Jahre Frankfurt in 60 Minuten
  • DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, „W.I.M Im Lauf der Zeit. Eine Wim Wenders Ausstellung“: Durch spannende Exponate, interaktive Bereiche und große Filmprojektionen. Erfahren Sie mehr über einen der international bedeutendsten deutschen Regisseure.

Musik:

  • Generalprobenbesuch beim hr-Sinfonieorchester: Musik hautnah erleben und einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen bei einem der besten Sinfonieorchestern in Deutschland erhalten.
  • Konzert im ZOOM: „Les Yeux de la Tête“ sind geprägt von französischen Volksliedern, mit Rock aufgewachsen und von Weltmusik genährt. Mit ihrer feinfühlig-energiegeladenen und zugleich wild-sanften Musik setzen sie die Bühnen in Flammen.

Guided Tours:

  • Brückenviertel: Auf der Tour werden unter anderem Künstler-Kollektive , Modeschaffende und gustatorische Meister besucht.
  • Jüdisches Museum: Führung durch die derzeitige kuratierte Wechselausstellung von Mike D: „Mishpocha. The Art of Collaboration“

Experience:

  • jugend-kultur-kirche sankt peter: KI und Gesang: Wie verbessere ich meine Stimme? Wie bekämpfe ich mein Lampenfieber? George Liszt und Linda Rocco, Coaches der Gesangsschule Scream Factory, beantworten wichtige Fragen für Sängerinnen und Sänger.
  • Polizeipräsidium/Kriminalmuseum: Spannende Einblicke in spektakuläre Kriminalfälle und hautnah die Ermittlungsarbeit der Polizei erleben.

Die Konferenz

Den Auftakt bildet der Opening-Abend am Montag, 21. September, im Tokonoma, Gutleutstraße 320, wo viele Akteurinnen und Akteure aus der Kreativwirtschaft auf Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Stadtgesellschaft treffen werden. Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Nils Kößler, Dezernent für Wirtschaft, Recht und Innovation, eröffnet Anders Indset, international renommierter Wirtschaftsphilosoph, Frontier-Tech-Investor und Bestsellerautor, die Konferenz.

Als gefragter Sparringspartner internationaler CEOs sowie politischer Entscheidungsträgerinnen und -träger beschäftigt er sich mit den großen Fragen an der Schnittstelle von Wirtschaft, Technologie und Gesellschaft. Mit seinem Blick auf gesellschaftlichen Wandel, zukünftige Entwicklungen und die Frage, welche Schöpfungskraft in Kreativität und menschlichem Denken steckt, setzt er den passenden Impuls für den Auftakt der Woche.

Am Dienstag, 22. September, steht von 10 bis 19 Uhr im Tokonoma die Konferenz im Mittelpunkt. Zwölf Beiträge, zwölf Perspektiven zeigen, wie vielfältig und relevant der Beitrag kreativer Disziplinen für Wirtschaft, Gesellschaft und Demokratie ist.

Die Themenpalette reicht vom praktischen Einsatz Künstlicher Intelligenz in Marketing, Illustration und neuen Medien über Games, Architektur und Stadtentwicklung bis hin zu Corporate Design, Literatur, Presse und politischer Kommunikation. Konkrete Beispiele aus dem Arbeitsalltag von Selbstständigen und Kreativschaffenden zeigen, wie eng kreative Leistungen mit Wirtschaft, Politik und Institutionen verbunden sind.

Im Mittelpunkt steht dabei stets eine übergeordnete Frage: Wie kann Kreativität gesellschaftlichen Wandel mitgestalten und zugleich Demokratie stärken? Die Konferenz macht sichtbar, welchen konkreten Beitrag kreative Disziplinen gegenwärtig leisten – und welche Rolle sie bei der Gestaltung der Zukunft spielen können.

Wie kann man dabei sein?

Mit nur einem Ticket können Besucherinnen und Besucher innerhalb einer Woche ein abwechslungsreiches Programm entdecken, neue Orte kennenlernen, sich miteinander verbinden und unterschiedlichste Facetten der Frankfurter Kreativwirtschaft erleben. Tickets sind unter creative-week-frankfurt.de erhältlich.

Initiator und Veranstalter

Als Verband der Kreativwirtschaft und Initiator der „Creative Week Frankfurt“ hat sich CLUK mit k/c/e Marketing³ zusammengetan, die „Conference & Festival“ als Veranstalter zu verantworten.

„Creative Week Frankfurt 2026“ auf einen Blick

  • Montag, 21., bis Samstag, 26. September, in Frankfurt
  • „Creative Week Frankfurt – Conference“: Dienstag, 22. September, ganztägig im Tokonoma, Gutleutstraße 320

Weitere Informationen zu Programm, Veranstaltungsorten und Tickets finden sich unter creative-week-frankfurt.de.

Quelle & ©: Stadt Frankfurt/M