Rheingau Musik Festival endet dieses Wochenende!

© Rheingau Musik Festival

Das Rheingau Musik Festival zieht 2026 eine positive Bilanz der 39. Saison

Kurz vor dem Abschluss der 39. Festivalsaison zieht das Rheingau Musik Festival eine positive Bilanz. Mit einer prognostizierten Auslastung von 91,4 Prozent, ausverkauften Konzerten an zahlreichen Spielstätten und rund 6.000 mehr verkauften Eintrittskarten als im Vorjahr erfreute sich das Festival auch 2026 großer Publikumsresonanz. Seinen feierlichen Abschluss findet der Festivalsommer am 5. September in Kloster Eberbach: Dann gestalten die Dresdner Philharmonie und der Dresdner Kreuzchor unter der Leitung von Martin Lehmann das Abschlusskonzert. Als Solisten wirken Julia Kleiter (Sopran), Marie Henriette Reinhold (Mezzosopran) und Mauro Peter (Tenor) mit.

Die 39. Festivalsaison hat einmal mehr gezeigt, welche Strahlkraft das Rheingau Musik Festival weit über die Region hinaus entfaltet. Die große Resonanz unseres Publikums und die außergewöhnliche Qualität der Konzerte haben diesen Sommer geprägt. Unser Dank gilt allen Künstlerinnen und Künstlern, Partnern, Förderern, Sponsoren sowie den vielen Menschen, die dieses Festival möglich machen. Nun blicken wir mit großer Vorfreude auf das Jubiläumsjahr 2027 und die 40. Ausgabe des Rheingau Musik Festivals“, so Michael Herrmann, Intendant und Geschäftsführer.

Wir freuen uns sehr über die außerordentlich positive Entwicklung der diesjährigen Saison. Mit rund 6.000 zusätzlich verkauften Karten gegenüber dem Vorjahr und einer prognostizierten Auslastung von 91,4 Prozent bestätigt sich das große Vertrauen unseres Publikums in das Rheingau Musik Festival. Dieses Ergebnis ist nicht zuletzt Ausdruck der hohen Attraktivität unseres Programms und der engen Verbundenheit unserer Besucherinnen und Besucher mit dem Festival. Es ist zugleich eine hervorragende Grundlage für das Jubiläumsjahr 2027“, fügt Marsilius Graf von Ingelheim, Geschäftsführer, hinzu.

Mit dem japanischen Pianisten Hayato Sumino hat das Rheingau Musik Festival in diesem Jahr einen herausragenden Artist in Residence gefunden, der in sieben Konzerten seine ganze musikalische Bandbreite von Klassik über Jazz bis hin zu Eigenkompositionen präsentierte. Daneben prägten mit der Trompeterin Lucienne Renaudin Vary, der Geigerin María Dueñas und dem Jazz-Posaunisten Nils Landgren drei weitere Künstlerpersönlichkeiten den gesamten Sommer mit hochwertigen und teils exklusiven Konzertprojekten. Ebenfalls mehrfach zu erleben waren zwei britische Ensembles, die das Rheingau Musik Festival seit langer Zeit musikalisch begleiten: das renommierte Vokalensemble VOCES8 sowie die Academy of St Martin in the Fields, die in diesem Jahr – als erst zweiter Klangkörper in der Geschichte des Festivals – den Titel Orchestra in Residence trägt.

Im Rahmen des diesjährigen Länderschwerpunkts „United Kingdom“ präsentierte das Rheingau Musik Festival herausragende Klangkörper wie das diesjährige Orchestra in Residence, die Academy of St Martin in the Fields, das Royal Scottish National Orchestra oder das Aurora Orchestra sowie Vokalensembles wie das Fokus-Ensemble VOCES8, den Tenebrae Choir oder The King’s Singers – sie alle verkörperten als Botschafter die musikalische Exzellenz und den kulturellen Stolz ihres Landes.

Daneben prägten Solistinnen und Solisten wie Ian Bostridge, Jess Gillam und Kit Armstrong das Bild der aktuellen britischen Klassikszene. Wie vielfältig die Klangsprachen Englands, Schottlands und Nordirlands sind, machten Ensembles wie das Maxwell Quartet, The Ukulele Orchestra of Great Britain oder London Brass deutlich, während Programme wie „The Alehouse Session“, „Beatles go Baroque“ und „Queen Swings!“ die Musik des United Kingdom auf neue, überraschende Weise erkundeten und erweiterten.

Zu Gast in diesem Sommer waren weltweit bedeutende Musikerinnen und Musiker wie Avi Avital, Lisa Batiashvili, Daniel Barenboim, Joshua Bell, Rufus Beck, Ian Bostridge, María Dueñas, Matt Dusk, Thomas Dunford, Plínio Fernandes, Benjamin Grosvenor, Julia Hagen, Wolfgang Haffner, Martina Hill, Daniel Hope, Eckart von Hirschhausen, JORIS, Lucas und Arthur Jussen, Bomsori Kim, Anastasia Kobekina, Nils Landgren, Martynas Levickis, Jan Lisiecki, Alexander Malofeev, Jakob Manz, Claire Martin, Wayne Marshall, Dana Masters, Albrecht Mayer, Fabian Müller, Jonas Müller, Christoph Reuter, Timothy Ridout, Nemanja Radulović, Lucienne Renaudin Vary, Guido Sant‘Anna, Phil Siemers, Ida Sand, Abel Selaocoe, Michael Schulte, Grigory Sokolov, Lukas Sternath, Hayato Sumino, Daniil Trifonov, Rolando Villazón, Zoe Wees, Sarah Willis und Michael Wollny.

Neben renommierten Vokal- und Instrumentalensembles wie dem Bantu Ensemble, BlechReiz BrassQuintett, Bidla Buh, Cellofellos, Chanticleer, Choir of the King‘s Consort, dem Dresdner Kreuzchor, Fauré Quartett, Isidore String Quartet, der Jazzrausch Bigband, dem Jess Gilliam Trio, Kammerorchester Basel, Kings Return, London Brass, dem Martin Hayes Trio, Münchener Kammerorchester, Schumann Quartett, SKELPT, dem Tenebrae Choir, The King´s Singers, The King´s Consort, dem Trio Concept, Trio Orelon, The Ukulele Orchestra of Great Britian, VOCES8, dem Windsbacher Knabenchor, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn sorgten zahlreiche internationale Spitzenorchester wie die Bamberger Symphoniker unter der Leitung von Jakub Hrůša, Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von David Danzmayr und Giedrė Šlekytė, die Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Martin Lehmannn, das Gustav Mahler Jugendorchester unter der Leitung von Philippe Jordan, das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Alain Altinoglu, das Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding, das Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Joseph R. Olefirowicz, das Royal Scottish National Orchestra unter der Leitung von Thomas Søndergård, das Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von Paavo Järvi, das WDR Funkhausorchester unter der Leitung von David Brophy, das West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim und viele weitere für klangprächtige Konzertmomente.

Der diesjährige Festivalsommer wartete mit 152 Konzerten an 26 Spielstätten des Rheingaus und benachbarter Regionen auf. Etwa 130.000 Eintrittskarten standen für die Konzerte zur Verfügung. Die prognostizierte Auslastung beträgt 91,4%. Über 3000 Künstlerinnen und Künstler waren zu Gast beim Rheingau Musik Festival. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 8 Mio. Euro. Langfristige Sponsorenverträge, Konzert- und Sachsponsorings, die Beiträge und Spenden der Mitglieder des Fördervereins sowie ein Landeszuschuss in Höhe von 25.000 Euro sichern die Finanzierung des Rheingau Musik Festivals.

Die Hauptveranstaltungsorte waren Schloss Johannisberg, Kloster Eberbach, Schloss Vollrads und das Kurhaus Wiesbaden. Dazu kamen zahlreiche Kirchen und Weingüter im Rheingau, Taunus und in Wiesbaden. Erstmals nach langer Pause fand auch ein Konzert im Theater Rüsselsheim statt. In der Erlöserkirche in Bad Homburg und im Tattersall in Wiesbaden war das Rheingau Musik Festival 2026 erstmalig zu Gast.

LOTTO Hessen engagierte sich in diesem Jahr erneut als Hauptsponsor des Rheingau Musik Festivals. Als Co-Sponsoren unterstützten die Fürst von Metternich Sektkellerei und die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in Verbindung mit der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen das Rheingau Musik Festival. Als Premium-Projektpartner agierten die Brass-Gruppe, die Deutsche Leasing AG mit ihrer Tochter DAL, die R+V Allgemeine Versicherung AG und die UBS Deutschland AG. Als offizieller Airlinepartner fungierte die Deutsche Lufthansa AG. Die BRITA SE war in diesem Jahr erneut offizieller Nachhaltigkeitspartner. Außerdem war Ferrero erneut offizieller Genusspartner. Hyundai war erneut Mobilitätspartner des Rheingau Musik Festivals. Medienpartner des Festivals waren der Hessische Rundfunk sowie Deutschlandfunk, die Deutsche Welle und ARTE.

Für die kommende Saison sind die Weichen bereits gestellt: Mit der Eröffnung des 40. Rheingau Musik Festivals am 19. Juni 2027 beginnt das Jubiläumsjahr des Festivals. Die Jubiläumsausgabe endet am 4. September 2027 und markiert einen besonderen Meilenstein in der Geschichte des Rheingau Musik Festivals.

Karten- und Infotelefon: 0 67 23 / 60 21 70 (Mo. – Fr. 9.30 – 17 Uhr) | rmf.de