SHALOM-MUSIK.KOELN vom 1.-10. September

Programmvorstellung SHALOM-MUSIK.KOELN ~ von links nach rechts: Derya Karadag, Bürgermeisterin der Stadt Köln, Claudia Hessel, Vorsitzende Kölner Forum für Kultur im Dialog e. V., Dr. Michael Rado, Vorstand der Synagogen-Gemeinde Köln, Bar Zemach, Artist in Residence 2026 (Schofar & Horn), Dr. Joachim Hardewig, Kölner Männer-Gesang-Verein, Partner des Eröffnungskonzerts und Ulrike Neukamm, Programmleitung SHALOM-MUSIK.KOELN (Foto: Blickauslöser)

50+ Konzerte bei freiem Eintritt am Langen Tag mit Jüdischer Musik Köln (SO., 6.9.)

Das Festival SHALOM-MUSIK.KOELN präsentiert vom 1.-10. September unter dem Motto „Zuhören“ Musik mit jüdischen Bezügen aller Zeiten und Genres in ganz Köln.
Zusätzlich zum Hauptprogramm findet am Sonntag, 6. September ganztags der Lange Tag mit Jüdischer Musik mit mehr als 50 Kurzkonzerten von 40+ internationalen Musikerinnen und Musikern bei freiem Eintritt statt. Der Lange Tag ist ein Fest für Köln, mit dem die Veranstalter erneut ein Zeichen für Zusammenhalt, für Begegnung und gegen Antisemitismus setzen wollen.

Das Programm für den Langen Tag mit Jüdischer Musik am 06.09. ist jetzt unter shalom-musik.koeln/festivalprogramm-2026#06092026 veröffentlicht! Freuen Sie sich auf ein beispiellos üppiges Programm von Alter Musik und Klassik, von Klezmer und Folk bis zu Jazz und Avantgarde. Alle sind eingeladen, für den Einlass gilt „first come, first serve“. Alle Programme dauern max. 20 Minuten, so dass alle die Möglichkeit haben, mehrere Konzerte an unterschiedlichen Orten zu erleben:

KÖLNISCHES STADTMUSEUM: Stolperstein-Spaziergang
Geführter Rundgang: Auf einer ca. 5 Kilometer langen Strecke verbinden wir das Gedenken an ehemalige jüdische DAV-Mitglieder mit sechs Kurzkonzerten.

CHAG SAMEACH ~ ST. MARIA IN DER KUPFERGASSE
Festliche Glockenklänge: Carillonspieler Christian Michel nimmt uns mit auf eine musikalische Reise durch weltweite jüdische Festtagstraditionen.

Von T’hilim zu T’hillot ~ ST. MARIA IN DER KUPFERGASSE
Spiritueller Dialog: Kantorin Jalda Rebling und Ars Choralis Coeln verbinden hebräische Psalmgesänge mit christlichen Vertonungen zum Mitsingen.

Songs as Prayers, Prayers as Songs ~ ANTONITERKIRCHE
Eine berührende Liederauswahl von jüdischer Kultur bis Pop – ausdrücklich zum Mitsingen. Mit Reggie Harris: Singer-Songwriter, Rabbi Jonathan Kligler, Robert Bard: Kontrabass

Passt nicht ins Programm ~ SENFTÖPFCHEN-THEATER
Emotionales Kabarett mit Harfe, feinem Humor und bittersüßer Melancholie von Tucholsky bis Cohen.

Erinnerung an Don Jaffé ~ ANTONITERKIRCHE
Das Trio Seramonica interpretiert das bewegende musikalische Werk des Komponisten Don Jaffé.

LAMENT ~ C. BECHSTEIN-CENTRUM
Die Uraufführung von Gilad Hochmans „LAMENT“ zum 7. Oktober im Dialog mit Beethoven. Mit Bar Zemach – Schofar & Horn und Jascha Nemtsov – Klavier

Oj, hab ich gelacht! ~ BELGISCHES HAUS
Kantor Roman Grinberg verbindet jiddischen Humor und jüdische Musiktradition mit Wiener Schmäh.

FUGA ~ EL-DE-HAUS
Zeitgenössische Resonanz: Flötist Roy Amotz und Netta Weiser lassen Neue Musik mit historischen Archivaufnahmen verschmelzen.

Eisnacht ~ SANCTA CLARA KELLER
Stilistische Vielfalt des 20. Jahrhunderts: Pia Viola Buchert und Tatjana Dravenau präsentieren 100 Jahre jüdisches Liedgut.

Song Of A Girl ~ MAKK
Vertonte Poesie: Anna Margolina verbindet zeitlose Lyrik über Liebe und Identität mit einem modernen Mix aus Jazz, Folk und Soul.

GROUND ~ LITERATURHAUS
Musikalische Zeitreise: Die Cembalistin Tamar Halperin verbindet Werke von Bach und Buxtehude mit zeitgenössischen Einflüssen.

ORGEL IN DER SYNAGOGE ~ BASILIKA ST. APOSTELN
Sakrale jüdische Orgelmusik: Jakub Steffek präsentiert eine beeindruckende Auswahl romantischer Werke aus der Tradition der Synagogenorgel.

THE KLEZMER TUNES ~ CONSILIUM
Spielfreudige musikalische Weltreise: Das Kölner Ensemble „The Klezmer Tunes“ verbindet traditionelle Klänge mit Csárdás, Polka und Jazz.

JERUSALEM AUS PALISANDER ~ BAPTISTERIUM AM KÖLNER DOM
Klezmer trifft Bach: Marimbaphon-Virtuose Alex Jacobowitz verbindet klassische Werke mit jüdischer Folklore für gegenseitiges Verständnis.

AUSKLANG MIT ORGEL & SCHOFAR ~ KÖLNER DOM
Dialog der Traditionen: Dom-Organist Winfried Bönig und Bar Zemach (Schofar & Horn) beschließen den Langen Tag mit einem tiefgründigen Konzert.


Zum Ablauf: Das Auftaktkonzert in der Synagoge, das Carillonkonzert und das Abschlusskonzert im Kölner Dom finden nur einmal statt, alle weiteren Veranstaltungen finden mehrmals statt. Alle Zeiten finden Sie auf der Website und im Flyer, der in Kürze auf der Website zum Download zur Verfügung steht und in der Stadt ausliegen wird.  Alle Gäste werden gebeten, sich in der jeweils ersten Spielstätte ein Festivalbändchen zu besorgen. Damit weisen Sie sich als Teilnehmer:in der Veranstaltungen aus und erleichtern den Veranstalter den Überblick, vor allem an den Spielorten in den verschiedenen Museen.

Kurz nach dem Festival beginnt Rosch ha-Schana, das jüdische Neujahrsfest – eine Zeit des Innehaltens, des Zurückblickens und des Neuanfangs. Der Klang des Schofars ruft dazu auf, genau hinzuhören und genau dazu lädt auch unser Festival ein, das neben einem randvollen Musikprogramm ein Fest der Begegnung feiert und u.a. auch eine Einladung zum gemeinsamen Schabbatfeiern beim Open Shabbat am Freitag, 4.9. in der Antoniterkirche ausspricht.

shalom-musik.koeln