Oper und Doku über die verschleppten Kinder der Ukraine
Mehr als 20.000 ukrainische Kinder wurden seit Beginn des Krieges nach Russland verschleppt. Dieses Kriegsverbrechen, für das der Internationale Strafgerichtshof Haftbefehl gegen Wladimir Putin und seine Kinderrechtsbeauftragte Marija Lwowa-Belowa erlassen hat, wird nun zur Oper. ARTE zeigt „Die Mütter von Cherson“ am 24. Oktober in zwei Formen: als Oper und als Dokumentation über deren Entstehung.
Hinter der Zahl stehen einzelne Geschichten: Mütter und Großmütter aus dem Süden der Ukraine, die sich auf den Weg machten, um ihre Kinder zurückzuholen. Fast 5.000 Kilometer legten sie zurück, um das Lager auf der Krim zu erreichen, in dem ihre Kinder festgehalten wurden. Nicht für alle ging diese Reise glücklich aus.
Die Oper ist eine Koproduktion der Metropolitan Opera New York und der Polnischen Nationaloper (Teatr Wielki), wo sie am 16. Oktober szenisch uraufgeführt wird. ARTE zeigt sie gemeinsam mit der Dokumentation am 24. Oktober, so treffen Kunst und Wirklichkeit an einem Abend aufeinander: die Oper als Bühnenwerk, die Dokumentation als der reale Fall dahinter.
Quelle: ots
Samstag, 24. Oktober, 22:35 Uhr: Die Mütter von Cherson (Doku) (arte)
Samstag, 24. Oktober, 23:10 Uhr: Die Mütter von Cherson (arte)
