32. Saison mit 50 Kunstorten und 30 Art-Walks
Zum Frankfurt Gallery Weekend Saisonstart, der in diesem Jahr seine 32. Ausgabe feiert, präsentieren 36 Galerien, 10 Offspaces und 3 Kunststiftungen ihre neuen Ausstellungen nach der Sommerpause. Das diesjährige Programm ist geprägt durch eine starke Internationalität, experimentelle Materialität und kunsthistorische Verweise. Der Frankfurter Nachwuchs ist bei den Offspaces deutlich vertreten. Der Saisonstart, der Teil der Frankfurt Art Experience ist, wird durch das Frankfurter Kulturamt gefördert und ermöglicht.
Die jährlichen 10.000 Kunstentdeckerinnen und -entdecker sind in diesem Jahr von Freitag, 4., bis Sonntag, 6. September, wieder dazu eingeladen, in die verschiedenen Sphären und Genres vorzudringen: Es gibt junge, internationale, queere, multimediale Positionen aus Frankfurt, es treten Protagonisten der jüngeren deutschen Kunstgeschichte auf, es präsentiert sich Malerei aus den wichtigen deutschen Kunstakademien in Frankfurt, Düsseldorf und Leipzig. Und es werden weltweite Arbeiten aus Seoul, Paris, Mailand und London gezeigt.
Art-Walks durch Galerien und Offspaces
Eine gute Einführung in das vielschichtige und auf fünf Stadtviertel verteilte Ausstellungsprogramm bieten insgesamt 30 Art-Walks. Acht erfahrene Kunstvermittlerinnen und -vermittler geben spannende Einblicke in ausgewählte Galerien und Offspaces bei Rundgängen durch die Innenstadt, das Ostend, Sachsenhausen, das Bahnhofsviertel, das Westend und erstmals auch das Nordend. Um der wachsenden internationalen Nachfrage zu begegnen, werden in diesem Jahr zehn englischsprachige Führungen angeboten.
Neu: Straßenkonzerte in drei verschiedenen Stadtteilen
Ein Novum sind die „Art. Street. Concerts“, kuratiert vom britisch-deutschen Jazzmusiker Timothy Roth. Zur Eröffnungsnacht am Freitag, 4. September, von 18 bis 22 Uhr inszeniert der Komponist drei individuelle Open-Air-Konzerte in den Galeriezentren Altstadt, Innenstadt und Westend. Das musikalische Spektrum reicht dabei von Klassik mit Electro-Beats, Live Funky Jazzy Groove Music bis Improvised Electro.
Unterstützt wird das Galerienwochenende vom langjährigen Medienpartner Monopol und erstmals von der internationalen Wirtschaftskanzlei Skadden. Der Saisonstart wird aber erst durch die substanzielle Förderung der Stadt Frankfurt ermöglicht.
Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, betont die Bedeutung der Galerien für den Kunst- und Kulturstandort Frankfurt: „Für eine lebendige Kulturstadt wie Frankfurt ist die Rolle der Galerien und Offspaces nicht hoch genug einzuschätzen. Sie bilden eine wichtige Verbindung zwischen den Kunstakademien, den Atelierhäusern und den Museen unserer Stadt. Frankfurts Attraktivität für Künstlerinnen und Künstler ergibt sich auch aus dieser Verbindung. Daher braucht es stabile Infrastrukturen, Netzwerke, Mentorinnen und Mentoren, wie sie unsere Galerien bieten – und nicht zuletzt den Saisonstart, der ein Schlaglicht auf rund 50 spannende Kunstorte in der ganzen Stadt wirft.“
Seit 2019 ist „The Frankfurt Art Experience“ die offizielle Plattform der Frankfurter Galerien. Gegründet von Tyrown Vincent und dem Kreativbüro Urban Media Project mit Standorten in Offenbach und Köln, bündelt die Plattform Sichtbarkeit, Austausch und qualitätsvolle Kunsterlebnisse. Herzstücke sind der Saisonstart des Frankfurt Gallery Weekend sowie das internationale Galerienformat „House of Galleries“.
Das vollständige Programm findet sich unter frankfurtexperience.art.
Tickets für die Art-Walks gibt es unter frankfurtexperience.art. Die Tickets kosten zwölf Euro, ermäßigt acht Euro.
Quelle & ©: Stadt Frankfurt/M
