Der „Verein zur Förderung der Münchner Kammerspiele e.V.“ zeichnet in diesem Jahr die Schauspielerin Annika Neugart mit dem Förderpreis aus. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wurde am Sonntag zum 20. Mal verliehen.
In seiner Laudatio würdigte Hausregisseur Jan-Christoph Gockel sowohl Annika Neugarts großes handwerkliches Können als auch ihre große künstlerische Energie:
„Du strahlst etwas Erfahrenes und Gestandenes aus. Du hast ein Gefühl für die Szene, für den Raum und für die Menschen, mit denen Du zusammenarbeitest. Du formulierst Herausforderungen, auch wenn ihre Lösungen noch nicht absehbar sind. Das ist volle Energie.“
Annika Neugart ist derzeit in den Produktionen Eurydike und Orpheus, Play Auerbach! und Wallenstein zu sehen. In der kommenden Spielzeit wirkt sie u.a. in den Produktionen Oft wollte ich weglaufen, nie habe ich es getan und The truest True Crime mit.
Der Förderpreis wurde 2005 erstmals vergeben, damals an Katharina Schubert. Seither wurden jährlich Schauspieler*innen des Ensembles der Münchner Kammerspiele ausgezeichnet, darunter zuletzt Elias Krischke (2025), Maren Solty (2024), Johanna Kappauf (2023) und Vincent Redetzky (2022) sowie in früheren Jahren Thomas Hauser (2019), Julia Riedler (2016), Wiebke Puls (2008).
Moderiert und gestaltet wurde der Abend von der Chefdisponentin Barbara Biel und dem Technischen Direktor Fabian Iberl. Vorjahrespreisträger Elias Krischke war ebenso vertreten wie der Katzenchor aus KATZELMACHER mit einem A-Z der Liebe für Annika Neugart, weitere Ensemblemitglieder, Studierende der Otto-Falckenberg-Schule und die Kammerspiele Band DIE TAUBEN.
Neben der Ehrung von Annika Neugart wurden auch zwei neue Studierende der Otto Falckenberg Schule mit Stipendien des Fördervereins ausgezeichnet.
Seit vielen Jahren engagiert sich der Förderverein der Münchner Kammerspiele dafür, junge Schauspieler*innen und Theaterschaffende sowohl ideell als auch finanziell zu unterstützen. Mit seinem Förderpreis, regelmäßigen Stipendien und vielfältigen Projekten setzt er wichtige Impulse für die künstlerische Entwicklung – sowohl am Theater selbst als auch in der Münchner Kulturlandschaft
