Mainz Klassik eröffnet die Herbstsaison

Diakun Marzena (© Lukasz Rajchert)

Mit Tschaikowskys Schicksalssinfonie (15.11.) und den großen Orchesterwerken eröffnet Mainz Klassik die Herbstsaison!

In seiner „Schicksalssinfonie“ lässt Tschaikowsky die Musik am Ende zum rauschenden musikalischen Fest werden. „Introduktion: Völlige Ergebung in den unergründlichen Ratschluss der Vorsehung. Allegro: Murren, Zweifel, Klagen“, notiert er über ihren Anfang. Am Pult: Marzena Diakun, die neue Chefdirigentin des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie, hochgelobt für ihre Präzision, ihre Energie und ihre emotionale Durchdringung. Weiterhin auf dem Programm am 15. November: Dmitri Schostakowitschs 1. Cellokonzert Es-Dur op. 107 gespielt von István Várdai und Alexander Skrjabins „Reverie“.

Bestimmung versus Schicksal?

Tschaikowsky wandelt das Drama der menschlichen Existenz in seiner „Schicksalssinfonie“ op. 64 in eine große romantische Auseinandersetzung von Widerstand, Hoffnung und Annahme. Von den ersten Takten an legt sich das bekannte Schicksalsmotiv wie ein dunkler Schatten über das Werk. Doch wandelt es seine Gestalt und behauptet doch unablässig seine Gegenwart. Die Musik wirft eine existenzielle Frage auf: Kann der Mensch (s)eine Bestimmung, das Fatum begreifen, kann er es annehmen? Oder liegt sein Schicksal darin, dass er scheitert?

Mainz Klassik mit Konzerten im ganzen Jahr

Mit den großen Meisterwerken der Sinfonik, wie den weltberühmten Peer-Gynt-Suiten (13.12.), Tschaikowskys „Schicksalssinfonie“ (15.11.), oder auch Musik von Nielsen, Rachmaninow, Brahms und Beethoven macht die Reihe der Mainzer Meisterkonzerte Klassik auf höchstem Niveau erlebbar.

Das traditionelle Neujahrskonzert (1.1.) widmet sich thematisch dem große Thema Liebe rund um die Tragödie um „Romeo & Julia“. Ende Mai 2027 steht mit Gustav Mahlers monumentaler 3. Sinfonie die große Chor- und Orchesterliteratur auf dem Spielplan. Es gastieren die Deutsche Staatsphilharmonie, die Deutsche Radio Philharmonie und das Staatsorchester Rheinische Philharmonie unter der Leitung von Michael Francis, Josep Pons und der neuen Chefdirigentin Marzena Diakun in der traditionsreichen Rheingoldhalle. Für solistischen Glanz sorgen die norwegische Geigerin und Hardangerfiedelspielerin Ragnhild Hemsing, der Cellist István Várdai, Pianistenwunder Fabian Müller, die Altistin Anna Werle und Maximilian Hornung am Violoncello.

Informationen, Klassik-Abos und Einzelkarten: mainz-klassik.de 06249 / 80 57 77 4 und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Kartenpreise: 19-54 €, Klassik-Abos ab 3 Konzerten: Bereits ab 42 €Freikarte Kind: Je Konzertbesucher ist ein Kind in Begleitung (bis 16 Jahre) frei!