- Vom 12. bis 17. November 2026 in Stuttgart
- Stars aus Literatur, Film, Musik und Theater feiern das gesprochene Wort
- Ausschließlich eigens kreierte Programme
Maßgeschneiderte Programme, die Brücken schlagen zwischen dem gesprochenen Wort und den anderen darstellenden Künsten – das ist der Kern des SPOKEN ARTS FESTIVALS, das 2026 in seine vierte Runde geht. Über die Dauer von sechs Tagen, vom 12. bis 17. November 2026, bespielt das Festival die Bühnen Stuttgart, allen voran das Schauspiel Stuttgart mit dem Schauspielhaus und Kammertheater. Mit im Boot sind weitere starke Kulturorte wie die Szene-Location Im Wizemann, der Württembergische Kunstverein, das Literaturhaus, der Hospitalhof, das Theaterhaus und der Erinnerungsort Hotel Silber.
Das Programm 2026 im Überblick
Festivaleröffnung unter dem Motto „Hoffnung verlangt nach Handlung.“
mit Felix Klare, Friederike Becht, Mithu Sanyal, Gauthier Dance JUNIORS, Jule Hölzgen, Orlando Schenk sowie einem eigens für das Festival zusammengestellten Sprechchor unter der Leitung von Timo Brunke. Schlagzeug: Leonie Klein. Moderation: Kimsy von Reischach (MTV, Die Harald Schmidt Show)
Der programmatische Auftakt des Festivals beschwört die Kraft der Hoffnung in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche.
Die Eröffnungsrede hält die Kulturwissenschaftlerin und Autorin Mithu Sanyal (Identitti, Antichristie und, aktuell erschienen: Nein), ausgezeichnet unter anderem mit dem Ernst-Bloch-Preis und dem Heinrich-Mann-Preis. Dann heißt es Bühne frei für Felix Klare (Hauptkommissar Sebastian Bootz im Tatort Stuttgart, Totenfrau, Bayerischer Fernsehpreis für Weil du mir gehörst) und Friederike Becht (Die Falle, Hundertdreizehn, Hannah Arendt, Deutscher Fernsehpreis für Schneller als die Angst).
Der Tanz bewegt mit den Gauthier Dance JUNIORS vom benachbarten Theaterhaus Stuttgart und zwei eindringlichen Pas de deux – Marco Goeckes FURIA (für Gudrun) und Ohad Naharins B/olero. Für den musikalischen roten Faden sorgt Leonie Klein. Die große Leidenschaft der atemberaubend virtuosen Schlagzeugerin ist die Neue Musik – das Publikum kann sich also schon jetzt auf inspirierende zeitgenössische Akzente freuen. Last but not least verbreitet ein schönes Debüt ganz konkret Aufbruchstimmung: die Premiere eines neu zusammengestellten Sprechchors unter der Leitung von Wortkünstler Timo Brunke.
Donnerstag, 12. November 2026 um 20:00 Uhr, Im Wizemann
Reden wir drüber – wie das gesprochene Wort Brücken baut, wo der Wissenschaft misstraut wird.
Vortrag und Gespräch mit Simon Meier-Vieracker (@fußballinguist)
In einer Zeit, in der die Wissenschaft immer mehr unter Rechtfertigungsdruck gerät, hat Prof. Simon Meier-Vieracker (Angewandte Linguistik, TU Dresden) als „Fußballinguist“ in den Sozialen Medien eine große Fangemeinde jenseits des universitären Kontexts gewonnen. In seinem Vortrag spricht er über das Misstrauen gegenüber Daten und Fakten – und über das Verbindende von Sprache in Zeiten von großen gesellschaftlichen Differenzen und Verwerfungen.
Freitag, 13. November 2026 um 18:00 Uhr, Württembergischer Kunstverein
Was wahr ist – Angela und Nele Winkler lesen Ingeborg Bachmann. Eine Hommage zum 100. Geburtstag der großen Autorin.
Textauswahl: Brigitte Landes
Eine weibliche Ikone – leider hat diese Beschreibung immer noch Seltenheitswert. Ingeborg Bachmann erreichte diesen Status zu einer Zeit, die „Frau“ und „literarischer Kanon“ als gegenseitiges Ausschlusskriterium betrachtete. Warum ihr das trotzdem gelang? Ihre Sprache dringt messerscharf ins Hirn und ins Herz.
Den Gedichten und Prosatexten der Autorin verleiht an diesem Abend im Literaturhaus ein ganz besonderes Mutter-Tochter-Duo ihre Stimmen. Angela Winkler (Die verlorene Ehre der Katharina Blum, Die Blechtrommel, Dark) spielte im legendären Ensemble der Berliner Schaubühne, im Wiener Burgtheater wie bei den Salzburger Festspielen. Sie arbeitete mit Peter Zadek, Robert Wilson und Peter Stein. Im Kino ist sie aktuell in der Tragikomödie von Doris Dörrie, Frau Winkler verlässt das Haus, zu erleben. Ihre Tochter Nele Winkler ist engagiert am Berliner RambaZamba Theater, einem der renommiertesten inklusiven Theater Europas, und entwickelt dort seit vielen Jahren außergewöhnliche Theaterarbeiten zwischen Schauspiel, Performance und Musik. Gemeinsam eröffnen die beiden einen intensiven Dialog, mit der Autorin ebenso wie zwischen ihren eigenen unterschiedlichen Theatergenerationen.
Freitag, 13. November 2026 um 19:30 Uhr, Literaturhaus Stuttgart
Aus der Mitte entspringt ein Hit – Über Songtexte und ihre Performance
Maurice Summen, Christiane Rösinger, Albrecht Schrader, Ebow, Dirk von Lowtzow (Tocotronic)
Songs können ganze Generationen prägen, unser Leben begleiten oder sogar gesellschaftliche Debatten auslösen. Aber wie funktioniert das magische Zusammenspiel zwischen Musik, Text und Konzert? Wie machen das die Künstler*innen? Wenn jemand prädestiniert ist, diese Fragen zu beantworten, dann Maurice Summen. In einer Person ist er Autor und Label-Betreiber (staatsakt), Songwriter, Komponist (Die Türen) und Produzent – und natürlich kennt er die deutsche Popkultur-Szene aus dem Effeff.
Seine Sparringspartner*innen und Co-Performer*innen auf der Bühne des Schauspiel Stuttgart sind der Tocotronic-Frontman Dirk von Lowtzow, der Songwriter, Musiker und Produzent Albrecht Schrader (ZDF Magazin Royale), die Musikerin, Songtexterin und Autorin Christiane Rösinger (The Joy of Ageing, Songs of L. and Hate) sowie die deutsch-kurdische Rapperin, Schauspielerin und antirassistische Aktivistin Ebow (Canê, FC Chaya), die im April 2026 gemeinsam mit ihren Kolleginnen Lady Bitch Ray und Mariybu in der legendären Ausgabe der Carolin Kebekus Show zu weiblicher Wut für Aufsehen sorgte.
Freitag, 13. November 2026 um 20:00 Uhr, Schauspiel Stuttgart
Podiumsdiskussion „Ist Handlung unmöglich ohne Hoffnung?“
mit Walter Sittler (Der Kommissar und das Meer, Nikola), Isabelle Weichselgartner (CDU-Stadträtin), Alexandra Wolf (Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft stjg) und anderen. Einleitendes Impulsreferat: Simon Meier-Vieracker. Moderation: Jennifer Reaves
Braucht es Hoffnung, um ins Handeln zu kommen? Oder entsteht Hoffnung umgekehrt erst durch das Handeln selbst? Nach einem kurzen Impuls von Simon Meier-Vieracker (@fußballinguist) diskutieren Vertreter*innen aus Kultur, Politik und Zivilgesellschaft darüber, wie sich Hoffnung konkret in Engagement übersetzen lässt. Sie haben da so einige Ideen … Denn sie alle bringen reichlich Erfahrung darin mit, Verantwortung zu übernehmen und gesellschaftliche Veränderung aktiv zu gestalten. Das gilt im Übrigen auch für die Moderatorin. Jennifer Reaves, langjährige Geschäftsführerin der Stuttgarter Designmesse Blickfang, erfand sich nach der Pandemie neu – und gründete das Starke-Frauen-Festival BitchFest. Ein Nachmittag über Motivation, Zuversicht und Initiativen, die unser Leben besser machen.
Samstag, 14. November 2026 um 13:00 Uhr, Hospitalhof Stuttgart
Lesemarathon Miguel de Cervantes‘ Don Quijote von der Mancha
Lesemarathon in einer eigens von Bettina Hering für das Festival eingerichteten sechsstündigen Fassung mit zwei Pausen. Übersetzung: Susanne Lange
mit Doris Dörrie, Kaleb Erdmann, Maria Happel, Ilona Hartmann, Burghart Klaußner, Katharina Stark, Enno Trebs und Peter Wawerzinek
Miguel de Cervantes’ grandioser Roman erschien 1605 – und gilt bis heute als Inbegriff dessen, was wir als Weltliteratur bezeichnen. Mit einzigartiger erzählerischer Selbstreflexion und unglaublich pointenreich betrachtet der Autor die menschliche Natur zwischen Komik und Tragik, verkörpert in dem unsterblichen Heldenpaar Don Quijote und Sancho Panza. Als unverbesserlicher Idealist und Utopist steht Don Quijote geradezu sinnbildlich für das „Prinzip Hoffnung“. Unsere unheroische Gegenwart kann einiges von ihm lernen …
Zum Leben erweckt von exzellenten Autor*innen und Schauspieler*innen aus mehreren Generationen, bieten die knapp sechs Stunden mit zwei langen Pausen im Schauspiel Stuttgart perfekte Voraussetzungen für die Immersion in den Kosmos Don Quijote – und reichlich Zeit, dessen mitreißenden Witz und absurde Situationskomik auszukosten.
Es lesen die Regisseurin und Autorin Doris Dörrie (Männer, Kirschblüten – Hanami), der Autor Kaleb Erdmann (wir sind pioniere, Die Ausweichschule, Kleist-Förderpreis für neue Dramatik für sein Stück Debritz), die Schauspielerin Maria Happel (Burgtheater, Berliner Ensemble, SOKO Donau, Freibad), die Schriftstellerin Ilona Hartmann (Land in Sicht, Klarkommen und, neu erschienen, Junk), der vielfach ausgezeichnete Schauspieler Burghart Klaußner (Good bye, Lenin!, Die fetten Jahre sind vorbei, Das weiße Band, Der Staat gegen Fritz Bauer), die Schauspielerin Katharina Stark (Deutsches Haus, Nürnberg ’45: Im Angesicht des Bösen, Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke), der Schauspieler Enno Trebs (European Shooting Star 2026, Vaterland) sowie der Autor und Ingeborg Bachmann-Preisträger Peter Wawerzinek (Rabenliebe, Rom sehen und nicht sterben, Schluckspecht).
Samstag, 14. November 2026 um 16:00 Uhr, Schauspiel Stuttgart
Autor*innenmatinee
mit Doris Dörrie, Kaleb Erdmann, Ilona Hartmann und Peter Wawerzinek. Moderation: Bettina Hering
Gestern lasen sie Cervantes, heute kommen sie selbst zu Wort: In einem vielstimmigen Vormittag zwischen Lektüre, Gespräch und Lesung versammelt die Matinee herausragende Stimmen der Gegenwartsliteratur. Wir reden über Hoffnung im literarischen Zusammenhang, hören von den neuesten Plänen der Autor*innen und bekommen Einblicke in ihre Schreibwerkstatt.
Sonntag, 15. November 2026 um 11:00 Uhr, Foyer Kammertheater Stuttgart
Theaterstimmen über Generationen – Ältere Stimmen hören junge Stimmen, junge Stimmen hören ältere Stimmen
Mit Boris Burgstaller, Teresa Annina Korfmacher, Anke Schubert und Felix Strobel. Moderation: Burkhard Kosminski und Bettina Hering
Theater ist immer Ausdruck seiner Zeit – und zugleich ein Ort, an dem Generationen miteinander ins Gespräch treten: Jede Zeit hat ihre Künstler*innen, ihre Theaterformen, ihre Stücke. Was geschieht also, wenn jüngere Generationen den Theaterstimmen der Vergangenheit begegnen? Und umgekehrt: Wie hören ältere Generationen die Stimmen der Gegenwart? In den Dialog treten Ensemble-Mitglieder des Schauspiel Stuttgart.
Sonntag, 15. November 2026 um 14:00 Uhr, Foyer Kammertheater Stuttgart
„I just want to be wonderful.“ Eine Revue zum 100. Geburtstag von Marilyn Monroe
Eine Produktion der freien Szene Stuttgart über Ikone, Mythos und Projektion.
mit Lisa Birke Balzer als Marilyn Monroe, Jule Hölzgen, Orlando Schenk. Regie: Malin Lamparter. Video: Paluna. Ausstattung: Kati Stubbe
„Happy Birthday, Mr. President“ singt Marilyn sanft ins Mikrophon und löst eine wahre Hysterie aus. Der bekannte Auftritt zu John F. Kennedys 45. Geburtstag 1962 passt damit perfekt in das sexistische Bild, das stets von dem Filmstar gezeichnet wird. Wenige Monate später, mit nur 36 Jahren, stirbt sie an einer Überdosis. Doch selbst nach ihrem Tod geht die Geschichte weiter. Gefeiert wird Marilyn Monroe bis heute für ihre Schönheit, ihr Charisma und ihren Sex-Appeal. Ihr Bild ist Teil des kulturellen Gedächtnisses, ihr Stil und ihre Posen bleiben Vorbild für immer neue Generationen und Interpretationen.
Schaut man hinter die blonde Fassade, sieht man eine Frau, die an ihrer öffentlichen Wahrnehmung beinahe erstickt. Eine Frau, die sich permanent weiterbildet, die Gedichte schreibt und mit allen Mitteln versucht, als Künstlerin ernst genommen zu werden und auch privat Liebe und Anerkennung zu finden.
In „I just want to be wonderful.“ nähern sich die Regisseurin Malin Lamparter und ihr Team der Figur Marilyn Monroe und dem Menschen Norma Jean Baker an und folgen dem Leben und (Nach-)Wirken des ikonischen Filmstars. Gemeinsam feiern wir den 100. Geburtstag von Marilyn Monroe, wie er dieser Ausnahmekünstlerin würdig ist. Dargestellt von Lisa Birke Balzer (unter anderem Deutsches Theater Berlin)
Sonntag, 15. November 2026 um 20:00 Uhr, Theaterhaus Stuttgart
Verses & Versus – Battle-Rap trifft auf Lyrik
mit DJ AfroPunk, LuckyLily, Nuria Noba und Jule Weber. Host: Shawdy Schaf aka LILA SOVIA
Rap ist eine der kraftvollsten Ausdrucksformen unserer Zeit – poetisch, politisch, direkt. Lyrik schreibt sich seit Jahrzehnten durch die Brüche unserer Gesellschaft. Gemeinsam ist beiden Kunstformen die unmittelbare Verbindung von gesprochenem Wort und Musik. Das macht sie zum perfekten Match und Motor für Empowerment, Widerstand und für das authentische Erzählen der eigenen Geschichte.
Als Host durch den Abend führt Shawdy Schaf aka LILA SOVIA. Sie setzt ein ganz besonderes Format auf, das die Brücke schlägt zwischen tiefgründiger Lyrik und kompromisslosem Battle-Rap. Auf der Bühne: vier FLINTA*-Artists, die mit ihrem Schaffen aktuelle gesellschaftliche Fragen verhandeln, persönliche Erfahrungen teilen und den Status quo auf den Prüfstand stellen. Wo genau verläuft die gemeinsame Grenze zwischen Rhythm and Poetry und dem harten Punchline-Rap? Finden wir es heraus – im direkten Austausch, zwischen flowgetriebenen Versen und scharfen Wortgefechten.
Montag, 16. November 2026 um 19:30 Uhr, Im Wizemann
schreibt, schreibt, schreibt! Familie und Liebe in Zeiten der Trennung
Gespräch mit Muhterem Aras und Ernst Strouhal
Was bleibt, wenn Menschen ihre Heimat verlassen müssen? Welche Kraft entfalten Erinnerungen, Briefe und familiäre Bande über Grenzen und Generationen hinweg? Und was können historische Fluchtgeschichten über die Gegenwart erzählen? Ausgangspunkt der Veranstaltung im Gedenkort Hotel Silber, dem ehemaligen Stuttgarter Hauptquartier der Gestapo, ist Ernst Strouhals vielbeachtetes Buch Vier Schwestern. Fernes Wien, fremde Welt, in dem der Autor – Sohn einer der vier Schwestern – die Geschichte (s)einer jüdischen Familie im Exil nachzeichnet. Eindrucksvoll erzählt er von Verlust, Zusammenhalt und dem Versuch, in Verbindung zu bleiben, obwohl die Familie über ganz Europa und bis nach New York verstreut war.
Strouhals Gesprächspartnerin ist Muhterem Aras, Vizepräsidentin des Landtags von Baden-Württemberg. Auch sie hat einen radikalen, wenngleich nicht fluchtbedingten Bruch in ihrem Leben erlebt: Erst mit zwölf Jahren kam sie 1978 mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern nach Filderstadt, wo ihr Vater bereits lebte und arbeitete. Ein Gespräch über Erinnerung und Identität, über Abschied und Neuanfang – und über die Frage, wie persönliche Lebensgeschichten unser Verständnis von Geschichte und Gegenwart prägen.
Dienstag, 17. November 2026 um 16:00 Uhr, Erinnerungsort Hotel Silber
Szenische Lesung Vier Schwestern nach dem Roman von Ernst Strouhal
mit Patricia Aulitzky, Emily Cox, Leslie Malton und Gerti Drassl. Einrichtung: Bettina Hering
Vier Schwestern. Fernes Wien, fremde Welt changiert zwischen historischem Essay, Familienchronik, Biographie und Roman. Und genau das macht diese große Familiengeschichte des 20. Jahrhunderts zu einem emotionalen wie literarischen Erlebnis. Das Zentrum des Romans bilden die vier Schwestern der Familie Benedikt. Ihr Start ins Leben hätte nicht besser sein können: Sie stammen aus der gebildeten assimilierten jüdischen Oberschicht Wiens.
Ihr Vater Ernst Benedikt ist der Herausgeber der Neuen Freien Presse, der einflussreichsten Tageszeitung im Österreich der Zwischenkriegszeit. Durch den „Anschluss“ 1938 jedoch werden die jungen Frauen in die Welt geschleudert, von New York über Stockholm, London bis nach Zürich, wo sie auf unterschiedlichste Arten zu überleben und miteinander in Kontakt zu bleiben versuchen. Sie sprechen und denken in anderen Sprachen, leben über die Jahre in verschiedenen Kulturen und erschaffen mit ihren Briefen eine neue Gemeinschaft.
Ernst Strouhal zeigt, wie Menschen trotz Vertreibung ihre Identität unbedingt zu bewahren versuchen – und welchen hohen Preis sie dafür zahlen. Die Mitwirkenden der szenischen Lesung sind Patricia Aulitzky (Hundertdreizehn, Lena Lorenz, Falco – Verdammt, wir leben noch!), Emily Cox (Der Medicus 2, Alma und Oskar, The Last Kingdom), Leslie Malton (Burgtheater, Possession, Der große Bellheim, Renn, wenn du kannst) und Gerti Drassl (Vorstadtweiber, Deutscher Schauspielpreis für Das Wunder von Kärnten und Spuren des Bösen).
Dienstag, 17. November 2026 um 20:00 Uhr, Kammertheater Stuttgart
Donnerstag, 12. November 2026 bis Dienstag, 17. November 2026
4. SPOKEN ARTS FESTIVAL
Eine Veranstaltung der Akademie für gesprochenes Wort, Stuttgart
Künstlerische Leitung: Bettina Hering
Locations: Schauspiel Stuttgart, Im Wizemann, Theaterhaus Stuttgart, Literaturhaus Stuttgart, Hospitalhof Stuttgart, Kammertheater, Württembergischer Kunstverein, Hotel Silber
Maßgeschneiderte Programme, die Brücken schlagen zwischen dem gesprochenen Wort und den anderen darstellenden Künsten – das ist der Kern des SPOKEN ARTS FESTIVALS, das 2026 in seine vierte Runde geht. Über die Dauer von sechs Tagen, vom 12. bis 17. November 2026, bespielt das Festival die Bühnen Stuttgart, allen voran das Schauspiel Stuttgart mit dem Schauspielhaus und Kammertheater. Mit im Boot sind weitere starke Kulturorte wie die Szene-Location Im Wizemann, der Württembergische Kunstverein, das Literaturhaus, der Hospitalhof, das Theaterhaus und der Erinnerungsort Hotel Silber.
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