Zum 20. Mal veranstaltet die KulturRegion
die Tage der Industriekultur Rhein-Main

20. Tage der Industriekultur 2022 ~ Druckerei ZARBOCK ~ Drucksaal ~ Foto Zarbock

Zum 20. Mal finden vom 3. bis 11. September 2022 die „Tage der Industriekultur
Rhein-Main“ statt. 2003 mit einem Tag begonnen, 2005 auf vier Tage erhöht und seit
2014 an neun Tagen im Sommer veranstaltet, zeigt das beliebte Veranstaltungs-
format der KulturRegion einem breiten Publikum industriekulturelle Orte in der
Metropolregion FrankfurtRheinMain, die sonst nicht zugänglich sind.
„Seit dem ersten Mal, am 24. August 2003, hat sich die Veranstaltungsreihe zeitlich,
räumlich und thematisch enorm erweitert“, erläutert Sabine von Bebenburg,
Geschäftsführerin der KulturRegion. „Gleich geblieben ist das lebendige Interesse an
dem, was unsere Region an produzierendem Gewerbe prägt und was es an Zeugnis-
sen der Industrie-Epoche zu bewahren gilt“, so von Bebenburg weiter, die von Anbe-
ginn maßgeblich an der Projektentwicklung der Route der Industriekultur Rhein-Main
und ihrer Publikumsformate beteiligt war.

Das diesjährige Veranstaltungsprogramm beschäftigt sich mit dem Thema „Zu-
kunft(s)formen“. Von der Digitalisierung bis zum Klimawandel – es geht um die
Frage nach der Zukunft und wie tiefgreifende Transformationsprozesse in allen
Lebensbereichen gestaltet und bewältigt werden können. Dabei lohnt der fragende
Blick in die Vergangenheit: Wie haben sich Arbeitswelt und Alltag bereits durch Digi-
talisierung und Globalisierung verändert? Was leistet die technische Infrastruktur in
Sachen nachhaltige Mobilität? Wie können Produktion und Konsum zukunftsweisend
aufgestellt werden? Neben spannenden Einblicken in Industrie-Design, nachhaltiges
Bauen oder Kunststoff-Kreisläufe, veranschaulichen Besichtigungen von Hafen- und
Industrieanlagen, Technologieparks und Energiezentralen, wie der Weg in die
Zukunft aussehen kann und was lebendige Industriekultur mit dem eigenen Alltag
zu tun hat. „Dieses Jahr sind 128 Programmpunkte in 37 Kommunen in Rhein-Main
zusammengekommen. Sie bieten über 200 Gelegenheiten, die Vielfalt der Industrie-
kultur vor Ort zu entdecken,“ freut sich Charlotte Kleine, Projektleiterin der „Tage der
Industriekultur“. „Da es meist eine Beschränkung der Teilnehmerzahl gibt, sollten
sich Interessierte frühzeitig beim jeweiligen Veranstalter*in anmelden“, empfiehlt
sie.

Das Programmheft zu den „Tagen der Industriekultur“ liegt kostenfrei in Rathäusern,
Bürgerbüros und Tourist-Infos der Region aus und ist in der Geschäftsstelle der Kul-
turRegion am Frankfurter Hauptbahnhof (Poststr. 16) erhältlich. Auch steht es
online auf der Website (mit Suchfunktion und aktuellen Hinweisen zu ausgebuchten
Veranstaltungen) oder zum Herunterladen unter krfrm.de bereit.