Weltaufführung von »MOBY DICK Or, The Whale« am Schauspielhaus Zürich

Live begleitet vom Zürcher Kammerorchester

Live begleitet vom Zürcher Kammerorchester (ZKO) nehmen sich Hausregisseurin Wu Tsang und ihr Künstler*innen-Kollektiv Moved by the Motion in ihrem Film der Geschichte von Kapitän Ahab aus Herman Melvilles Roman an. Und sie verwandeln diesen amerikanischen Klassiker in eine ästhetische Untersuchung über Rassismus und Autorität, Kosmopolitismus und Gemeinschaft, Verführung und queere Lebensstile. Die Orchestermusik wurde von Moved by the Motion-Mitglied Asma Maroof zusammen mit der amerikanischen Komponistin und jüngsten Pulitzer-Preisträgerin Caroline Shaw geschrieben.

Nach der Zürcher Premiere wird MOBY DICK Or, The Whale, eine Produktion des Schauspielhaus Zürich, unter anderem an der Kunstbiennale Venedig, an der Whitney Biennial in New York sowie an weiteren Festivals in Antwerpen, Amsterdam und Arles gezeigt werden. Wu Tsang, die zu den prägendsten Künstler*innen der Gegenwart zählt und vielfach ausgezeichnet wurde, ist zudem Teilnehmerin an der diesjährigen Kunstbiennale Venedig.


MOBY DICK Or, The Whale

Stummfilm von Wu Tsang

Welturaufführung am Theater Zürich: 12. März 22 (Zürcher Pfauen)

MOBY DICK Or, The Whale entstand in Koproduktion mit LUMA Foundation, Superblue, TBA21–Academy, HARTWIG ART FOUNDATION, The Shed, DE SINGEL and The Whitney Museum of American Art.

Die Musikerin Asma Maroof kann bereits am Donnerstag, 24. Februar,20:00 Uhr im Pfauen live erlebt werden, wenn die zweite Ausgabe der nomadischen Konzertserie Graveyard Shift (eine Kooperation zwischen Schauspielhaus Zürich und Bad Bonn) über die Bühne geht – gemeinsam mit Space Afrika und Tapiwa Svosve: Space Afrika stehen für Ambient, Dub, Detroit Techno und Anklänge an den industriellen Norden Englands. Ihr Album «Honest Labour», das letztes Jahr auf Dais Records erschien, gibt einen guten Einblick in einen von organischen Überlagerungen geprägten Produktionsprozess. Flankiert wird ihr Konzert von einer Performance des Saxophonisten Tapiwa Svosve, der ausgehend von seinem Interesse für das energetische Potenzial der Improvisation in einer Vielzahl von Kollaborationen agiert, sowie einem DJ-Set von Asma Maroof.

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