War was? Literatürk Festival startet am 8. November 2021 in seine 17. Auflage

© Litaratürk Festival

Unter dem Motto „War was?“ startet das internationale Literaturfestival Literatürk am 8. November 2021. Bis zum 17. November begibt sich Literatürk damit auf die Suche nach den richtigen Fragen: mit literarisch hochwertigem Einsatz von zahlreichen namhaften Autorinnen und Autoren wie Helon Hebila, Shida Bazyar und Mithu Sanyal.

Eröffnet wird die 17. Auflage von Literatürk mit einer Lesung des Schriftstellers und FAZ Feuilletonisten Dietmar Dath im Filmstudio Glückaufhaus in Essen. Die insgesamt zehn Lesungen und Diskussionsveranstaltungen im Hauptprogramm des Literatürk Festivals werden entweder live oder gestreamt im Internet zu erleben sein. Das diesjährige Motto wird von der Autorin und Zeichnerin Nadja Hermann alias erzaehlmirnix mit Comics interpretiert, Imran Ayata hat eigens einen Essay geschrieben.

© Literatürk Festival

Darüber hinaus ergänzt das 17. Literatürk Festival ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Schreibworkshop, Theater, Konzert, Lesung und die nunmehr 17. Ausgabe der Essener Anthologien für Schülerinnen, Schüler und Jugendliche aus dem Ruhrgebiet sowie ein Poetry-Slam; dies zusammen mit zahlreichen Kooperationspartnern und Unterstützern. Zudem ist das Literatürk Festival in diesem Jahr integraler Bestandteil des 25-jährigen Jubiläums des Grend-Kulturzentrums in Essen-Steele, das seit 2005 Träger des Festivals ist.

Die Präsenz-Veranstaltungen finden unter den aktuell geltenden Corona-Schutz-Bedingungen statt.

Alle Veranstaltungen des Literatürk Festivals sind in deutscher Sprache oder werden mit deutscher Übersetzung präsentiert. Das vollständige Programm finden Sie unter www.literatuerk.com.

Das Festival…

Das Literatürk Festival wird organisiert von Semra Uzun-Önder, Fatma Uzun und Johannes Brackmann. Träger ist das Kulturzentrum Grend e.V./Essen. Literatürk 2021 wird gefördert von: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Stadt Essen/Kulturamt, Kunststiftung NRW.

Das Festivalmotto…

War was? Der Glaube, aus Krisen lernen zu können und angemessene Konsequenzen daraus zu ziehen, war zu Beginn der Coronapandemie groß, gleichwohl gibt es vielfach den Wunsch, zur alten Normalität zurückzukehren. Doch können und wollen wir so weitermachen wie bisher? Ist die vermeintliche Normalität nicht schon der komplette Wahnsinn, von dem jeder weiß, dass es ein „Weiter so“ auf Dauer nicht geben kann und wird? Welchen Preis sind wir bereit dafür zu zahlen? Persönlich, gesellschaftlich, politisch, ökonomisch und kulturell? Und ist es nicht auch eine menschliche Fähigkeit, vorausschauend zum Wohle aller zu handeln?


literatuerk.com