Wagners »Tristan und Isolde« ab 7. November am Staatstheater Wiesbaden

Staatstheater Wiesbaden ~ Zuschauerraum Großes Haus ~ Foto: Rafael Neff

Wie kein anderes Werk der Opernliteratur führt »Tristan und Isolde« die Liebe zwischen zwei Menschen in ihrer ekstatischsten Form vor. Wie kein Komponist vor ihm, folgt Richard Wagner hier dem »Triebleben der Klänge« (um eine Formulierung Arnold Schönbergs aufzunehmen) und beschwört einen permanenten Rausch. In der Inszenierung von Intendant Uwe Eric Laufenberg wird aber auch erfahrbar, dass eine derartig unbedingt sich abkapselnde Liebe wie die zwischen Tristan und Isolde grundsätzlich nicht mit der Gesellschaft in Einklang zu bringen ist.

In den Titelpartien sind zwei hochinteressante Rollendebüts zu erleben: Die international erfolgreiche niederländische Sopranistin Barbara Haveman singt erstmals die Isolde; Marco Jentzsch erstmals den Tristan. Mit Michael Güttler steht zudem ein ausgewiesener Wagner-Fachmann am Pult des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden.


Tristan und Isolde

Handlung in drei Aufzügen

Von: Richard Wagner
Dichtung vom Komponisten, nach dem Versroman »Tristan« (um 1210) von Gottfried von Straßburg

Uraufführung: 10. Juni 1865 (München, Nationaltheater)

Premiere am Staatstheater Wiesbaden: 7. November 21 (Großes Haus)

Musikalische Leitung: Michael Güttler
Inszenierung: Uwe Eric Laufenberg
Bühne: Rolf Glittenberg
Kostüme: Andrea Schmidt-Futterer
Chor: Albert Horne
Licht: Andreas Frank
Video: Gérard Naziri
Dramaturgie: Wolfgang Behrens

Besetzung:

Tristan: Marco Jentzsch
Isolde: Barbara Haveman
König Marke: Young Doo Park
Kurwenal: Thomas de Vries
Melot: Andreas Karasiak
Brangäne: Khatuna Mikaberidze
Junger Seemann: Julian Habermann
Hirt: Erik Biegel

In weiteren Aufführungen übernehmen Andreas Schager und Catherine Foster die Partien von Tristan und Isolde.

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