Vikingur Ólafsson bei den Gramophone Awards als »Künstler des Jahres 2019« ausgezeichnet

»Ein atemberaubend brillanter Pianist« – Gramophone

v.l.n.r.: Dr Clemens Trautmann (President Deutsche Grammophon), Angelika Meissner-Schmalisch (Director, Classical A&R Deutsche Grammophon) , Víkingur Ólafsson, Christian Badzura (Senior Director New Repertoire Deutsche Grammophon), Dickon Stainer (President & CEO Global Classics & Jazz) ©DG

London, 16. Oktober 2019 – Víkingur Ólafsson wurde bei den diesjährigen Gramophone Awards, den »Oscars der klassischen Musik«, als Künstler des Jahres 2019 geehrt. Die Preisübergabe fand in den De Vere Grand Connaught Rooms in London statt, der isländische Pianist nahm die Auszeichnung persönlich entgegen. Ólafssons bemerkenswerter Höhenflug setzt sich damit fort. Für seine DG-Aufnahme Johann Sebastian Bach erhielt er die Preise Interpret des Jahres und Album des Jahres bei den Icelandic Music Awards (März 2019), bei den BBC Music Magazine Awards die Preise als Bestes Instrumentalalbum und Album des Jahres (April 2019) sowie bei der Opus Klassik Nacht in Berlin den Preis als Bestes Solorecital (Oktober 2019).

Deutsche Grammophon bringt nun J. S. Bach · Works & Reworks heraus, eine Deluxe-Edition von Ólafssons Bach-Alben. Ólafsson, seit 2016 Exklusivkünstler des Labels, tat sich anlässlich der neuen Veröffentlichung wiederum mit Regisseur Magnús Leifsson zusammen, um ein zweites Bach-Video zu drehen. Es bietet einen modernen Blick auf die Musik des Komponisten.

»Ich habe wohl noch nie mit einem Künstler zusammengearbeitet, mit dem dieses ganze Herumjonglieren von Ideen ein so schöner kreativer Dialog voller Humor und Vertrauen ist«, sagt Leifsson. Das Video präsentiert das Andante aus Bachs Triosonate Nr. 4 in einer Transkription von August Stradal. Zum Teaser auf YouTube: youtu.be/zNUYVRgnC0c .

Ólafsson debütierte beim Gelblabel im Januar 2017 mit Philip Glass – Piano Works. »Islands Glenn Gould« nannte ihn die New York Times. Sein Album Johann Sebastian Bach erhielt weltweit Fünf-Sterne-Rezensionen; und auch das Album Bach Reworks mit Bach-Transkriptionen und neu gestalteten Werken von zeitgenössischen Komponisten – unter ihnen Ryuichi Sakamoto, Hans-Joachim Roedelius, Peter Gregson, Hildur Guðnadóttir oder Skúli Sverrisson – fand international große Anerkennung.

Johann Sebastian Bach war ein durchschlagender Erfolg, sowohl bei den Kritikern als auch beim Publikum, mehrfach wurde die Veröffentlichung 2018 als Album des Jahres ausgewählt. Ein neues Verständnis dieser Musik werde aufgezeigt, hieß es. Auf der Aufnahme sind Bach’sche Originalkompositionen zu hören, aber auch Transkriptionen, darunter eine von Ólafsson selbst. Ólafsson gelinge es, so Gramophone, »etwas Vertrautes ganz und gar als sein Eigenes fühlbar zu machen«, dabei ziehe er den Hörer »in eine Welt, in der keine andere Interpretation möglich scheint«.

In der kommenden Saison ist der Künstler Artist in Residence in einer Reihe von hochkarätigen Konzerthäusern. Die Saison 2019/20 beginnt im Konzerthaus Berlin mit 14 Vorstellungen und elf verschiedenen Projekten. Außerdem spielt Ólafsson die französische Uraufführung von John Adams’ Klavierkonzert Nr. 3 mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Leitung des Komponisten. Er wird außerdem auftreten mit dem niederländischen Radio Filharmonisch Orkest (John Adams) sowie mit dem finnischen Radion Sinfoniaorkesteri (Klaus Mäkelä), dem Konzerthausorchester Berlin (Christoph Eschenbach), dem Hallé-Orchester (Klaus Mäkelä), Hong Kong Philharmonic Orchestra (Jaap van Zweden), Bergen Philharmonic Orchestra (Edward Gardner), San Diego Symphony Orchestra (Rafael Payare) und Iceland Symphony Orchestra (Daníel Bjarnason). Ólafsson wird auch mit Martin Fröst, Matthias Goerne, dem Danish String Quartet und Florian Boesch zusammenarbeiten.

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