Versprochen ist versprochen: »Der Nussknacker« an Heiligabend aus Chemnitz im kostenlosen Stream

Tschaikowskys Ballettklassiker in der gefeierten Inszenierung von Sabrina Sadowska auf theater-chemnitz.de

Der Nussknacker ~ Ballett Chemnitz ~ Marie II (Anna-Maria Maas), Franz (Jean Blaise Druenne) ~ Foto: Nasser Hashemi

Mit ihrem nächsten digitalen Highlight verkürzen die Theater Chemnitz in diesem Jahr die Wartezeit auf den Weihnachtsmann: „Die Chemnitzerinnen und Chemnitzer werden ihren ‚Nussknacker‘ auch in diesem Jahr bekommen“, hatte Ballettdirektorin Sabrina Sadowska zu Beginn der Spielzeit versprochen – und damals im September noch an Live-Aufführungen gedacht.

Um das Versprechen zu halten, ist das Ballett „Der Nussknacker“ mit der Musik von Peter Tschaikowsky ab 24. Dezember vollständig als Stream auf der Internet-Seite theater-chemnitz.de und über die Social-Media-Kanäle der Theater Chemnitz abrufbar.

Der Stream ist eine Aufzeichnung der Inszenierung von Sabrina Sadowska, die am 30. November 2019 im Opernhaus Chemnitz ihre Premiere gefeiert hatte. „Was der Freund klassischen Balletts erwartet, wird in dieser Neuinszenierung geboten: der elegante Tanz auf der Zehenspitze, hohe Sprünge und schnelle Pirouetten; farbenprächtige und detailreiche Kostüme; ein liebevoll gestaltetes Bühnenbild mit schneebedeckten Bäumen und hell erleuchteten Fenstern“, hatte die Freie Presse die Inszenierung gelobt.

Die Geschichte mit Bezug zu Chemnitz:

Sabrina Sadowska holte das Märchen vom Nussknacker in das Chemnitz des beginnenden 20. Jahrhunderts – eine Reminiszenz an die Industrie- und Hochkultur, die die Stadt in dieser Zeit zu einer glanzvollen Metropole geformt hatten: Eine illustre Gesellschaft, darunter Künstler wie Edvard Munch und Max Klinger oder der Architekt Henry van de Velde, trifft sich zum Weihnachtsfest in der Villa der Fabrikanten-Familie Esche. Zu den Geschenken gehört auch ein Nussknacker, der sich in der Fantasie der damit beschenkten Marie nachts in einen Feldherrn verwandelt und in den Kampf gegen die Truppen des Mäusekönigs zieht. Nach vollendetem Kampf begeben sich Marie und der Nussknacker auf eine Reise über die Dächer von Chemnitz hinweg in die große Welt hinein, nach Venezuela, Indien, China oder ins Foyer der Pariser Oper – immer begleitet von der weltberühmten Musik Peter Tschaikowskys, die dieses Ballett zu einem der am häufigsten aufgeführten Stücke des klassischen Repertoires werden ließ.

Der Stream ist ab 24. Dezember für zwei Wochen auf der Internetseite der Theater Chemnitz abrufbar. Zusätzlich können die Besucher der Internetseite auch weiterhin das Weihnachtsmärchen des Figurentheaters „Die wilden Schwäne“ anschauen sowie das Weihnachtskonzert des Opernchores der Theater Chemnitz anhören.

theater-chemnitz.de