Verdis »Simon Boccanegra« ab 23. März am Staatstheater Mainz

Simon Boccanegra ~ Staatstheater Mainz ~ Vorabbild mit Peter Felix Bauer und Derrick Ballard ~ © Andreas Etter

Die zweite Musiktheaterpremiere im März 2019 zählt zu den großen Werken Giuseppe Verdis und kommt mit vergleichbar großer inhaltlich-dramatischer Intensität auf die Bühne: Politische Machtkämpfe und familiäres Drama stehen im Zentrum von Simon Boccanegra – beide sind eng miteinander verwoben.
Frank Hilbrich inszeniert die Oper für das Große Haus und ist fasziniert von diesem berührenden und wohl düstersten Werk Verdis: „Faszinierend ist die Aufrichtigkeit Verdis und die große Empathie, mit der er seine Figuren begleitet. Klar ist die Geschichte bitter. Aber gegen die erbitterten Kämpfe setzt Verdi die Sehnsucht nach freiem menschlichen Leben, nach Unabhängigkeit. Boccanegra hat das, bevor er zum Dogen gewählt wurde, auf dem Meer erfahren – als unabhängiger Seefahrer. Was ihn und alle Menschen in diesem Stück umtreibt, ist die Sehnsucht nach Hoffnung. Und die äußert sich in überirdisch schöner Musik, vor allem in einer großartigen und hochpsychologischen Orchestersprache.“

Die musikalische Leitung liegt bei Daniel Montané, der für diese Produktion als Gast ans Staatstheater Mainz kommt.


Simon Boccanegra
Oper in einem Prolog und drei Akten
Von: Giuseppe Verdi

Premiere am Staatstheater Mainz: 23. März 19 (Großes Haus)

Musikalische Leitung: Daniel Montané
Inszenierung: Frank Hilbrich
Ausstattung: Volker Thiele
Dramaturgie: Ina Karr
Licht: Peter Meier
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny

Besetzung:

Simon Boccanegra: Peter Felix Bauer
Maria Boccanegra: Vida Mikneviciute
Jacopo Fiesco: Derrick Ballard
Gabriele Adorno: Abdellah Lasri / N.N.
Paolo Albiani: Stephan Bootz / Christian Tschelebiew
Pietro: Valentin Anikin

Chor und Extrachor des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

www.staatstheater-mainz.de