ttt – titel thesen temperamente am Sonntag (27.11.)

ttt - titel thesen temperamente, am Sonntag im Ersten. Max Moor gibt Informationen über aktuelle Ereignisse und wichtige Trends im deutschen und internationalen Kulturleben. ttt stellt Künstler aller Genres in den Mittelpunkt der Betrachtung, macht Kunst optisch erfahrbar, zeigt Zusammenhänge auf und stellt den Wettstreit der Meinungen in der Kulturszene dar. © ARD/Thorsten Eichhorst

ttt – titel thesen temperamente (BR) kommt am Sonntag, 27. Oktober 2019 um 23:20 Uhr im Ersten.

Die Themen:

Der Aufstand gegen das Aussterben:
Die Klimarevolution ist in vollem Gang – das Gesicht der deutschen „Fridays for Future“ Bewegung Luisa Neubauer hat ihr Programm jetzt in einem Buch niederschrieben („Vom Ende der Klimakrise. Eine Geschichte unserer Zukunft“). Schulschwänzen viel zu lasch? Jedenfalls für die Extinction Rebellion Aktivisten. „ttt“ hat mit deren Vordenker, dem Philosophen Rupert Read, und mit Luisa Neubauer gesprochen: über zivilen Ungehorsam, Klimalügen und die notwendigen Schritte zur Rettung der Welt.

„Es hätte schlimmer kommen können“: Mario Adorf – der Mann ist nun wirklich eine deutsche Schauspiellegende. Jedoch: Adorf hat sehr klein angefangen. Der Dokumentarfilm „Es hätte schlimmer kommen können“ von Dominik Wessely ist eine Fundgrube des Biografischen und Cineastischen, vom Bewerbungsschreiben für die Schauspielschule, über Kortner, Fassbinder bis zur Arbeit mit Helmut Dietl und darüber hinaus.

„Extreme Sicherheit“: Werden Recht und demokratische Ordnung unterwandert? – Immer wieder wird über rechtsextreme Vorfälle in Polizei, Verfassungsschutz, Bundeswehr oder Justiz berichtet. Daran schließt sich fast immer die Frage an: Geht es um Einzelfälle oder gibt es rechtsextreme Gruppen und Netzwerke in den Sicherheitsbehörden. Dieser Frage geht jetzt ein Buch nach: „Extreme Sicherheit. Rechtsradikale in Polizei, Verfassungsschutz, Bundeswehr und Justiz“.

Herlinde Koelbl: Sie ist die wohl bedeutendste Portraitfotografin des Landes. Sie hat Menschen eindringlich und ausdrucksstark fotografiert: Kinder genauso wie die High Society, Insassen einer Psychiatrie und ihre Ärzte, Politiker, Kommissarinnen, einfach nur Männer oder starke Frauen, sie hat in Deutsche Wohnzimmer geblickt und auch ins Schlafzimmer, sie hat die Spuren der Macht in Gesichtern gefunden, sie hat Jüdische Portraits mit der Kamera gezeichnet. Am 31. Oktober wird Herlinde Koelbl 80 Jahre alt.

350.Todestag Rembrandt (1606–1669): Rembrandt wurde bereits zu Lebzeiten als Genie verehrt und hat seitdem Generationen von Künstlern und Kennern fasziniert. Ein neues umfangreiches Werkverzeichnis zeigt noch einmal sein gesamtes Schaffen.

Moderation: Max Moor

DasErste.de/ttt