Tschechows »Drei Schwestern« ab 29. Februar am Staatstheater Mainz

Drei Schwestern ~ Staatstheater Mainz ~ Vorabbild ~ © Andreas Etter

Nach dem Tod ihres Vaters leben die drei Schwestern Olga, Mascha und Irina abgeschieden und von der Welt vergessen in der Provinz. Alle drei träumen von einem anderen Leben, unternehmen immer wieder Versuche, aus der Tristesse auszubrechen – durch berufliche Perspektiven oder Heirat. Doch sie scheitern dabei nicht nur an den Umständen, sondern vor allem an sich selbst. Keine der Schwestern schafft es, ihre Träume zu verfolgen, geschweige denn, sie zu realisieren.
Anton Tschechow schrieb über sein Stück: „Ich wollte einfach und ehrlich sagen: schaut euch an, seht doch, wie schlecht und langweilig ihr euer Leben führt! Das Wichtigste ist, dass die Leute das einsehen. Sobald sie das begreifen, müssen sie ein anderes, besseres Leben beginnen. Ich werde es wohl nicht mehr erleben, aber ich bin überzeugt, dass es ein ganz anderes Leben sein wird, mit dem heutigen nicht zu vergleichen.“


Drei Schwestern

(Tri sestry)
Drama in vier Akten

Von: Anton Tschechow
Uraufführung: 31. Januar 1901 (Moskau, Künstlertheater)

Premiere am Staatstheater Mainz: 29. Februar 20 (Kleines Haus)

Inszenierung: Maren E. Bjørseth
Bühne: Katrin Bombe
Kostüme: Veronika Bleffert
Musik: Jorg Schellekens
Licht: René Zensen
Dramaturgie: Rebecca Reuter

Besetzung:

Andrej Sergejewitsch Prosorow: Denis Larisch
Olga: Hannah von Peinen
Mascha: Kristina Gorjanowa
Irina: Gesa Geue
Natalia Iwanowna: Elena Berthold
Kulygin Fjedor Iljitsch: Murat Yeginer
Werschinin Alexander Ignatjewitsch: Klaus Köhler
Tusenbach Nikolaj Ljowowotsch: Simon Braunboeck
Soljony Wassilij Wassiljewitsch: Johannes Schmidt
Tschebutykin Iwan Ljowowitsch: Martin Herrmann
Ferapont: Lorenz Klee
Anfissa: Monika Dortschy

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