»Tristan und Isolde« wieder im Opernhaus Chemnitz

Tristan und Isolde ~ Oper Chemnitz ~ Tristan (Daniel Kirch), Isolde (Stéphanie Müther)~ Foto: Nasser Hashemi

Nachdem Ende Oktober 2021 die umjubelte Premiere von Wagners „Tristan und Isolde“ stattgefunden hatte, kehrt das Stück nach corona-bedingter Pause am Sonntag, 27. Februar, 16.00 Uhr auf die Bühne des Opernhauses zurück.

Mit „Wieder ein Wagner-Triumph“ und „Opernwunder in Chemnitz“ feierte die Presse diese mit Spannung erwartete „Tristan“-Inszenierung von Regisseurin Elisabeth Stöppler und bescheinigte dem Leadingteam erneut das Gelingen einer überzeugenden, hochemotionalen und sehr heutigen Sicht auf Wagners Meisterwerk. Stöppler hatte bereits 2018 eine atemberaubende Interpretation der „Götterdämmerung“ in Chemnitz auf die Bühne gebracht und wurde dafür mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet.

„Tristan und Isolde“ ist unbestreitbar eines der bedeutendsten und einflussreichsten musikdramatischen Werke überhaupt; kaum ein anderes Musikdrama hat einen solchen, bis heute anhaltenden Nachhall in Literatur, Bildender Kunst und Philosophie erfahren. Wagner greift in diesem Musikdrama den romantischen Mythos einer Liebe auf, die zu ihrer Erfüllung letztlich nach Auflösung des Subjekts im Tod verlangt, und verarbeitet diesen Mythos zu einem Kunstwerk von kaum zu überbietender Komplexität und Intensität.

Die musikalische Leitung des Abends liegt in den Wagner-erfahrenen Händen des Generalmusikdirektors Guillermo García Calvo. Neben Stéphanie Müther und Daniel Kirch in den Titelpartien sind erneut Sophia Maeno als Brangäne, Oddur Jonsson als Kurwenal, Till von Orlowsky als Melot und Alexander Kiechle als König Marke zu erleben.

Für „Tristan und Isolde“ am 27. Februar gibt es nur noch wenige Restkarten. Die nächsten Vorstellungen sind am 10. April und am 1. Mai, jeweils 16.00 Uhr. Tickets unter Tel. 0371 4000 430 und theater-chemnitz.de.

Die für den 26. Februar geplante Wiederaufnahme von Wagners „Lohengrin“ muss leider in die nächste Spielzeit verschoben werden; die mehrwöchige corona-bedingte Pause ließ eine ausreichende Vorbereitungszeit für dieses aufwändige Stück nicht zu.