Tobias Brenk ist neuer künstlerischer Leiter der Kaserne Basel ab Spielzeit 2023/2024

Tobias Brenk (Foto © Lukas Manz)

Tobias Brenk übernimmt ab Spielzeit 2023/2024 die künstlerische Leitung der Kaserne Basel. Brenk arbeitet derzeit als „Spezialist Globale Kontakte und Initiativen“ bei der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Er wird Nachfolger von Sandro Lunin, der per Ende Juni 2023 pensioniert wird.

Der Vorstand der Kaserne Basel freut sich, mit Tobias Brenk eine vielseitige und kompetente Persönlichkeit für das Konzert-, Gastspiel- und Produktionshaus der freien zeitgenössischen Theater, Tanz- und Performanceszene sowie innovativer Populärmusik gefunden zu haben. Seine hervorragende internationale Vernetzung, seine regionale Verankerung und Akzeptanz in der Theater- und Tanzszene, seine Visionen für das Haus und seine fundierten Kenntnisse der Förderlandschaft haben den Vorstand überzeugt. Sie bilden die Voraussetzungen, damit sich die Kaserne Basel als Ort der Gastfreundschaft und des experimentellen, künstlerischen Schaffens weiter entwickeln kann.

Tobias Brenk wird die Kaserne Basel gemeinsam mit den Mitarbeitenden und Künstler*innen noch stärker als Ort der Teilhabe positionieren. Neu sollen pro Saison eine Auswahl von assoziierten Künstler*innen die Ressourcen der Kaserne nutzen können, und dies unabhängig vom Premierenort oder einem spezifischen Projektvorhaben. Brenk plant ausserdem, internationalen Kulturschaffenden sowie Westschweizer Künstler*innen drei ständige Residenzräume für den Austausch im (inter-)nationalen Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Die Kaserne Basel unterstreicht damit weiterhin ihre Rolle als verlässliche Unterstützerin der künstlerischen Kreativität. Die Kaserne Basel wird sich im kHaus auch künftig mit Debatten für ein vielseitiges städtisches Leben einsetzen. Auch unter der neuen Leitung wird sie sich aktiv an kulturpolitischen Initiativen für Theater-, Tanz- und Musikschaffende beteiligen. Die Kaserne versteht sich als Ort des Austauschs, mit dem sich eine vielfältige Stadtgesellschaft und ihre Kulturszene identifizieren kann.

Tobias Brenk, designierter künstlerischer Leiter der Kaserne Basel: «Die Kaserne ist das pulsierende Herz der Stadt Basel, die ich mein Zuhause nenne – ein Ort, der viele Besucher*innen in seinen Bann zieht. Sie ist ein Labor für Experimente, Produktion, Präsentation, Beteiligung, Reflexion und für Sinnestaumel. Ich freue mich daher ganz besonders darüber, das Kulturzentrum mit Publikum und Kulturschaffenden weiter entwickeln zu dürfen. Die Kaserne wird ein Ort der Debatte, der Teilhabe und Gastfreundschaft für die Stadt und ihre Gäste sein, mit Sharings und Kooperationsmöglichkeiten für lokale, nationale und internationale Künstler*innen. Ich freue mich sehr darüber, als Künstlerischer Leiter an die Kaserne Basel zurückkehren zu dürfen, auf die kommenden Erlebnisse mit dem Publikum und Beteiligten sowie auf die vielen Kooperationsmöglichkeiten mit der reichhaltigen Szene dieser Stadt.»

Françoise König, Präsidentin Verein Kulturwerkstatt Kaserne, zur Wahl:

«Tobias Brenk steht für ein Kunstverständnis, das Kultur in seiner ganzen Breite und Fülle einbezieht. Er sieht die Kaserne Basel als Ort des Austauschs, an dem Themen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der Diversität ebenso erörtert und debattiert werden wie Fragen der globalen Zeitgeschichte. Unter seiner Leitung bleibt die Kaserne eine wertvolle Partnerin für grosse Tanz- und Theaterproduktionen in der Schweiz. Brenks Erfahrungsschatz, seine Vielfältigkeit, sein internationales Beziehungsnetz sowie seine lokale Verwurzelung bieten die idealen Voraussetzungen, um die Kaserne Basel mit seinen drei Sparten Theater, Musik und Tanz als Inspirationsquelle für das Stadtleben weiter zu entwickeln. Tobias Brenk versteht sich für Kulturschaffende und Publikum als leidenschaftlicher Gastgeber im Wortsinn. Das hat uns überzeugt.»

Andreas Reuter, Präsident der Findungskommission, zur Wahl: «Wir hatten einen äusserst spannenden und vielseitigen Bewerbungsprozess. Neben Tobias Brenks Visionen für die Kaserne Basel, seiner hervorragenden internationalen Vernetzung und seine Kenntnisse der regionalen, nationalen und internationalen Szenen, überzeugte er die Findungskommission auch mit seiner Offenheit, seinem grossen Interesse an aktuellen Diskursen und seinem kritischen Denken. Die Findungskommission ist überzeugt, dass er die Anliegen von Künstler*innen, Zuschauer*innen, Politiker*innen und Mitarbeiter*innen in seinem Schaffen zu vereinen weiss.»

www.kaserne-basel.ch