Tiroler Festspiele Erl setzen Wagners »Ring« mit der »Walküre« fort

Sommerfestspiele vom 7. bis 31. Juli 2022

Festspielhaus Erl (© Cornelia Hoschek)

In der vorweihnachtlichen Zeit freuen sich die Tiroler Festspiele Erl, ebenfalls Überbringer einer frohen Botschaft sein zu dürfen: Die Winterfestspiele 2021 können und werden wie geplant stattfinden! Und das Publikum darf sich auch auf die nächsten Sommerfestspiele freuen. Sie werden vom 7. bis 31. Juli 2022 stattfinden. Für alle, die sich nach Kultur sehnen, hier im Voraus ein Überblick. So viel vorab: Alle Wagner-Fans werden auf ihre Kosten kommen!

Was im Sommer 2021 mit dem „Rheingold“ begann, findet im Sommer 2022 seine Fortsetzung. „Die Walküre“ steht als zweite „Ring“-Oper gleich dreimal auf dem Programm, natürlich wieder unter der bewährten Regie von Brigitte Fassbaender und der musikalischen Leitung von Erik Nielsen.
Folgerichtig geht es mit einem Komponisten weiter, der deutlich von Wagner beeinflusst wurde: Ernest Chausson komponierte mit seiner Oper „König Arthus“ eine „Ménage-à-trois“, die unverkennbar von „Tristan und Isolde“ inspiriert wurde. Was wäre Erl ohne eine Rossini-Oper mit dieser Musik, die sich im Saal des Festspielhauses so perfekt entfalten kann? Mit „Bianca e Falliero“ werden die Festspiele ihrem Ruf gerecht, selten gespielte Opernjuwelen auf die Bühne und damit in Erinnerung zu bringen.

Einer der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte – Johannes Brahms – erfährt in diesem Sommer in Erl große Wertschätzung. An drei Abenden wird eine Auswahl seiner Werke von der Camerata Salzburg präsentiert, das Abschlusskonzert – „Ein deutsches Requiem“ – gestalten Chor und Orchester der Tiroler Festspiele Erl unter der Leitung von Roland Böer. Das Eröffnungskonzert sowie eine Belcanto-Gala runden das Konzertangebot ab.

Das weitere Programm besticht durch Vielfältigkeit: Das Schumann Quartett ist ebenso zu hören wie der wunderbare Lieder-Sänger Martin Mitterrutzner oder die Gewinner der Bläserakademie 2022. Suzanne von Borsody wird von Paul Gauguin lesen. Gruselig wird‘s auch, mit dem Jubiläums-Konzert zur Fernsehfassung des Filmklassikers „Nosferatu“. Der Ring zu Wagner schießt sich mit seinem Ururenkel Antoine Wagner und dessen dramatischen Bühnenwerk „Atem“. Ein ausgewähltes Programm für Kinder wurde ebenfalls vorbereitet. Und last but not least darf man sich auf wieder auf die Erler Lieblinge Franui freuen.

Intendant Bernd Loebe bringt seine Hoffnung zum Ausdruck, dass alle Aufführungen wie vorgesehen stattfinden können: „Es wäre den Künstlern zu wünschen, den Veranstaltern, insbesondere dem Publikum. Wir alle möchten endlich wieder in den Genuss künstlerischer Ereignisse, wo auch immer, kommen.“ Geschäftsführerin Natascha Müllauer ergänzt: „Wir haben bereits bei den letzten Spielzeiten alles dafür getan, die Veranstaltungen für all unsere Gäste, Mitwirkenden, Künstlerinnen und Künstler sicher zu gestalten. Und das ist uns gelungen. Wir werden alles dafür tun, diesen Schutz auch weiterhin zu gewährleisten.“

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