Tanzchef Guido Markowitz erhält Kulturpreis der Stadt Villach

Bürgermeister der Stadt Villach Günther Abel, Guido Markowitz, Kulturdezernentin Gerda Sandriesser und Kulturamtsleiter Gert Christian Sturm (von links nach rechts)~ Foto: Marianne Markowitz

Guido Markowitz, Tanzdirektor und Chefchoreograf vom Tanz Theater Pforzheim, bekam am vergangenen Samstag in seiner Heimatstadt Villach den Kulturpreis der Stadt verliehen.

Als einen Kulturschaffenden, der „Großartiges leistet“ und „ein Stück Villach in die Welt“ trägt, wurde der Choreograf vom Villacher Bürgermeister Günther Abel in seiner Laudatio gewürdigt. Und auch Kulturreferentin und Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser sparte nicht an Lob: Guido Markowitz „steht dafür, dass Kunst eine Brücke zwischen Nationen, Generationen und sozialen Schichten sein kann“. Besonders unterstrichen beide, dass der Choreograf neben seiner internationalen Karriere die Verbindung zu seiner Heimatstadt gehalten hat.

Nussknacker und Mausekönig
Theater Pforzheim
Camille Zany und Benedict Redlin
Foto: Andrea D’Aquino

Und so war der Pforzheimer Tanzdirektor auch keinesfalls allein zum Festakt der Preisverleihung angereist. Mit einem umjubelten Gastspiel von „Nussknacker und Mausekönig“ hatte zuvor Tanz Theater Pforzheim das Publikum im Congress Center der Stadt Villach begeistert. Auch die Presse zeigte sich überzeugt und die ‚Kleine Zeitung Kärnten‘ hob insbesondere die originäre Rollengestaltung in Markowitz Handlungsballett hervor: „Zu den eingespielten Melodien Tschaikowskis entfalten sich zauberhafte Figuren von der wütenden Maus über das liebende Paar bis zum gewitzten Hasen, die durch energie- wie spannungsgeladene Bewegungen eine ausgeprägte Charakterisierung erfahren“.

theater-pforzheim.de