Stückentwicklung »Nach dem Olymp« ab 28. November 19 am Staatstheater Mainz

Nach dem Olymp ~ Staatstheater Mainz ~ Vorabfoto ~ © Andreas Etter

„Dort, wo man steht, ist der Olymp“, sagte der Dramatiker Christoph Nußbaumeder einmal. Das galt auch für die Menschen, von denen diese Stückentwicklung handelt. Aber nun sind die einstigen Helden müde, in dieser Vorhölle, in der sie sich jetzt nach ihrem aktiven Berufsleben befinden: Einst waren sie Leistungssportler*innen, Vorbilder und Stars – ob es die kraftraubende Tour de France, die gleißende Sonne in Wimbledon, der glühende Ring der Wrestler oder die Kälte auf dem Eis war, alles haben sie mit einem Siegerlächeln überstanden, überwunden und bezwungen. Jetzt fragen sie sich, was von ihrem Sportlerdasein übriggeblieben ist und wie ein Leben nach dem Sport aussehen kann. Aber ist das überhaupt möglich – ein Leben nach dem Olymp?
Aus verschiedenen Quellen, von der Sportlerbiografie über Interviews bis zum sportwissenschaftlichen Text und eigenen Assoziationen, entwirft dieser Abend ein Bild von den Nachwirkungen des Leistungssports, die oft merkwürdige Formen annehmen. Ob bizarr oder tragisch, eines ist gewiss: Die Sieger*innen von einst sind alle nur Held*innen auf Zeit …


Nach dem Olymp
Stückentwicklung von Jana Vetten und Ensemble (2019)

Premiere/Uraufführung am Staatstheater Mainz: 28. November 19 (U17)

Inszenierung: Jana Vetten
Ausstattung: Eugenia Leis
Musik: Fabian Kalker
Choreografie: Erin Hill
Video: Gerald Sommerauer
Licht: Jürgen Sippert
Dramaturgie: Boris C. Motzki

Mit: Monika Dortschy, Sebastian Brandes, Lorenz Klee, Mark Ortel

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