Staatstheater Wiesbaden: Premiere von »Wassa Schelesnowa« am 7. März 20

Hessisches Staatstheater Wiesbaden ~ Kolonnaden Großes Haus (Foto: Sven-Helge Czichy)

Wassa Schelesnowa ist eine der ganz großen Figuren der russischen Dramenliteratur: eine Art Übermutter, die aus Sorge für ihre Kinder und den familieneigenen Betrieb zur Not auch über Leichen geht. In Wiesbaden wird diese starke und harte Frau von Leslie Malton verkörpert, die George Tabori einst seine Muse nannte und die einem großen Publikum spätestens seit dem »Großen Bellheim« ein Begriff ist. Als ihre Kinder und Familie sind Mira Benser, Michael Birnbaum, Lena Hilsdorf, Rainer Kühn, Christina Tzatzaraki, Sybille Weiser,Paul Simon und Linus Schütz zu erleben.

Für seine Inszenierung der »Wassa Schelesnowa« hat der Regisseur Evgeny Titov eigens eine neue Übersetzung angefertigt, die Gorkis Sprachduktus möglichst nahe zu kommen versucht. Für Titov ist es nach seinem vielbeachteten »Eingebildeten Kranken« die zweite Arbeit in Wiesbaden. Mit Gorki hat er sich bereits im vergangenen Sommer bei den Salzburger Festspielen beschäftigt, wo er dessen »Sommergäste« auf die Bühne brachte. Die FAZ schrieb aus diesem Anlass über den Regisseur: »Eine Entdeckung. Nicht weniger, eher mehr.«

Evgeny Titov greift für »Wassa« wieder auf sein bewährtes Team zurück: auf die Bühnenbildner Duri Bischoff (einer der Stammbühnenbildner von Christoph Marthaler) und Florian Schaaf, die Kostümbildnerin Eva Dessecker (die noch mit dem legendären Klaus Michael Grüber gearbeitet hat) sowie den Musiker Moritz Wallmüller.


Wassa Schelesnowa

Drama

Von: Maxim Gorki (1868-1936)

Premiere am Staatstheater Wiesbaden: 7. März 20 (Kleines Haus)

Regie: Evgeny Titov
Bühne: Duri Bischoff, Florian Schaaf
Kostüme: Eva Dessecker
Musik: Moritz Wallmüller
Dramaturgie: Wolfgang Behrens

Besetzung:

Ludmila: Mira Benser
Wassa: Leslie Malton
Dunjetschka: Iris Atzwanger
Lipa: Lena Hilsdorf
Natascha: Christina Tzatzaraki
Anna: Sybille Weiser
Prochor: Michael Birnbaum
Michailo: Rainer Kühn
Semjon: Paul Simon
Pawel: Linus Schütz

staatstheater-wiesbaden.de