Staatstheater Wiesbaden nimmt Stellungnahme zu den Artikeln im Wiesbadener Kurier

Hessisches Staatstheater Wiesbaden ~ Großes Haus ~ Foto: Sven-Helge Czichy

Die Leitung des Hessischen Staatstheater Wiesbaden ist irritiert über die Artikel im Wiesbadener Kurier vom 5. Februar [»In Quarantäne für ›Jenufa‹«] und 8. Februar 2021 [»›Ring‹-Konflikt spitzt sich zu«] und die enthaltenen Äußerungen des Generalmusikdirektors und des Orchestervorstandes. Das Haus antwortet darauf mit folgenden Anmerkungen bzw. Richtigstellungen:

1) Es gibt noch keinen Spielplan für die Zeit nach dem Lockdown, da niemand weiß, wann dieser Lockdown für die Theater zu Ende gehen wird und welche Bestimmungen dann für die Eröffnung eines Spielbetriebes gelten werden.

2) Momentan wird nicht für das Musiktheater probiert, alle sind in Kurzarbeit. Was ist das für eine Diskussion, die da im Wiesbadener Kurier geführt wird? Woher kommt diese Diskussion?

3) Im ursprünglichen Spielplan für die Saison 2020.2021 ist Wagners »Ring des Nibelungen« ein fester Bestandteil mit schon seit langer Zeit abgeschlossenen Verträgen. Auf der Bühne selbst agieren beim »Ring« in der Regel nur sehr wenige Künstler. Wagners »Ring« wird eines Tages in naher Zukunft wiederaufgeführt werden, in Wiesbaden, in Bayreuth und auch anderswo. Wann genau das sein wird und wie das verwirklicht wird, kann derzeit niemand vorhersagen. Es gibt verschiedene Szenarien, wie der »Ring« aufgeführt werden könnte; auch »Ring«-Aufführungen mit Klavier, also ohne Orchester, wären zur Not möglich.

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