Staatstheater Mainz: Zum letzten Mal »Avis de Tempête«

Avis de Tempête ~ Staatstheater Mainz ~ Alexandra Samouilidou, Brett Carter, Hermann Bäumer, Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchester Mainz, Statisterie ~ © Andreas Etter

Avis de Tempête – Sturmwarnung – heißt das zeitgenössische Musiktheater, das Anselm Dalferth erstmals in Deutschland in Szene gesetzt hat. Am Samstag, dem 11. Mai ist der Abend zum letzten Mal im Kleinen Haus des Staatstheater Mainz zu erleben. Um 18.45 Uhr gibt Anselm Dalferth eine Einführung und lädt im Anschluss an die Vorstellung gemeinsam mit Dramaturgin Elena Garcia Fernandez zu einem Publikumsgespräch.

Sturm überall: in den Köpfen, in der Sprache, in der Musik. Ein Ereignis jagt das nächste. Informationen, Bilder und Klänge werden durcheinandergewirbelt oder auseinandergetrieben. Zurück bleiben nur Erinnerungsfetzen. In schnellen Wechseln, fliegenden Übergängen und abrupten Wendungen zieht in Avis de Tempête ein Panorama der Vielfalt auf, in dem die Musik aus instrumentalen Klängen, Stimmen und Elektronik selbst zum Berichterstatter wird.

Es sind faszinierende Welten, die der Komponist Georges Aperghis in seiner 2004 in Frankreich uraufgeführten Oper heraufbeschwört: Mentale Turbulenzen wie sie allegorisch in großen Geschichten wie Moby Dick oder King Lear aufblitzen, stehen neben spannungsgeladenen Stürmen, die jede Gewohnheit wegfegen und die bestehende Ordnung zerstören.

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