Staatstheater Mainz zeigt „Das Leben ein Traum“ nach Pedro Calderón de la Barca

Das Leben ein Traum ~ Premiere am Staatstheater Mainz: Fr. 19. Okt. 18 ~ Vorabbild (© Andreas Etter)

Sigismund ist eigentlich der rechtmäßige Thronfolger von Basilius, dem König von Polen. Der aber hält ihn in einem Verlies gefangen, da ihm bei Sigismunds Geburt vorausgesagt wurde, sein Sohn werde ein Tyrann und Vatermörder. Sigismunds einziger Kontakt zur Außenwelt ist sein Bewacher und Lehrer Clotaldo. Basilius will seinen Thron an die Kinder seiner Schwester, Astolfo und Estrella, abtreten, doch zuvor gewährt er seinem Sohn eine Bewährungsprobe: Sigismund wird betäubt, am Hofe wacht er wieder auf und soll nun als Herrscher das Land regieren. Mit der Geschichte seines Schicksals konfrontiert, erweist er sich tatsächlich als grausam und tyrannisch. Und so wird er erneut betäubt und eingesperrt. Als er wieder zu sich kommt, erscheint ihm das Erlebte wie ein Traum. Bis sich kurz darauf das Volk erhebt, um Sigismund zu befreien.
Das Leben ein Traum handelt davon, all das loszulassen, was wir so verzweifelt jagen – wie Macht und Reichtum. Es geht um die Entdeckung der Leichtigkeit des Seins durch die erhellende Erfahrung von Traumhaftigkeit. Ein wünschenswerter Zustand …

Das Leben ein Traum
(nach Pedro Calderón de la Barca)

Premiere am Staatstheater Mainz: Fr. 19. Oktober 18 (Kleines Haus)

Inszenierung: K.D. Schmidt
Bühne: Valentin Köhler
Kostüme: Lucia Vonrhein
Musik: Sebastian Purfürst
Licht: Frederik Wollek
Dramaturgie: Jörg Vorhaben

Besetzung:

Basilius, König von Polen: Armin Dillenberger
Sigismund, sein Sohn: Daniel Mutlu
Clotald, Sigismund Aufseher: Martin Herrmann
Astolf, Herzog von Moskau, Neffe des Königs: Mark Ortel
Estrella, Nichte des Königs: Gesa Geue
Rosaura, eine junge Adlige: Kruna Savić
Clarin, ihr Diener: Vincent Doddema
Ein Soldat: István Vincze


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