Spendenaktion für die Ukraine des Schauspiel Frankfurt erbrachte 58.500 €

Spendenaktion für die Ukraine des Schauspiel Frankfurt (© Robert Schittko)

Das Schauspiel Frankfurt hat am 25. März 2022 die Spendenaktion »Das goldene Tuch« ins Leben gerufen, mit der insgesamt 58.500 Euro eingenommen wurden.

Bis Ende April 2022 wurden nach den Vorstellungen zunächst Spenden für den Verein Oboz e.V. gesammelt.

Oboz e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich 2014 unter dem Eindruck der militärischen Annexion der Krim gebildet hat. Der Verein ist in Mülheim am Main ansässig. Die Mitglieder sind international, leben hauptsächlich in Deutschland und leisten gezielt Hilfe für ukrainische Krankenhäuser. Der Verein konzentriert sich aktuell darauf, gebrauchte Rettungswagen in Deutschland aufzukaufen und in die Ukraine zu überführen, wo sie dringend benötigt werden. Ein Rettungswagen kostet ca. 20.000 Euro.

Mit der großzügigen Unterstützung des Publikums konnten rund 40.000 Euro gesammelt und an den Verein übergeben werden, der davon zwei gebrauchte Rettungswagen in Deutschland aufgekauft hat. Diese sind bereits in die Ukraine in die Städte Kiew und Wassylkiw (Region Kiew) überführt worden.

Von Anfang Mai bis Anfang Juni 2022 sammelte das Schauspiel Frankfurt Spenden für den Verein FATRA e.V. Der 1994 in Frankfurt gegründete und hier ansässige Verein bietet psychosoziale Beratungsgespräche für traumatisierte Geflüchtete an. Er vermittelt erwachsene Betroffene, aber auch traumatisierte Kinder und Jugendliche weiter an spezialisierte Psychotherapeut:innen, Psycholog:innen und andere Fachärzt:innen, unterstützt und begleitet während der Asylprozesse und hilft bei Behördenkontakten.

Dank der großen Spendenbereitschaft des Publikums konnten für den Verein FATRA rund 18.500 Euro gesammelt werden. Von diesen Geldern wird der Verein ein spezielles Angebot für Geflüchtete aus der Ukraine zusammen mit qualifizierten Sprachmittler:innen entwickeln. Er wird die Geflüchteten aktiv in Unterkünften und an weiteren Orten aufsuchen, an denen es an Unterstützung fehlt.

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