Shakespeares »König Lear« ab 24. Oktober 20 am Staatstheater Wiesbaden

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Wie kaum ein anderes seiner Stücke handelt Shakespeares »König Lear« von der haarfeinen Grenze zwischen Schein und Sein und von den tragischen Konsequenzen, die es hat, wenn man dem ersteren mehr vertraut als dem letzteren.

Dass Cordelia ihren Vater liebt, steht außer Frage, auch für Lear selbst. Doch er will es von ihr hören, und da macht sie nicht mit. Die berühmte Frage nach der Göße der Liebe – als sei sie etwas Messbares –, die am Ende des Stücks viele Tote gefordert haben wird, setzt einen unheilvollen Prozess in Gang: Lear verstößt sein liebstes Kind, die beiden älteren, falschen Schwestern, verstoßen Lear, und auf sich gestellt, den Naturgewalten ausgeliefert, lernt der nun elendste Mensch das Mitgefühl.

Uwe Eric Laufenberg inszeniert Shakespeares großen Klassiker auf der Großen Bühne, der Schauspieler und Regisseur Nicolas Brieger spielt König Lear.


König Lear

Tragödie
Von: William Shakespeare

Premiere am Staatstheater Wiesbaden: 24. Oktober 20 (Großes Haus)

Inszenierung: Uwe Eric Laufenberg
Bühne: Rolf Glittenberg
Kostüme: Marianne Glittenberg
Musik: Felix Kroll
Dramaturgie: Anika Bárdos

Besetzung:

Lear: Nicolas Brieger
König von Frankreich: Lukas Schrenk
Herzog von Burgund: Tobias Lutze
Herzog von Cornwall: Christoph Kohlbacher
Herzog von Albany: Christian Klischat
Graf von Kent: Michael Birnbaum
Graf von Gloucester: Uwe Kraus
Edgar: Paul Simon
Edmund: Linus Schütz
Narr: Klara Wördemann, Maria Wördemann
Cordelia: Klara Wördemann, Maria Wördemann
Goneril: Christina Tzatzaraki
Regan: Lina Habicht
Curan: Lukas Schrenk
Oswald: Tobias Lutze
Ritter: Lukas Schrenk

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