Schauspiel Stuttgart: #everynamecounts – jeder Name zählt

Das Schauspiel Stuttgart unterstützt die internationale Aktion der Arolsen Archives anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar

© Arolsen Archiv

Zum 27. Januar, dem internationalen Gedenktag für den Holocaust und die Opfer des Nationalsozialismus, unterstützt das Schauspiel Stuttgart eine Initiative, die sich darum bemüht, die Namen der Menschen, die dem Terror des NS-Regimes zum Opfer fielen, vor dem Vergessen zu bewahren. Gerade ist Zeiten von Corona, in denen alle großen Gedenkveranstaltungen ausfallen müssen, ist #everynamecounts eine Möglichkeit, sich zu engagieren und dabei zu helfen, den Opfern ihre Namen zurückzugeben und ihre Schicksale der Anonymität zu entreißen.

Die Arolsen Archives sind ein internationales Zentrum über NS-Verfolgung mit dem weltweit umfassendsten Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus. Sie bieten mit der Initiative #everynamecounts die Möglichkeit, mit einem Computer und einem Internet-Anschluss am größten digitalen Denkmal für die Opfer des nationalsozialistischen Terror-Regimes mitzuarbeiten. Freiwillige von überall können über eine Crowdsourcing-Plattform die Namen und Daten von NS-Verfolgten aus KZ-Dokumenten digitalisieren. Bisher konnten so bereits über 2,5 Mio. Dokumente bearbeitet werden. Jede*r kann Zeit spenden und helfen, einfach von Zuhause aus.

Teilnahmemöglichkeit am 27. Januar (und natürlich auch darüber hinaus):

Daten von KZ-Dokumenten können auf der Crowdsourcing-Plattform Zooniverse abgetippt und somit digital erfasst werden. Ob 10 Minuten oder 10 Stunden: Je mehr Menschen mitmachen und Zeit schenken, desto schneller tauchen alle Namen, die auf KZ-Dokumenten genannt sind, im Online-Archiv der Arolsen Archiven auf. Die Lebenswege können dann von Angehörigen und allen Interessierten weltweit online recherchiert werden.

Informationen zum Projekt: arolsen-archives.org)

Anleitung und Teilnahme: zooniverse.org

Das Schauspiel Stuttgart unterstützt die Arolsen Archives als Partner und ruft dazu auf, gemeinsam an die vielen Millionen Menschen zu erinnern, die vom Hitler-Regime zwischen 1933 und 1945 verfolgt und ermordet wurden, und ein Zeichen gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus zu setzen.

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