Schauspiel Frankfurt: Schwerpunktveranstaltung “Anti-Antisemitismus”

Mit einem Vortrag von Prof. Yael Kupferberg und partizipativen Gruppendiskussionen

Schauspiel Frankfurt (© Birgit Hupfeld)

Antisemitismus und Rassismus bilden als weitreichende und komplexe Phänomene von Diskriminierung und Ausgrenzung in der Geschichte eine traurige Konstante. Solche universellen Strukturen werden oft dazu genutzt, diese Phänomene bei den anderen zu verorten, anstatt sich selbst und die eigene Gesellschaft zu hinterfragen. Gemeinsam mit Yael Kupferberg, die am Forschungszentrum für Antisemitismus der TU Berlin und am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt tätig ist, sowie Vertreter:innen des Beratungsnetzwerks Hessen, der Jugendinitiative »Spiegelbild«, der Amadeu Antonio Stiftung, der Bildungsstätte Anne Frank, dem Jüdischen Museum und weiteren Expert:innen gehen wir den drängenden Fragen nach, die antisemitische und rassistische Vorfälle vor und hinter den eigenen Haustüren in Deutschland aufwerfen. In Anschluss an einen Impulsvortrag von Yael Kupferberg, die die Hintergründe und den Kontext wiedererstarkender antisemitischer und rassistischer Ressentiments beleuchtet, ist das Publikum eingeladen, in digitalen Gesprächsrunden mit den verschieden Expert:innen den angestoßenen Diskurs fortzuführen.

Vortrag von Prof. Yael Kupferberg und partizipative Gruppendiskussionen mit Expert:innen am Sonntag, 21. März, 12.00 Uhr auf schauspielfrankfurt.de
Digitale Diskussionsveranstaltung mit Voranmeldung!!! / kostenfreies Angebot auf schauspielfrankfurt.de

Ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain