Schauspiel Frankfurt: Premiere von Tim Crouchs »An Oak Tree« am 9. November 18

Sebastian Reiß (Foto: Christoph Mack)

Tim Crouch gilt als einer der einflussreichsten experimentellen Theatermacher der englischsprachigen Welt. In seinen Arbeiten reflektiert er auf humorvolle und spielerische Art die Mechanismen des Theaters und die Rolle des Publikums, erzählt damit aber zugleich auch immer Geschichten über seine Figuren und ihre Sicht auf das Leben. Er erhielt den US-amerikanischen Obie-Award (Off-Broadway Obie special citation), den Prix Italia for Best Adapted Drama, eine Edinburgh Fringe First-Auszeichnung, zwei Herald Angels-Auszeichnungen, zwei Total Theatre-Preise, den 2007 Brian Way-Preis für das beste Kinder- und Jugendtheaterstück sowie in 2010 den John Whiting-Preis für Gegenwartsdramatik.

»An Oak Tree« entstand als zweites Stück von Tim Crouch und feierte im August 2005 im Traverse Theater in Edinburgh Premiere. Es ist ein Theaterstück über Verlust und Befreiung, über Verwandlung und die Kraft der Suggestion. Erzählt wird der Abend von zwei Schauspielern, von denen der (oder die) eine den Text ebenso wenig kennt wie das Publikum. Nichts wird dabei improvisiert, und doch ist jeder Abend immer wieder neu. Alles geht schief, und doch gelingt die Verwandlung.

»An Oak Tree« in Frankfurt ist die erste Regiearbeit von Tim Crouch in Deutschland.

Premiere am Schauspiel Frankfurt: 9. November 18 (Kammerspiele)

Regie: Tim Crouch mit Sebastian Reiß  
Bühne: Loriana Casagrande
Kostüm: Anna Sünkel
Dramaturgie: Alexander Leiffheidt

Mit: Sebastian Reiß sowie jeweils einem anderen Ensemblemitglied bei jeder Vorstellung

Die nächsten Vorstellungen: 14., 19., 30. November, 7. und 9. Dezember 2018

www.schauspielfrankfurt.de