Reise zu sich selbst ~ »SOLARIS« ab 16. Mai am Staatstheater Darmstadt

Solaris ~ Staatstheater Darmstadt ~ Ensemble ~ © Nils Heck

Science Fiction-Flair kehrt mit Stanisław Lems Solaris in einer Inszenierung von Regisseur Christoph Mehler ab 16. Mai in den Kammerspielen ein.
Der Psychologe Kelvin reist auf die Solaris-Station, im Orbit des gleichnamigen Planeten. Dort soll er merkwürdige Vorfälle untersuchen. Er trifft auf zwei verstörte Wissenschaftler – der dritte hat sich umgebracht. Als plötzlich seine tote Exfrau Harey auftaucht, geht Kelvin allmählich ein Licht auf.

Eine fesselnde Geschichte, die neben der Science Fiction-Thematik auch um fundamentale, sehr zeitgemäße Fragen kreist: Wie weit muss man reisen, um sich mit sich selbst zu beschäftigen? Und inwieweit ist man durch andere von außen steuerbar?

Hier setzt auch die Musik von Komponist David Rimsky-Korsakow an. Stimmen, die einen Menschen in absoluter Isolation heimsuchen, spielen dabei eine zentrale Rolle.

Die Bühne in den überbreiten Kammerspielen hat Ausstatterin Jennifer Hörr komplett mit einem Lichtwald aus in Farbe und Intensität variablen, 3 Meter langen LED-Röhren ausstaffiert. Diese können sowohl Pulsschlag, Meeresoberfläche oder sakraler Glaubensort sein. Wie sehr dies tatsächlich im Weltraum oder aber im Gehirnkasten der Figuren passiert, überlässt sie hierbei den Zuschauer*innen.

Solaris wurde neben den Theateradaptionen auch mehrfach verfilmt, darunter Andrei Tarwkowskis Verfilmung aus dem Jahr 1972 und Steven Soderberghs neuere Version von 2002.


Solaris
Roman von: Stanisław Lem
Bühnenfassung von: Tim Staffel

Premiere am Staatstheater Darmstadt: 16. Mai 19 (Kammerspiele)

Regie: Christoph Mehler
Bühne und Kostüm: Jennifer Hörr
Musik: David Rimsky-Korsakow
Dramaturgie: Oliver Brunner

Besetzung:

Kris Kelvin: Thorsten Loeb
Harey: Anabel Möbius
Snaut: Jörg Zirnstein
Sartorius: Daniel Scholz

Mit: Anabel Möbius; Thorsten Loeb, Daniel Scholz, Jörg Zirnstein

www.staatstheater-darmstadt.de