rbbKultur bringt 26-teilige Musikserie von Peter Uehling über Georg Friedrich Händel

Ab 2. Januar 2022 immer sonntags von 15:00-17:00 Uhr

Georg Friedrich Händel (© rbbKultur)

rbbKultur präsentiert ab 2. Januar 2022 immer sonntags von 15.00 bis 17.00 Uhr eine Musikserie in 26 Folgen über den weltbekannten Komponisten Georg Friedrich Händel. Präsentiert wird die Reihe von Klassikexperte Peter Uehling.

Seine Musik wird heute mehr gespielt denn je – ob im Film, auf Trauerfeiern oder Hochzeiten. Georg Friedrich Händel war ein Komponist der Superlative: Das Gesamtwerk beeindruckt mit 42 Opern und 25 Oratorien über mythologische, historische und biblische Stoffe. Bemerkenswert ist ebenfalls, dass Händel es vermochte, die in England skeptisch betrachtete italienische Oper für einige Jahrzehnte zum Erfolg zu führen. Dafür war er in ganz Europa auf der Suche nach Sängern.

Händel war der erste Musiker, über den eine Biografie verfasst wurde – eine Erfolgsgeschichte, in der ein hochbegabter Organist aus Sachsen zum berühmtesten Komponisten des Kontinents wurde. Ein Künstler, der viel aß, niemals heiratete, Gemälde sammelte, wohltätig war und als schwerreicher Mann starb. Dank des überwältigenden Erfolgs seines Oratoriums „Messias“ geriet er nie in Vergessenheit. Sein Nachleben ist nicht weniger aufsehenerregend: Seit hundert Jahren werden seine zu Lebzeiten als verstaubt geltenden Opern wiederentdeckt und haben Georg Friedrich Händel in den letzten Jahrzehnten zu einem der meistaufgeführten Opernkomponisten der Welt gemacht.

Autor Peter Uehling
(© rbbKultur)

Trotzdem ist nicht viel über ihn bekannt und über seine Beweggründe kann oft nur spekuliert werden. Peter Uehling folgt in der neuen Musikserie den Spuren Händels durch Deutschland, Italien und England, versucht ihn in seiner Zeit zu begreifen und nimmt einzelne Werke genauer unter die Lupe.

Peter Uehling wurde 1970 in Berlin geboren und studierte Musikwissenschaft und Kirchenmusik. Seit 1997 schreibt er für die Berliner Zeitung, 2006 erschien seine Biografie über Herbert von Karajan. Seit 2002 arbeitet er als Kirchenmusiker in Berlin-Zehlendorf. Die Aufnahme der II. Fassung der Bachschen „Johannespassion“ mit seinem Ensemble WUNDERKAMMER wurde 2020 mit dem Opus Klassik ausgezeichnet.

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