Ralf Püpcke ist neuer Geschäftsführer des Deutschen Tonkünstlerverbandes in Baden-Württemberg

Ralf Püpcke (Foto: Wolf Peter Steinheisser)

Stabwechsel an der Spitze: 20 Jahre lang leitete Eckhart Fischer den traditionell starken Landesverband Baden-Württemberg (dtkv.net) des Deutschen Tonkünstlerverbands (DTKV) (tkv.net) als Geschäftsführer. Ende März 2022 geht er in den wohlverdienten Ruhestand. Sein Nachfolger ist schon gefunden. Seit Januar 2022 vertritt nun der vielseitig engagierte Kulturmanager Ralf Püpcke (50) die über 2.300 Mitglieder im Musikland Baden-Württemberg.

Für seine neue Rolle zeichnen sich übrigens jetzt schon zahlreiche Synergieeffekte ab. Denn neben seiner Tätigkeit für den DTKV in Baden-Württemberg wird Püpcke auch weiterhin als Geschäftsführer des Konzerthaus Stuttgart e.V. und selbständiger Kulturmanager tätig sein. Die Musiker*innen im Südwesten werden von seinen weitgespannten Netzwerken zweifellos profitieren.

Eckhart Fischer, der dem Tonkünstlerverband Baden-Württemberg als Berater erhalten bleibt, hat zusammen mit dem Bundesverband vieles von dem angestoßen, abgesichert und weiterentwickelt, auf das Musiker*innen heute bauen: die Künstlersozialkasse, die Umsatzsteuerfreiheit für künstlerische Leistungen sowie für den Musikunterricht, Rechts- und Steuerberatung, Unterrichtsverträge, günstige Versicherungstarife oder die Altersvorsorge.

Daran wird Ralf Püpcke anknüpfen – und darüber hinaus zusätzliche Aufgabenfelder in den Blick nehmen. Die Richtung gibt das Motto vor, unter das er seine im Jahr 2000 gegründete Agentur gestellt hat: „Kultur vermitteln. Menschen begeistern!“. Denn Püpcke legt großen Wert auf nachhaltige, interdisziplinäre und musikpädagogische Aspekte. Kultur steht für ihn immer in Beziehungen – natürlich zum Publikum, aber ebenso zur Wirtschaft, Politik, zu den Medien sowie zu gesellschaftlichen Mega-Trends wie Digitalisierung, Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und Integration.

Zudem will sich Püpcke für einen neuen Start-Up-Geist stark machen und die Vielfalt an Berufswegen in der Kultur- und Kreativwirtschaft aufzeigen. Denn durch die seit Jahren sinkende Zahl an Festanstellungen arbeiten Musikschaffende mehr denn je freiberuflich und sind auf das entsprechende Know-How für den freien Markt angewiesen.


Über den Deutscher Tonkünstlerverband e. V. (DTKV)

Gegründet 1874, ist der DTKV der älteste und größte Berufsverband für Musiker*innen. Seine gesellschaftliche Bedeutung hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen – und ist in der Pandemie essentieller geworden denn je. Schließlich hat sich in den vergangenen beiden Jahren gezeigt, wie fragil die für selbstverständlich genommene deutsche Musikszene in Wirklichkeit ist.

www.dtkv-bw.de