Projektstipendium Maifestspiele geht 2023 mit neuem Titel in die dritte Förderrunde

Hessisches Staatstheater Wiesbaden ~ Kolonnaden Großes Haus (Foto: Sven-Helge Czichy)

2022 haben das Hessische Staatstheater Wiesbaden und das Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden das »Projektstipendium Internationale Maifestspiele« zum zweiten Mal an sechs Stipendiatinnen und Stipendiaten vergeben. Die sehr spannenden, abwechslungsreichen Projekte aus den Genres Musik, Performance, Installation, Theater und Tanz, die alle unter der thematischen Klammer »Ans Licht« standen, wurden an unterschiedlichen Wiesbadener Kulturorten aufgeführt. Die Produktion »Der tote Punkt« von Paul Schletter und Sebastian Faber, deren Grundidee dem Publikum bereits im Mai im Projekt »werk.statt.stück« präsentiert wurde, kommt noch am 30. September sowie 1. und 2. Oktober in der Wartburg zur Aufführung.

Aufgrund der erneuten erfolgreichen Förderrunde setzen das Hessische Staatstheater Wiesbaden und das Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden ihre Kooperation fort. Das »Projektstipendium Internationale Maifestspiele« geht somit 2023 in die dritte Runde. Eine Neuerung wird es dabei allerdings geben: Statt einer jährlich wechselnden thematischen Klammer erhält das Projektstipendium passend zu seiner inhaltlichen Ausrichtung einen neuen Titel: »Freiräume – Projektstipendium Internationale Maifestspiele.« »Freiräume« deshalb, da das Projektstipendium Kulturschaffenden die Möglichkeit geben soll, Themenschwerpunkte selbst zu setzen, interdisziplinär und genreübergreifend zu arbeiten, unabhängig von Geld- oder Raumnot kreativ zu denken und gedankliche Spiel- und Freiräume zuzulassen.

Bis zum 11. November 2022 können sich Wiesbadener Kulturschaffende sämtlicher Genres unter theater.tanz.musik@wiesbaden.de für das Projektstipendium der Landeshauptstadt Wiesbaden bewerben. Sechs Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten jeweils bis zu 8.000 Euro, um ihre Projektidee umzusetzen.

Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine fünfköpfige Jury von Expertinnen und Experten:

  • Dr. Viola Bolduan, langjährige Feuilleton-Chefin des Wiesbadener Kuriers
  • Jonathan Granzow, Komponist, Dirigent und Dozent an der Wiesbadener Musikakademie
  • Dirk Schirdewahn, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Leiter der Wartburg und des Jungen Staatstheaters
  • Dr. Philipp Schulte, Geschäftsführer der Hessischen Theaterakademie sowie freischaffender Autor und Dramaturg
  • Franziska Domes als Vertreterin des Kulturamts

Die Vergabeentscheidung wird voraussichtlich Ende Dezember 2022 bekanntgegeben.

Nähere Informationen zum Stipendienprogramm sind auf wiesbaden.de zu finden.
staatstheater-wiesbaden.de