Premierenverschiebungen an den Theatern Chemnitz

© Die Theater Chemnitz

Die Schließung der Theater Chemnitz mit Einstellung des Spiel- und Probenbetriebs sowie auch der Arbeit der Ausstattungswerkstätten bis mindestens 20. April 2020 hat eine Verschiebung mehrerer aktueller Neuproduktionen zur Folge.

Für die ursprünglich im März 2020 geplanten Premieren von Georges Bizets „Carmen“, Goethes „Die Leiden des jungen Werther“, Jewgeni Schwarz‘ „Der Drache“, dem Pinguin-Abenteuer „An der Arche um acht“ von Ulrich Hub im Figurentheater sowie dem Ballettabend „Othello“ werden Ersatztermine in der Spielzeit 2019/2020 gesucht, sobald die Wiederaufnahme des Spielbetriebs möglich ist.

Die Premiere der Mozart-Oper „Die Entführung aus dem Serail“, die am 8. Mai 2020 stattfinden sollte, muss leider langfristig verschoben werden in die Spielzeit 2021/2022. Desgleichen mussten sich die Theater Chemnitz dafür entscheiden, die beiden diesjährigen Open-Air-Produktionen von Schauspiel und Figurentheater – Astrid Lindgrens „Ronja Räubertochter“ auf der Küchwaldbühne sowie „Die Vermessung der Welt“ nach Daniel Kehlmann im Garten des Hauses Arthur – ausfallen zu lassen und um ein Jahr auf Sommer 2021 zu verlegen. Für alle drei Produktionen fehlt der notwendige Vorlauf, um sie proben- bzw. ausstattungsseitig auf einen guten Weg zu bringen.

Auch die Uraufführungen des Art-Musicals „Undine – Kleine Welle“ von Carsten Knödler und Steffan Claußner sowie des Chemnitzer Theaterpreisstücks „Arche Noa. Das Ende vom Schluss“ von Sören Hornung, beide waren für das zweite Mai-Wochenende 2020 im Schauspielhaus vorgesehen, werden erst zu einem späteren Zeitpunkt ihre Premiere erleben können. Hierfür werden ebenfalls möglichst zeitnah Ersatztermine gesucht.

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