Premieren, Wiederaufnahmen und Konzerte am Staatstheater Darmstadt im Januar 23

Staatstheater Darmstadt (© Lottermann and Fuentes)


Premiere: La traviata

Violetta Valéry und Alfredo Germont lernen sich auf einem großen Fest kennen und lieben. Eine Liebe, die keinen Platz hat in dieser Welt. Sie ist eine berühmte Pariser Kurtisane, er stammt aus einer angesehenen Familie. Die Liebe ist ein Konsumgut und hat ihren Preis. Violetta zahlt diesen mit ihrem Liebesverzicht und schließlich mit ihrem Leben. In Verdis flirrend schönen wie tragischen Oper steckt Violettas Stigmatisierung schon im Titel: Sie ist „La traviata“ („die vom rechten Wege Abgekommene“). Sie ist eine Ikone und zugleich Geächtete, anbetungswürdig und umstritten – steht zwischen prallem Leben und einsamem Tod.

La traviata

Melodramma in drei Akten
Von: Giuseppe Verdi
Libretto: Francesco Maria Piave nach dem Roman „La Dame aux camélias“ von Alexandre Dumas (Sohn)

Premiere: Sonntag, 29. Januar 23 (Großes Haus)

Musikalische Leitung: Daniel Cohen / Johannes Zahn
Regie, Bühne & Video: Karsten Wiegand
Kostüm: Alfred Mayerhofer
Choreografie: Otto Pichler
Choreinstudierung: Ines Kaun
Dramaturgie: Isabelle Becker

Besetzung:

Violetta Valéry: Hila Baggio / Cathrin Lange
Alfredo Germont: Andrés Agudelo / David Lee
Giorgio Germont: Aluda Todua / Julian Orlishausen
Flora Bervoix: Solgerd Isalv
Annina: Ingrid Katzengruber / Aviva Piniane
Gastone de Utorires: Michael Pegher
Baron Douphol: David Pichlmaier
Marquis D’Obigny: Jared Ice
Doktor Grenvil: Johannes Seokhoon Moon

Opernchor des Staatstheaters Darmstadt
Staatsorchester Darmstadt


Premiere: blau

Wasser ist das Element des Lebens. Die Erdoberfläche ist zu 71 Prozent davon bedeckt. Es fließt, verdampft oder wird als Eis hart wie Stein. Täglich wird es genutzt. Es kommt vom Himmel und ist ebenso tief unter der Erde zu finden. Menschen fürchten die Kraft des Wassers und lieben es zugleich. Gemeinsam widmet das Schauspiel und das Hessische Staatsballett, im Jahr des Wassers, diesem besonderen Element eine eigene Produktion, die sich auf eine Forschungsreise für die Kleinsten in unbekannte Gewässer begibt.

blau

Stückentwicklung von Felix Berner
Kooperation von JUST Wiesbaden und dem Hessischen Staatsballett
ab 2 Jahren

Premire/Uraufführung am Staatstheater Wiesbaden: 2. Oktober 22 (Sudio)
Premiere am Staatstheater Darmstadt: Mittwoch, 11. Januar 23 (10:00 Uhr; Kammerspiele)


Neujahrskonzert 22/23

Es bellt, miaut, kräht und gackert, sirrt, klappert, wiehert, fliegt und brummt um uns herum. Tiere sind Freunde und Helfer, Kuschelpartner. Sie geben Beispiele an Mut und Mimikry sind aber auch Fressfeinde oder Nervensägen. Ein Programm über Heiter-Animalisches in der Musik, also tierischer Spaß zum Jahresauftakt!

Neujahrskonzert 22/23

Am: 1. Januar 23 (Neujahr), 18:00 Uhr (Großes Haus)

Musikalische Leitung: Delyana Lazarova
Moderation: Gernot Wojnarowicz
Staatsorchester Darmstadt

Werke von u. a. Johann Strauß, Malcolm Arnold, George Gershwin, Camille Saint-Saëns, Pjotr I. Tschaikowski, Bedřich Smetana


4. Sinfoniekonzert 2022/2023

Nichts für zarte Seelen sind die „Szenen aus dem Künstlerleben“ mit ihrem reichen Bilderbogen, einer Landpartie, einer Ballszene, einem gespenstischen Marsch und einem Hexensabbat. 27 ist Berlioz, als er das epochemachende Stück schreibt. Ob er sich darin sein eigenes, nervöses Psychogramm, die schwankenden Leidenschaften, die Abgründe in Töne fasst? Auch auf dem Programm von Paul Dukas „One-Hit-Wonder“, die Goethe-Ballade „Der Zauberlehrling“ als orchestrale Nacherzählung. In jedem deutschen Zitatlexikon steht es: „Die ich rief, die Geister, die werde ich nun nicht los.“

Am: Sonntag, den 15. (11:00 Uhr) und am Montag, den 16. Januar 23 (Großes Haus)
Mit: Staatsorchester Darmstadt, Leitung: Daniel Cohen

Paul Dukas „L’Apprenti sorcier“ (Der Zauberlehrling)
Elliott Carter Three Illusions for orchestra
Hector Berlioz Symphonie fantastique op. 14


2. Minikonzert: Papa Haydns kleine Tierschau oder: Wie klingt eine Giraffe?

Am: Donnerstag, 19. und am Freitag, 20. Januar 23 (jeweils 10:00 Uhr, Foyer Großes Haus)

Sprecher: Jörg Schade
Mit: Staatsorchester Darmstadt, Musikalische Leitung: Neil Valenta


Soli fan tutti – 5. Konzert 22/23

„Vom Barock zu neuen Formen“ – so könnte der Titel für das 5. Konzert der Soli fan tutti-Reihe sein. Beginnend mit einer Sonate für Violine und Basso continuo, die glatt aus dem Lehrbuch stammen könnte, führt das Programm zum französischen Jazzmusiker Claude Bolling und seiner „Toot-Suite“, beginnend mit einer Fuge, um in Schuberts Klaviertrio op. 100 Formen barocker Stimmführung zu erahnen.

Wolfgang Carl Briegel: Sonate in A für Violine und Basso continuo
Claude Bolling: „Toot Suite“ für Trompete, Klavier, Kontrabass und Drums
Franz Schubert: Klaviertrio Nr. 2 Es-Dur op. 100 D 929

Am: Sonntag, 22. Januar 23 (11:00 Uhr; Foyer Großes Haus)

Trompete: Manfred Bockschweiger
Violine: Almuth Luick, Makiko Sano
Violoncello: Sabine Schlesier, Michael Veit
Kontrabass: Nerea Rodriguez
Klavier: Jan Croonenbroeck, Sabine Simon
Drumset: Pascal Klaiber
Cembalo: Neil Valenta
Laute: Silas Bischoff


Ausführliche Informationen und Tickets: staatstheater-darmstadt.de