Premieren und Extras im April am Schauspiel Frankfurt

Schauspiel Frankfurt (© Alexander Paul Englert)

Die Wahlverwandtschaften

Zu Beginn erleben wir das Ehepaar Eduard und Charlotte, beide in zweiter Ehe miteinander verheiratet. Als Eduard beschließt, seinen Freund Otto, den Hauptmann, einzuladen, und Charlotte ihre Ziehtochter Ottilie zu sich holt, passiert das, was passieren muss: Eduard verliebt sich in Ottilie und der Hauptmann fühlt sich zu Charlotte hingezogen. In einem letzten verzweifelten Liebesakt zwischen Charlotte und Eduard wird ein Kind gezeugt. Man sucht nach einer Lösung und endet in einer tödlichen Katastrophe.

Die Wahlverwandtschaften lesen sich wie ein Laboratorium der Aufklärung, in dem die Beziehungsfähigkeit von Menschen untereinander und zur Natur untersucht und das Verhältnis zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft neu verhandelt wird. Das Kräfteverhältnis von Freiheit und Notwendigkeit steht zur Disposition und die Frage im Raum, ob Liebe aus freiem Willen besteht.

Die Wahlverwandtschaften

Nach Johann Wolfgang von Goethe

Premiere am Schauspiel Frankfurt: Donnerstag, 23. Juni 22 (Großes Haus)
(ursprünglich für den 14. April 22 geplant)

Regie: Lisa Nielebock
Bühne: Oliver Helf
Kostüme: Ute Lindenberg
Musik: Thomas Osterhoff
Dramaturgie: Julia Weinreich

Mit: Torsten Flassig, Marta Kizyma, Manja Kuhl, Heiko Raulin

Besetzung:

Eduard: Heiko Raulin
Charlotte: Manja Kuhl
Otto: Torsten Flassig
Ottilie: Marta Kizyma


Erinnern Verändern ~ Fragile Verbindungen #3

Wie wirken Prägungen, Gefühle, Einstellungen oder Ideale aus der Zeit des Nationalsozialismus fort und auf welche Weise? Für das Stadtlabor »Spurensuche im Heute« des Historischen Museums untersuchte eine heterogene Gruppe von Frankfurter:innen in einem partizipativen Prozess Orte, Dinge oder Ereignisse, die sie persönlich an die NS-Zeit erinnern, und gestaltete daraus eine Ausstellung. Das Junge Schauspiel ist eingeladen, sich mit einer diversen Gruppe Jugendlicher zu Aspekten dieser Ausstellung in Beziehung zu setzen und eine Performance mit eigenen Blickwinkeln zu entwickeln. Welche Bezugsrahmen zur Erinnerung der NS-Geschichte bringen sie mit? Welche Zugänge finden sie in den eigenen, jungen Biographien? Wie lässt sich, im Sinne der Erziehungswissenschaftlerin Astrid Messerschmidt, aus unterschiedlichen Biographien und Erzählungen eine gemeinsame Perspektive auf die Gegenwart entwickeln? »Erinnern Verändern« ist nach »Weiße Flecken« die zweite künstlerische Kooperation des Jugendclubs mit dem Historischen Museum.
Das Projekt entsteht in Kooperation mit dem »Stadtlabor« des Historischen Museums Frankfurt.
Ermöglicht durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF).

Erinnern Verändern ~ Fragile Verbindungen #3

Von: Martina Droste und Jorma Foth

Premiere/Uraufführung: Samstag, 2. April 22 (Historisches Museum Frankfurt)
Performance Junges Schauspiel, ab 14 Jahren
Kooperation mit dem Historischen Museum Frankfurt

Konzept und Regie: Martina Droste, Jorma Foth
Kostüme: Anna Sünkel
Fachliche Beratung: Angela Jannelli, Gottfried Kößler


Extras:

Bis die Lampe explodiert

SHARE! – The Show: Hashtag #LivingInABox

2. Folge: Di. 5. April 22 (Box)

Mehr Info

Lesung

Karl Ove Knausgård: Der Morgenstern
Das Literaturhaus Frankfurt zu Gast im Schauspiel
Do. 7. April 22 (Schauspielhaus)

Danke, Deutschland!

Gastspiel der Theaterakademie Hamburg
Von Dor Aloni, Greg Liakopoulos
Regie: Dor Aloni
Do., 14.04., 20.00 (Kammerspiele)

51. Römerberggespräche

Moderation: Hadija Haruna-Oelker, Alf Mentzer
Sa., 30.04., 10.00–17.00 (Chagallsaal)
Eintritt frei

schauspielfrankfurt.de