Premieren im April am Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden ~ Kolonnaden Großes Haus (Foto: Sven-Helge Czichy)

Drei Schwestern

In wohl kaum einem anderen Theatertext wurde das menschliche Sehnen nach einer besseren Zukunft derart eindringlich umschrieben wie in Anton Tschechows »Drei Schwestern«. Das Stück, das seine Uraufführung am 31. Januar 1901 im Moskauer Künstlertheater erlebte, handelt von dem Streben nach Glück und der Unmöglichkeit, dieses zu erfüllen. Für die Wiesbadener Neuinszenierung zeichnet Intendant und Regisseur Uwe Eric Laufenberg verantwortlich.

Drei Schwestern

Von: Anton Tschechow

Premiere am Staatstheater Wiesbaden: Freitag, 29. April 22 (Kleines Haus)

Inszenierung: Uwe Eric Laufenberg
Bühne: Rolf Glittenberg
Kostüme: Marianne Glittenberg
Dramaturgie: Daniel C. Schindler

Besetzung:

Andrej Sergejewitsch Prosorow: Paul Simon
Natalja Iwanowna: Christina Tzatzaraki
Olga: Lena Hilsdorf
Mascha: Klara Wördemann
Irina: Lina Habicht
Fjodor Iljitsch Kulygin: Christian Klischat
Alexander Ignatjewitsch Werschinin: Matze Vogel
Nikolaj Lwowitsch Tusenbach: Christoph Kohlbacher
Wassilij Wassiljewitsch Soljonyj: Noah L. Perktold
Iwan Romanowitsch Tschebutykin: Uwe Kraus
Alexej Petrowitsch Fedotik: Felix Strüven
Wladimir Karlowitsch Rodé: Benjamin Krämer-Jenster
Ferapont: Bernd Ripken
Anfissa: Monika Kroll


Der Freischütz

Konzertante Aufführung im Rahmen der Internationalen Maifestspiele 2022

Im Jahr 2021 wurde Carl Maria von Webers Oper »Der Freischütz« 200 Jahre alt. Wie so viele Jubiläen des vergangenen Jahres wird auch dieses nun 2022 nachgeholt – und zwar auf ganz besondere Weise. Das Stück, das oft als deutsche Nationaloper bezeichnet wird und den Weg zu den Musikdramen Richard Wagners ebnen half, wird von René Jacobs, einem der großen Stars der historisch informierten Aufführungspraxis, neu gedeutet.

Wer je eine Aufführung von Jacobs erlebt hat, der weiß, dass das immense Wissen, das er in seine Interpretationen einfließen lässt, diese niemals überfrachtet, sondern immer zu mitreißenden und hochexplosiven Ergebnissen führt. Auch der »Freischütz« wird unter seinen Händen ganz sicher völlig neu erfahrbar werden, zumal er sich auf hochkarätige Solist:innen, die international renommierte Zürcher Sing-Akademie und die Spielfreude des weltberühmten Freiburger Barockorchesters verlassen kann.

Der Freischütz

Romantische Oper in drei Aufzügen
Von: Carl Maria von Weber (1786 – 1826)
Libretto: Friedrich Kind
Uraufführung: 18. Juni 1821 (Berlin, Königliches Schauspielhaus)

Konzertante Aufführung am Staatstheater Wiesbaden: Samstag, 30. April 22 (Großes Haus)

Musikalische Leitung: René Jacobs
Konzertmeisterin: Petra Müllejans
Choreinstudierung: Sebastian Breuing
Sprecher: Max Urlacher
Ottokar / Kilian: Yannick Debus
Kuno: Matthias Winckhler
Agathe: Polina Pastirchak
Ännchen: Mari Eriksmoen
Kaspar: Dimitry Ivashchenko
Max: Magnus Staveland
Ein Eremit: Torben Jürgens

Freiburger Barockorchester
Zürcher Sing-Akademie


Konzerte und Wiederaufnahmen

Idomeneo

Dramma per musica in drei Akten
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Wiederaufnahme am: Freitag, 1. April 22 (Großes Haus)
Besprechung von 2019

Titus (La Clemenza di Tito)

Dramma serio per musica in zwei Akten
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Wiederaufnahme am: Sonntag, 3. April 22 (Großes Haus)
Besprechung von 2019

6. Kammerkonzert

Werke von Maurice Ravel, Valeri Kikta, Mieczysław Weinberg & Ludwig van Beethoven
Sonntag, 3. April 22 (Foyer Großes Haus; 11:00 Uhr)

Sinfoniekonzert WIR 6

John Corigliano (*1938) »Conjurer« Percussion Concerto
Jean Sibelius Sinfonie Nr. 5
Mittwoch, 6. April 22 (Kurhaus)


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