Premiere von Strauss´ »Salome« am 16. Februar 19 am Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden ~ Kolonnaden Großes Haus (Foto: Sven-Helge Czichy)

Aus der biblischen Geschichte von Salome und Johannes dem Täufer machte Oscar Wilde einen skandalträchtigen Einakter, und daraus Richard Strauss einen musikalischen Psychokrimi: Die Prinzessin verliebt sich in Jochanaan, den Staatsfeind Nr. 1, einen fundamentalistischen Gegner der dekadenten Gesellschaft. Der eingekerkerte Anarchist, der allem, was gegen seine religiöse Weltsicht steht, Untergang schwört, verweigert sich der Begierde des verwöhnten Teenagers.
Es kommt zum Kräftemessen: Jochanaan provoziert durch radikale Askese, Salome zeigt ihre Macht durch erotische Manipulation. Beide Wege enden tödlich. Doch Salome singt: »Das Geheimnis der Liebe ist stärker als das Geheimnis des Todes«.


Salome
Musik-Drama in einem Aufzug
Von: Richard Strauss
Uraufführung: Dezember 1905 (Dresden, Königliches Opernhaus)

Premiere am Staatstheater Wiesbaden (Großes Haus): 16. Februar 19

Musikalische Leitung: Patrick Lange
Inszenierung, Bühne, Kostüme: Le Lab – Jean-Philippe Clarac, Olivier Deloeuil
Licht: Christophe Pitoiset, Oliver Porst
Video: Jean-Baptiste Beïs
Künstlerische Mitarbeit: Lodie Kardouss
Graphic Design: Julien Roques
Dramaturgie: Luc Bourrousse, Regine Palmai

Besetzung:

Herodes: Frank van Aken, Thomas Blondelle
Herodias: Andrea Baker
Salome: Sera Gösch, Gun-Brit Barkmin
Jochanaan: Thomas de Vries, Thomas J. Mayer
Narraboth: Simon Bode
Ein Page: Silvia Hauer
1. Jude: Rouwen Huther
2. Jude: Erik Biegel
3. Jude: Christian Rathgeber
4. Jude: Ralf Rachbauer
5. Jude: Philipp Mayer
1. Nazarener: Young Doo Park
2. Nazarener / 1. Soldat: Daniel Carison
2. Soldat: Nicolas Ries
Ein Sklave: Maike Menningen

Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

www.staatstheater-wiesbaden.de