Otfried Preußlers »Krabat« ab 6. Oktober 19 am Staatstheater Mainz

Krabat ~ Staatstheater Mainz ~ Vorabbild ~ © Andreas Etter

Träume locken Krabat, einen vierzehnjährigen Waisenjungen, in die Mühle des Meisters am Koselbruch. Dort wird Krabat per Handschlag mit der Linken sein Lehrjunge. Dass in dieser Mühle nicht nur Getreide gemahlen wird, sondern auch schwarze Magie im Spiel ist, soll Krabat erst später erfahren. Erst einmal muss er seinen Platz im Gefüge der anderen Müllersburschen finden. Da ist Lyschko, der gerne mehr zu sagen hätte, und Juro, der die Hausarbeit erledigt. Tonda, der schweigsame Altgesell, wird schließlich Krabats bester Freund. Auf des Meisters Geheiß verbringen die beiden die Osternacht am Lagerfeuer zusammen und Krabat hört zum ersten Mal die Stimme der Kantorka. Als Tonda nach dem ersten Lehrjahr stirbt, ist Krabat auf sich allein gestellt. Und er muss sich entscheiden: Soll er den Verlockungen der schwarzen Magie und dem Weg, den der Meister für ihn vorsieht, folgen? Oder ist die Stimme fern von der Mühle, die ihn in die helle Welt der Kantorka ruft, lauter? Dank Juros Hilfe beginnt Krabat sich darin zu üben, ungehorsam zu sein, um im Traum und in Wirklichkeit der Macht des Meisters zu entkommen.


Krabat
Nach dem Roman von Otfried Preußler (1971)

Premiere am Staatstheater Mainz: 6. Oktober 19 (Kleines Haus)

Inszenierung und Musik: Markolf Naujoks
Ausstattung: Marina Stefan
Video: Theda Schoppe, Marina Stefan
Dramaturgie: Katrin Maiwald
Theatervermittlung: Catherina Guth
Licht: Dieter Wutzke

Besetzung:

Krabat: Julian von Hansemann
Kantorka: Kristina Gorjanowa
Meister: Rüdiger Hauffe
Tonda: Lisa Eder
Lyschko: Leoni Schulz
Juro: Mark Ortel

staatstheater-mainz.de